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Starfire - Rebellion Roman von Ellsworth, Spencer (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.01.2019
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Starfire - Rebellion

Raumschiff-Navigatorin Jaqi und ihre Gefährten Araskar und Z sind auf der Flucht - vor dem Widerstand, vor dem Imperium, vor den Cyborgs und nun auch noch vor den Mataskas, einer eigenartigen insektenhaften Alien-Spezies. Dass der Widerstand ein gewaltiges Kopfgeld auf sie ausgesetzt hat, macht ihre Situation auch nicht gerade einfacher. Als Araskar mit den Mataskas einen Handel eingeht, scheint sich das Blatt sich endlich zu ihren Gunsten zu wenden, doch um ihren Teil der Vereinbarung einzulösen, müssen Jaqi und ihre Gefährten bis an den Rand des sicheren Territoriums vordringen - in die Dark Zone ... Spencer Ellsworth schreibt, seit er als Kind schreiben gelernt hat. Seine Kurzgeschichten wurden in Science-Fiction- und Fantasy-Magazinen und Online-Portalen veröffentlicht. "Imperium" ist der Auftakt seiner "Starfire"-Trilogie. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Bellingham, Washington.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 368
    Erscheinungsdatum: 14.01.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641232368
    Verlag: Heyne
    Serie: Starfire .2
    Originaltitel: Shadow Sun Seven - Starfire Book 2
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Starfire - Rebellion

ZWISCHENSPIEL

Sie strich sich den Rock glatt. Ihr war heiß. Zu heiß für diese Jahreszeit, denn der Winter brach über Irithessa herein. Kalter Nebel waberte durch die Hauptstadt und legte sich wie ein Leichentuch über das, was hier passiert war.

Jedoch hatte man in der Hauptstadt immer das Gefühl, hermetisch vom Universum abgeschirmt zu sein. Der innere Ring war weitgehend unbeschädigt, die Gebäude standen fast alle noch. Jeden Morgen strömten Leute in diese Gebäude und verließen sie am Abend wieder - obwohl die Sterne über ihnen Schauplatz blutiger Kriege waren.

Sie richtete den Blick wieder auf den Mann, der ihr gegenüberstand.

Der neue Herrscher der Galaxis war in Wirklichkeit noch imposanter als in den unzähligen holografischen Abbildungen. John Starfire hatte ein einzigartiges Gesicht, eine Seltenheit bei Hybriden. Er hatte buschige, grau melierte Augenbrauen und einen genauso grau melierten Bart. Zwar umrahmten Lachfältchen und Krähenfüße die Augen, aber sie vermochten das insgesamt harte Profil auch nicht weicher zu zeichnen.

Gesichter von Politikern wurden individuell designt, und er hatte offensichtlich das Glück gehabt, dass man ihn auch mit einem solchen Gesicht ausgestattet hatte. Trotzdem behauptete er steif und fest, ein Zufallsprodukt aus dem Zuchtbottich zu sein.

"Tut mir leid", sagte er und sah an ihr vorbei aus dem Fenster. "Es fällt mir schwer, still zu sitzen."

"Davon habe ich schon gehört. Es ist schon in Ordnung. Sie können auch stehen bleiben."

Mit dem Gesicht hatte er Glück gehabt - jedoch hatte Glück keine Rolle dabei gespielt, dass er zum Liebling der Medien avanciert war: Das war durch eine phänomenale Siegesserie und einen Überraschungsangriff durch den Knoten von Irithessa geschehen. Es war ihm gelungen, die Knoten zur Dunklen Zone zu blockieren, die Imperiale Navy dort einzuschließen und somit zur stärksten Militärmacht in der Galaxis zu werden.

"Sagen Sie mir noch mal Ihren Namen."

"Paxin. Paxin sher-Kohin. Nicht annähernd so prägnant und prominent wie John Starfire."

Seine Hand zuckte, und er umklammerte den Schwertknauf so fest, dass die Knöchel sich weiß verfärbten. Dann lockerte er den Griff, nur um den Knauf gleich wieder zu umklammern. "Erzählen Sie mir doch etwas von dieser unabhängigen Agentur, zu der Sie gehören, Paxin."

"Nun", hob sie zu der sorgfältig geprobten Ansprache an, mit der sie sich hier Zutritt verschafft hatte, "jetzt, da alle imperialen Nachrichtenagenturen nach der, äh, Änderung nichts mehr berichten, haben wir einen neuen Zusammenschluss unabhängiger Medienagenturen gebildet. Wir sind auf der Suche nach dem Geist des ... des neuen Imperiums?"

"Nicht das neue Imperium", sagte John Starfire.

"Noch immer der Widerstand?"

"Wir sind uns da noch nicht ganz sicher", antwortete er mit einem Anflug des Lächelns, mit dem er die Galaxis für sich eingenommen hatte.

"Ich verstehe. Sind Sie für Vorschläge offen?"

"Welche Vorschläge hätten Sie denn?"

"Das hängt von der Art von Regierung ab, die Sie bilden wollen. Ein parlamentarisches System? Falls ja, wie st ark ist die zentralistische Ausprägung? Wird es ein fö deraler Zusammenschluss, oder ..."

"In dieser frühen Phase konzentrieren wir uns zunächst auf die Konsolidierung", unterbrach er sie. "Viele Systeme fallen nämlich wieder in eine Form des von den Blaublütern eingeführten repräsentativen Wahlsystems zurück, und wir wollen ihnen klarmachen, dass solche Systeme auf den Müllhaufen der Geschichte gehören."

Im Klartext heißt das: Wir werden eine militärische Besatzung aufrechterhalten, solange wir uns das leisten können . Dazu hatte sie noch eine Frage, die sie ihm allerdings nicht zu stellen wagte: Werden Sie neue Hybriden züchten, um Besatzungstruppen zu rekrutieren? Starfire hatte versprochen, die Zuchtanlagen stillzulegen. Hybriden sollten von

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