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Stationen - Band 2 Gutes und Böses. von Reischl, Roman (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.08.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Stationen - Band 2

Das Wechseln der Welten zwischen Traum und Realität sollte fortgesetzt werden, denn mit jedem Tag und jeder Nacht wurde das Seelenleben David's ruhiger und der Frieden in ihm kehrte ein. Wieder zu Hause angekommen schlenderten Anna und er über den Reichenhaller Weihnachtsmarkt auf Schloss Gruttenstein, das in der normalen Welt eine alte, teilweise schon sanierungsbedürftige Anlage geworden war. Hierhin war er schon mit seinem geliebten Großvater zum Spielen gekommen. Roman Reischl verpackt erneut gekonnt Kurzgeschichten in einen Fantasieroman.

Roman Reischl wurde 1979 in Bad Reichenhall geboren und lebt nach zahlreichen Auslandsaufenthalten wieder in seiner Heimat, dem Berchtesgadener Land. Seit 2009 veröffentlicht er Fantasieromane und Kurzgeschichten, seit Kurzem auch Regionalkrimis. Der gelernte Hotelfachmann und Fremdsprachenkorrespondent liebt die Berge und elektronische Musik. In seiner Jugend organisierte er sehr viele Events, seit April 2015 moderiert er eine eigene Literatur- und Musiksendung im Salzburger Kulturradio "Radiofabrik". Veröffentlichungen: Gute Nacht 1 & 2 (Kindervorlesebuch, Literaturdepot Berlin, 2011) Grenzland Band 1 & 2 (Kurzgeschichten, Lyrik und Prosa, Literaturdepot Berlin, 2014) Rendezvous Band 1 & 2 (Fantasyroman, Literaturdepot Berlin, 2014) Faces Band 1 & 2 (Kurzgeschichtenroman, AAVAA Verlag, 2015) Himmelsrichtungen Band 1 & 2 (Science Fiction Roman, AAVAA Verlag, 2016) Schatzsuche Band 1 & 2 (Mystery, SCI FI, Short Stories, neobooks und Literaturdepot.eu, 2016)

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 492
    Erscheinungsdatum: 05.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741259470
    Verlag: Books on Demand
    Serie: Stationen .2
    Größe: 432kBytes
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Stationen - Band 2

Der Sinn dahinter

Ein Studium der Medizin kann sich sehr in die Länge ziehen. Doch nun stand ich da gestern Abend, im Beisein meiner Eltern und meiner Freundin Barbara und nahm mein Zertifikat entgegen. Der lang ersehnte Doktortitel. Bis zum darauf folgenden Morgengrauen schien ich geistig abwesend zu sein, denn meine Gedanken planten ohne große Gegenwehr meiner Gefühle mein komplettes zukünftiges Leben als Arzt. Würde ich ein guter Arzt sein? Einer, der nicht sorglos harte Medikamente verschreibt? Einer, der sich Zeit nimmt für seine Patienten, egal ob in einem Krankenhaus oder in einer privaten Praxis?

Barbara riss mich aus meiner Grübelei heraus und befahl mir, mit ihr zusammen die Nacht in München zum Tag zu machen.

"Auszugehen ist das, was du jetzt brauchst, Roman. Feiern wir, was du erreicht hast. Wenn wir ausreichend Getränke intus haben, präsentiere ich dir noch eine Überraschung, die deine Eltern und ich für dich geplant haben."

In einer der größten Locations im Münchner Osten pumpten abwechselnd Electro Bässe und Latinoklänge durch die Halle. Meine Leute wussten, was mir gefällt. Zwischenzeitlich begann eine Happy Hour und drei meiner Studienkollegen brachten einen Mojito nach dem anderen an unseren Tisch. Es folgten unzählige Toilettenbesuche, auf denen ich feststellen konnte, dass Drogen allgegenwärtig sind. Ich wurde angequatscht, blockte aber ab. Die beiden Halbwüchsigen kümmerten sich nicht großartig darum, dass ich beim Händewaschen live dabei war, als sie mehrere Pillen gleichzeitig einwarfen und mit einer Alkoholmischung herunterspülten. Nun kamen sie wieder, meine Arztgedanken: Selbstverschuldete Drogenopfer. Das könnten bald meine Patienten sein.

Ich wischte diesen Satz schnell aus meinem Kopf und kam gut gelaunt zu meinen Leuten zurück, die während meiner Abwesenheit ein großes und selbst geschmücktes Kuvert auf dem Tisch postiert hatten.

"Überraschung, Roman!", dröhnte es von allen Seiten, ich freute mich über soviel Aufmerksamkeit und umarmte meine Freundin. "Los, aufmachen", flüsterte sie mir ins Ohr. "Es ist etwas ganz besonderes nur für uns Zwei. Nur soviel, wir werden noch einige Locations kennen lernen."

Nun wurde ich wirklich neugierig. Der Umschlag war mit Palmen dekoriert und mit dem weißen Sand, der darauf klebte, musste es sich um irgendeine Form von Urlaub handeln. Ich öffnete es langsam und sah mich permanent freudestrahlend zu allen anderen um. Alle Freunde und Bekannten hatten bereits einen Kreis um mich gebildet und machten einen nervöseren Eindruck als ich selber.

Tatsächlich zog ich zwei Flugtickets nach Rio de Janeiro und eine luxuriöse Hotelbuchung für zwei Wochen am Zuckerhut heraus.

"Ich fliege natürlich mit!", lachte Barbara. Sie ließ mich wissen, dass sie sich extra Jahresurlaub genommen hat.

"Ohne dich wäre ich auch nicht geflogen, Engerl! Und du brauchst mich auch für deine Shopping Tour in Rio. Irgendwer muss ja die ganzen Einkaufstaschen tragen."

Sie sah mich verliebt an und erklärte mir stolz, dass ihr Koffer für kommenden Samstag bereits fertig gepackt in ihrer Wohnung bereitsteht. Selbst Impfungen an den zwei folgenden Tagen waren seitens meiner Eltern bereits angesetzt worden.

Flughafentreiben ist Aufbruchstimmung in die große weite Welt. Deshalb war ich auch in meiner Freizeit oft im Erdinger Moos. Nicht nur, um die Architektur des Münchner Flughafens zu bewundern. Es gab Geschäfte, Outlets und das Wuseln der Menschen aller Herren Länder und Kulturen. Manchmal machte es den Eindruck, für manche sei es ein Kampf, rechtzeitig zum Flieger zu gelangen, davor noch etwas zu essen und immer ein Auge auf die mitreisenden Kleinkinder zu werfen.

Diesmal musste ich selbst alles in time organisieren, aber vom Taxi über das Einchecken durch den Duty Free Bereich bis hin zu unseren beiden Plätzen in der Maschine lief alles glatt. Barbara legte ihre Hand auf meinen O

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