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Stardust 1: Die neue Menschheit Perry Rhodan Miniserie von Anton, Uwe (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.06.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Stardust 1: Die neue Menschheit

Sie sind die TALIN-Jäger und suchen eine Superintelligenz Im Mai 1513 Neuer Galaktischer Zeitrechnung bricht Perry Rhodan zu einer diplomatischen Mission auf: Mithilfe der exotischen Technik des Polyport-Systems reist er in die ferne Galaxis Anthuresta. Dort will er die Nachkommen jener Menschen besuchen, die einst in das Stardust-System ausgewandert sind. Die Stardust-Terraner, wie sich die Menschen in Anthuresta nennen, haben bereits ein kleines Sternenreich aufgebaut. Ihre Raumschiffe erforschen die nähere Umgebung, ihre Abgesandten treten in Kontakt zu außerirdischen Völkern. In schier unglaublicher Ferne entwickelt sich eine neue Menschheit mit eigenen Visionen und Träumen. Doch was wie eine Routinemission begonnen hat, wird rasch zu einem gefährlichen Trip. Perry Rhodan trifft auf einen Netzweber, er erfährt mehr über die gesellschaftlichen Entwicklungen der vergangenen Jahre, und er muss feststellen, dass eine Gefahr aus der Vergangenheit erwacht. Der Terraner aus der 'alten Heimat' wird Zeuge, wie eine Bedrohung entsteht und wächst. Nur Perry Rhodan und eine Handvoll von Helfern steht gegen die Gefahr - er kämpft für DIE NEUE MENSCHHEIT ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 19.06.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845332307
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 533 kBytes
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Stardust 1: Die neue Menschheit

1.

Stardust-System

1. Mai 1513 NGZ

Perry Rhodan warf einen Blick auf das Hologramm in der Zentrale des Shuttles, das ihn nach Aveda bringen sollte – und da war er. Unvermittelt, ohne Vorwarnung.

Ein Netzweber.

Rhodan hätte ihn fast nicht bemerkt. In der dreidimensionalen Darstellung wirkte die Struktur seines Netzes fast so dunkel wie das kalte, schwarze All, das sie umgab. Rhodan erkannte das feine Netzwerk nur, weil es vom fernen Licht der vier Millionen Sonnen des Kugelsternhaufens Far Away erhellt wurde, sodass es sich schwach als Silhouette abzeichnete.

Die Maschenweite des Netzes war sehr eng, betrug nur wenige Meter. Aber der ausgebreitete Netzkörper war gewaltig, füllte allmählich das komplette Holo aus.

Das sind bestimmt zwanzig Kilometer , dachte Rhodan, wenn nicht sogar mehr. Der Netzweber ist ganz nah.

Die Netzfasern selbst schienen auf den ersten Blick hauchdünn zu sein. Rhodan wusste aber aus Erfahrung, dass es sich bei ihnen nur um eine Projektion handelte. Die Hyperstruktur des Wesens sah ganz anders aus. Rückschlüsse auf die wirkliche Erscheinung konnte man aus der optischen Darstellung nicht ziehen.

"Ruf die Hyperortung auf!", sagte er. "Schnell!"

"Was?" Mehul Tondesi sah ihn verwirrt an. Der Pilot seines Shuttles war ein lächerlich junger Mann, der zu dem Routineauftrag abkommandiert worden war, ihn nach Aveda zu bringen.

Rhodan konnte sich vorstellen, welche Befehle er von Admiralin Eritrea Kush bekommen hatte. Wir erwarten sehr hohen Besuch. Den Polyport-Präfekten. Den Sonderbeauftragten des Galaktikums für die Polyport-Domäne. Sorge dafür, dass er pünktlich und sicher nach Stardust City kommt.

Endlich schaltete Tondesi. Er stellte keine weiteren Fragen, nickte und aktivierte die Hyperortung. Ein zweites Holo bildete sich.

Darin wirkten die Netzfasern wie golden leuchtende, engmaschige Fäden.

Der junge Pilot überwand seine Erstarrung und riss die Augen auf. "Das ist doch nicht möglich! Ein Netzweber? Ist das ein Netzweber? Seit fast fünfzig Jahren ist im Stardust-System keiner mehr gesichtet worden!"

"Ich weiß", sagte Perry Rhodan. Er überlegte fieberhaft. Die Netzweber stellten eigentlich keine Bedrohung dar. Sie waren intelligente Wesen, deren Körper in Gestalt großer fliegender Netze aus hyperenergetischen Strukturen bestanden und die sich von derselben Strahlung ernährten.

Und sie waren natürliche Teleporter, konnten mit der Kraft ihres Geistes bis zu 50.000 Lichtjahre überwinden. In Anthuresta hatten sie Transportfunktionen übernommen, forderten dafür aber einen Preis. Sie verlangten, an der Gedankenwelt derjenigen, die sie transportierten, teilhaben zu können. Weigerten sich ihre Partner, ihre Gedanken zu öffnen, nahmen sie sie mitunter ungefragt.

Die Netzweber labten sich an den Gedanken ihrer Passagiere, verschmolzen mit ihnen. Ihre Kunden hatten mitunter den Eindruck, ihre Gedanken und Gefühle würden von innen nach außen gekehrt und aufgesogen, in einem gewaltigen Treibsand versickern, der sie gierig aufnahm.

Die Passagiere trugen keine Schäden davon, aber ...

Rhodan sah wie gebannt auf das Holo der Hyperortung. Die goldenen Fäden schienen sich immer enger zusammenzuziehen.

Der Netzweber will uns teleportieren!

"Vollen Schub!", sagte er. "Versuch ... Ach, lass es!" Rhodan verstummte.

Mehul Tondesi sah ihn fragend an. Der junge Pilot mochte sich auf seinen Beruf verstehen, war aber von der Situation eindeutig überfordert.

Doch Mehul wollte das Unausweichliche nicht akzeptieren.

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