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Starfire - Rebellion Starfire1 von White, Steve (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.08.2013
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Starfire - Rebellion

Die Menschheit ist von Feinden umzingelt - doch jetzt schlägt sie zurück Noch herrscht Frieden im Sonnensystem. Die weit verstreuten Welten der Menschen werden von der Föderation regiert. Doch auf den abgelegenen Grenzplaneten regt sich Widerstand, und als die Botschafterin der Grenzwelten ermordet wird, bricht das Chaos aus. Nur ihr ehemaliger Bodyguard und ein engagierter Politiker sehen die Gefahr - denn jenseits der Föderation wartet ein Imperium darauf, die Menschheit zu unterwerfen. Ein Krieg in der Galaxis scheint unvermeidlich ... Steve White, Jahrgang 1948, hat lange Jahre beim US-Militär gedient, unter anderem in Vietnam und im Mittelmeerraum. Er hat bereits zahlreiche Science-Fiction-Romane veröffentlicht, und mit der gemeinsam mit David Weber entwickelten STARFIRE-Serie hat er internationalen Ruhm erlangt. Steve White lebt in Charlottesville, Virginia.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 640
    Erscheinungsdatum: 12.08.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641104405
    Verlag: Heyne
    Serie: Starfire .1
    Originaltitel: Insurrection - Starfire Book 1
    Größe: 963 kBytes
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Starfire - Rebellion

"Die Politik ist der Schoß,

in dem der Krieg sich entwickelt."

GENERAL CARL VON CLAUSEWITZ , Vom Kriege

Sturmwarnung

Ladislaus Skjorning sah mit finsterer Miene auf die Uhr und ließ dann den Blick aufs Neue über den zu später Nachtstunde nur dünn besetzten Vorraum der Föderationshalle schweifen, doch nirgends war eine Spur von Greuner zu entdecken. Sich zu verspäten passte nicht zu ihm, und dem Code nach war seine Nachricht dringend. Wo steckte er also?

Jemand tippte ihm auf die Schulter, und er wandte sich langsam um; dabei schob sich seine rechte Hand unauffällig auf die kleine Projektilwaffe zu, die er im Ärmel der weiten Hemdbluse aus Beaufort-Seewolle versteckt trug. Ein Mann in konservativer, legerer Kleidung der Oberklasse von Neu-Zürich sah ihn an - aber es war nicht Greuner. Greuner war klein; dieser Mann stand auf Augenhöhe mit dem zwei Meter zwei großen Skjorning und wirkte ganz im Gegensatz zu vielen Konzernweltern sportlich-fit. Ladislaus musterte ihn, ohne sich seine Abneigung anmerken zu lassen, und der Lauf seiner unsichtbaren Waffe richtete sich dabei auf den Nabel des Fremden.

"Mister Skjorning?"

"Aye, Skjorning, das bin ich." Ladislaus' tiefe Stimme sägte über den dünnen Neu-Zürich-Akzent des anderen wie die Rufe der Doomwalfänger durch den Nebel.

"Mister Greuner schickt mich."

"Kommt er nicht?", fragte Ladislaus langsam. Sein brei tes Gesicht blieb dabei ausdruckslos, und man konnte im spöttischen Blick des Konzernwelters die Geringschätzung für den vulgären Akzent lesen. Aber Ladislaus ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, er schien die Verachtung des Mannes geradezu zu genießen und pflügte weiter wie ein Eisbrecher. "Könnt' ja sein, dass er 'nen Sprecher schickt, aber warum kommt er nicht selbst?"

"Krankheit, glaube ich." Der Mund des Kommerzwelters teilte seine untere Gesichtshälfte wie der Schnitt eines scharfen Messers und ließ seine Abneigung für sein Gegenüber erkennen, während sein Blick auf dem bärtigen Riesen ruhte. Skjorning war auf jeder Welt ein Titan - besonders auf einem Hochgrav-Planeten, selbst einem, dessen eisige Temperaturen große Leute bevorzugten -, aber die mächtige Pranke, die der Mann sehen konnte, war eine Arbeiterhand mit dicken Knöcheln und übersät mit Narben, die auf jemanden deuteten, der in seiner Jugend mit Schleppnetzen und Harpunen gearbeitet hatte.

"Nichts Ernstes, hoffe ich", sagte Ladislaus teilnahmslos.

"Ich fürchte doch. Tatsächlich glaube ich, dass er sich entschlossen hat, nach Neu-Zürich zurückzukehren, zur ... Behandlung."

"Kapiert. Nun, vielen Dank für die Nachricht, Mister ..."

"Fouchet", stellte sich der Mann knapp vor.

"Aye, Fouchet. Werd mich an Sie erinnern, Mister Fouchet." Skjorning wandte sich mit einem ungelenken Nicken ab, und Fouchet sah ihm nach, wie er eine Toilette aufsuchte. Er schickte sich an, ihm zu folgen, blieb dann aber stehen und machte verärgert auf dem Absatz kehrt. Was auch immer Greuner sich vielleicht gedacht haben mochte - dieser schwerfällige Prolet bedeutete keine Gefahr.

Die Tür der Toilette schob sich langsam hinter Skjorning auf, und ein strahlend blaues Auge folgte seinem sich entfernenden Rücken. Die Waffe glitt bedauernd in den Ärmel zurück, und Skjorning trat wieder heraus.

"Aye, Mister Fouchet", sagte er leise, und jetzt war in seiner Stimme kaum mehr eine Spur von Akzent zu hören. "Ich werde mich an Sie erinnern."

Fionna MacTaggart blickte von ihrem Terminal auf und rieb sich müde die Augen, dann sah sie auf die Uhr und schmunzelte. Für jemanden, der mit den zweiunddreißig Stunden langen Tagen von Beaufort auf

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