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Star Wars. X-Wing. Die teuflische Falle von Stackpole, Michael A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.02.2012
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Star Wars. X-Wing. Die teuflische Falle

Der Krieg der Sterne geht weiter - und wie Luke Skywalker oder Han Solo sind auch der X-Wing-Pilot Wedge Antilles und die Sonderstaffel stets an vorderster Front zu finden, wenn es darum geht, die Schergen des Imperiums zu bekämpfen.

Michael A. Stackpole wurde 1957 in Wisconsin geboren, wuchs in Vermont auf und machte dort 1979 seinen Universitätsabschluss in Geschichte. Seit 1987 arbeitet er als Fantasy- und Science-Fiction-Autor und war insbesondere mit Romanen zu den Serien 'Battletech', 'Mechwarrior DarkAge' sowie 'Star Wars' erfolgreich. Stackpole lebt mit seiner Familie in Arizona.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 09.02.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641078072
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Star Wars, The Kryptos Trap
    Größe: 704 kBytes
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Star Wars. X-Wing. Die teuflische Falle

1

Commander Wedge Antilles hätte eine Zeremonie im kleinen Kreis vorgezogen. Die Sonderstaffel betrauerte den Verlust eines der ihren, eine Woche nach seinem Tod. Wedge wollte eine kleine Gruppe von Vertrauten zusammenbringen, bei der Corran Horns Freunde die Erinnerungen an ihn teilen konnten, aber das war nicht möglich. Corran war während der Befreiung von Coruscant gestorben. Das machte ihn zu einem Helden unter Helden, und obwohl auch Corran selbst vermutlich eine Gedenkfeier im kleinen Kreis vorgezogen hätte, war das einfach nicht heroisch genug für jemanden, der so berühmt gewesen war wie er.

Wedge hatte also gewußt, daß nicht alles nach seinen Wünschen verlaufen würde, aber er hatte nicht vorausgesehen, wie sehr die Dinge außer Kontrolle geraten würden. Er hatte erwartet, daß sich einige Würdenträger an jenem Hügelgrab aus Pseudogranit einfinden würden, das den Ort bezeichnete, wo ein Gebäude über Corran zusammengebrochen war. Er hatte sogar erwartet, daß ein paar Leute auf den Balkonen der nahen Hochhäuser stehen würden. Schlimmstenfalls hatte er damit gerechnet, daß sich Schaulustige auf den Ladeflächen von Lastgleitern niederließen.

Aber das alles war von den Bürokraten übertroffen worden, die die Gedenkfeier organisiert hatten. Sie hatten aus einer Zeremonie, die wirkliche Trauer ausdrücken sollte, eine Propagandaveranstaltung für die gesamte Neue Republik gemacht. Corran Horn war ein Held - das verkündeten sie laut -, aber er war auch ein Opfer. Und als solches stand er für alle Opfer des Imperiums. Es war vollkommen gleich, daß Corran sich zweifellos dagegen verwahrt hätte, als Opfer bezeichnet zu werden. Sie hatten ihn zu einem Symbol gemacht - einem Symbol, wie es die Neue Republik dringend brauchte.

Auch die Sonderstaffel war diesem Prozeß nicht entgangen. Die Piloten hatten immer orangefarbene Overalls getragen oder, nachdem es schwieriger geworden war, den Nachschub zu organisieren, alles, was zu haben war. Corrans Overall war grün, schwarz und grau gewesen, weil er ihn von den corellianischen Sicherheitskräften mitgebracht hatte. Um ihn zu ehren, hatte man diese Farben für die neuen Uniformen der Staffel verwendet: grüne Overalls mit dunkelgrauen Streifen an den Seiten, schwarzen Ärmeln und Paspeln. Auf dem linken Ärmel und auf der Brust war das Wappen der Sonderstaffel angebracht. Es war auch auf den grünen Schirmmützen gewesen, die ein Kuati entworfen hatte, aber Wedge hatte diesen Zusatz zur Uniform strikt abgelehnt.

Auch die Zusammensetzung der Staffel hatte sich geändert. Asyr Sei'lar, eine Bothan, und Inyri Forge, die Schwester einer verstorbenen Pilotin der Staffel, waren hinzugekommen. Wedge hätte beide jederzeit willkommen geheißen, denn sie waren für den Erfolg der Mission, die zur Befreiung Coruscants geführt hatte, überaus wichtig gewesen, aber man hatte sie ihm schon aus politischen Gründen aufgenötigt. Außerdem war Portha, ein Trandoshaner, zur Staffel gestoßen, obwohl er kein Pilot war. Er. gehörte nun zu den Sicherheitskräften der Einheit - einer Abteilung, die es zuvor überhaupt nicht gegeben hatte. Alle drei waren Wedges Staffel von Bürokraten zugeteilt worden, um diverse Welten der Neuen Republik zu belohnen, und Wedge haßte es, wie man diese Leute einfach benutzte.

Die Gedenkfeier war völlig überzogen gewesen, so daß man sogar Tribünen errichtet und mit verschiedenen Farben gekennzeichnet hatte, um die Zugangsbereiche für bestimmte Personengruppen festzulegen. Überall hatte man Holokameras aufgestellt, damit die Zeremonie aufgezeichnet und auf zahllosen Planeten wiedergegeben werden konnte. Trotz der sehr realistischen Angst, sich mit dem höchst ansteckenden Krytos-Virus zu infizieren, waren die Tribünen überfüllt.

Wedge sah sich nach seinen Leuten um. Sie hielten sich gut, trotz des hellen Sonnenlichts und der für die Jahreszeit ungewöhnlichen Wärme. Die kürzlichen Re

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