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Stardust 2: Das Amöbenschiff Perry Rhodan Miniserie von Schleifer, Roman (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.07.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Stardust 2: Das Amöbenschiff

Ein unbekannter Feind für die neue Menschheit - Perry Rhodan wird gejagt Im Mai 1513 Neuer Galaktischer Zeitrechnung bricht Perry Rhodan zu einer diplomatischen Mission auf: Mithilfe der exotischen Technik des Polyport-Systems reist er in die ferne Galaxis Anthuresta. Dort besucht er die Nachkommen jener Menschen, die einst in das Stardust-System ausgewandert sind. Die Stardust-Terraner, wie sich die Menschen in Anthuresta nennen, haben bereits ein kleines Sternenreich aufgebaut. Ihre Raumschiffe erforschen die nähere Umgebung, ihre Abgesandten treten in Kontakt zu außerirdischen Völkern. In schier unglaublicher Ferne entwickelt sich eine neue Menschheit mit eigenen Visionen und Träumen. Perry Rhodan absolviert seine Routinemission, an die er spontan einen privaten Abstecher auf Sepura 2 anschließt. Auf diesem eigentlich unwichtigen Planeten gibt es angeblich seltsame Hinterlassenschaften, die seine Neugierde wecken. Zusammen mit Eritrea Kush, der Admiralin der Stardust-Union, erreicht er die fremde Welt - und dort wird er mit einer unheimlichen Gefahr konfrontiert. Eritrea und ihm gelingt die Flucht, bei ihnen ist Anthur, der sich als Bote der Superintelligenz TALIN bezeichnet. Ihr offensichtlicher Gegner ist DAS AMÖBENSCHIFF ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 03.07.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845332314
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 653 kBytes
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Stardust 2: Das Amöbenschiff

1.

Sepura 2

5. Mai 1513 NGZ

Eritrea Kush stieg hinter Perry Rhodan aus der Höhle und zuckte zusammen.

Das Camp im Tal war zerstört, die Zelte brannten. Rauchschwaden stiegen in den Himmel, einem ihr fremden, ellipsoiden Raumer entgegen. Seine Außenhülle wirkte verkrustet und verwaschen. Unterschiedlich dicke Stränge durchzogen die Oberfläche, verliefen kreuz und quer. Bläulich schimmernde Filamente ragten abwärts und zeigten auf das Feuer.

Das Ellipsoid thronte über dem Tal, verdunkelte es, schien lautlos auf etwas zu warten.

Eritrea schauderte.

"Was ist hier passiert?", fragte sie und hielt nach Öffnungen im Schiff Ausschau. Hatten die Fremden bereits Landetruppen ausgeschleust? Suchten sie nach Überlebenden des Angriffs auf das Camp? Rhodan, der neben ihr kauerte, wischte sich über das verdreckte Gesicht und starrte ebenfalls zum Raumschiff.

Mit einem hellen Sirren schwebte der Raumer plötzlich abwärts.

Sofort suchte Eritrea nach einer Deckung. In die Höhle konnten sie nicht zurück, dort warteten die seltsamen Echsen, die sie angegriffen hatten. Die Space-Jet, die sie hinter dem Hügel an einer Felswand geparkt hatten, war zu weit weg. Das Plateau vor der Bergflanke bot keine Deckung. Blieben die ...

"Weg hier!"

Rhodans Befehlston riss sie hoch. Ohne nachzudenken, sprintete sie neben ihm auf die Shifts zu, die zwischen den brennenden Zelten und dem Höhleneingang standen. Sie wich einem umherirrenden Servoroboter aus, sprang über zwei verkohlte Leichen, rannte bis zu einer halb geschmolzenen Waffenkiste und suchte dahinter Deckung.

Gegen die Waffen des unbekannten Schiffs half sie zwar nicht, aber etwaigen Soldaten nahm sie die Sicht.

Eritrea keuchte, wischte sich die Stirn. Vergebens. Sofort bildete sich ein neuer Flüssigkeitsfilm auf ihrem Gesicht.

Verfluchte Hitze!

Durch den langen Kampf in der Höhle war sie am Ende der Kräfte. Der Kampfanzug unterstützte sie nur noch wenig. Klimaanlage, Falthelm und das muskelentlastende Exoskelett waren ausgefallen. So hilfreich der Anzug in der Höhle gewesen war, so sehr behinderte er sie nun. Dennoch wollte sie ihn nicht ablegen, weil sein Panzer ihren Körper zumindest ein wenig schützte.

Eritrea hustete. Qualm brannte in ihren Augen. Verzweifelt schlug sie gegen den Sensor für den manuellen Notverschluss des Helms. Nichts passierte.

Wo war Rhodan?

Sie schaute zu den Shifts. Rhodan fehlten noch hundert Meter. Obwohl sein Kampfanzug ebenfalls gelitten hatte, schien ihn weder die Hitze noch der Rauch zu stören. Dieser Mann kannte nur eine Richtung: vorwärts.

Wo ist Anthur?

Eritrea blickte zur Höhle zurück. Anthur taumelte durch Rauch und aufgewirbelten Staub. Er hatte erst die halbe Strecke zwischen der Höhle und ihrer Deckung zurückgelegt. Seine graue Kombination war staubig. Blut floss aus einer Wunde im Oberarm.

Eine mobile Sonde hielt genau auf ihn zu.

"Vorsicht!" Eritrea hoffte, dass er sie durch das Sirren hörte.

Anthur blieb stehen, schaute in die Richtung, aus der ihre Stimme kam.

"Vor dir! Die Sonde!", rief sie.

Er wankte weiter. Die Sonde traf ihn am rechten Schienbein. Anthur schrie laut auf, stürzte zu Boden und blieb dann liegen.

Verdammt! Ächzend stemmte sich Eritrea hoch und lief zu ihm. Jeder Schritt war eine Qual. Doch sie war es ihm schuldig. In der Höhle hatte Anthur sie und Rhodan vor den Echsen gerettet.

Sie kniete neben ihm nieder und griff nach seinem Oberarm. "Wir müssen zum Shift!"

Der Mann, der sich als Bote TALINS bezeichnet hatte,

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