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Stellaris Paket 4 Perry Rhodan Stellaris Geschichten 31-40 von Stern, Michelle (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.09.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
1,99 €
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Stellaris Paket 4

Das Raumschiff STELLARIS lädt ein zu einer besonderen Reise in das Perryversum

Die STELLARIS ist ein besonderes Raumschiff: Seit vielen Jahren reist sie durch das Universum der PERRY RHODAN-Serie, bemannt von einer wechselnden Besatzung, unter wechselnder Leitung und mit wechselnden Zielen. Die Abenteuer, die ihre Besatzung und Passagiere erleben, sind Thema zahlreicher Geschichten ...

Unterschiedliche Autoren verfassten die Kurzgeschichten rings um das Raumschiff STELLARIS. Sie werden seit Jahren regelmäßig im Mittelteil der PERRY RHODAN-Hefte veröffentlicht - hier präsentieren wir die Folgen 31 bis 40 in einer Sammlung.

Mit dabei sind Kurzgeschichten von Michelle Stern, Dietmar Schmidt, Wim Vandemaan, Miriam Pharo, Roman Schleifer, Andreas Suchanek, Michael Marrak, Sophie Kasper und Michael G. Rosenberg. Zu lesen gibt es humoristische Geschichten, Krimis und phantasievolle Reisen durch die unbekannten Gebiete der heimatlichen Milchstraße.

Das Stellaris Paket 4 umfasst folgende Geschichten:
Folge 31: 'Der ewige Welpe' von Michelle Stern
Folge 32: 'Hüllen' von Dietmar Schmidt
Folge 33: 'Lykk' von Wim Vandemaan
Folge 34: 'Ein Missetäter der übelsten Sorte' von Miriam Pharo
Folge 35: 'Virelli' von Roman Schleifer
Folge 36: 'Migräne' von Andreas Suchanek
Folge 37: 'Eine Frage des Instinkts' von Roman Schleifer
Folge 38: 'Exo-Progressionen' von Michael Marrak
Folge 39: 'Carusos Stimmen' von Sophie Kasper und Wim Vandemaan
Folge 40: 'Die Zuverlässigkeit aus Stahl' von Michael G. Rosenberg

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 110
    Erscheinungsdatum: 25.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845349251
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 5415 kBytes
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Stellaris Paket 4

Folge 31

Der Ewige Welpe

von Michelle Stern

Sourou Gashi streckte genüsslich die Beine aus und lehnte sich im Konturensessel ihres Wohnbereichs zurück. Ihr gegenüber saß ihre Stellvertreterin Bifonia Glaud und hob eine leere Flasche vom Tisch. "Oh je", sagte Bifonia. "Das war's mit dem guten Zeug. Das Beste, was Karidus zu bieten hat. Neben den Männern."

Sourou grinste, ihr Kopf fühlte sich angenehm schwer an. Der Karidus-Wein war über viele Lichtjahre hinweg das begehrteste Getränk und tatsächlich das Einzige, wofür der Hinterwäldlerplanet Karidus berühmt geworden war.

Wenn man von den häufigen Regierungsumstürzen absah.

Vergnügt hob Sourou das Glas und betrachtete die bernsteinfarbene Flüssigkeit mit den grünen Schlieren. "Zu schade, dass der junge Darrik geflohen ist." Sie kicherte. Der Wein lockerte die Zunge und das Zwerchfell. "Den hätte ich gern mal als Passagier mitgenommen."

Bifonia stellte die Flasche mit einem wehmütigen Blick ab. "Da wäre ich dabei gewesen. Ich verstehe einfach nicht, warum niemand Darrik unterstützt hat. Das wäre endlich ein Regierungsoberhaupt mit neuen Ideen geworden. Nicht wie die verknöcherten alten Sesselwärmer dieser Magis-Dynastie. Wusstest du, dass es der achte Regierungsumsturz in den letzten einhundert Jahren war? Die Magis schaffen es immer wieder, das Parlament unter ihre Kontrolle zu bringen."

"Mhm", machte Sourou wenig geistreich. In Gedanken war sie bei dem jungen Politiker mit den kastanienbraunen Haaren und dem feurigen Blick, dessen Bild derzeit durch alle planetaren Netze ging. Da konnte so mancher Kalif kaum mithalten.

Aber eben nur kaum.

Bifonia stand auf. "Ich muss dann. Die Schicht ruft. Weißt du was über den Neuen?"

"Frank Egorius Tan." Sourou ließ den Namen auf der Zunge zergehen. "Mit dem wirst du noch deinen Spaß haben. Soweit ich informiert bin, ein ehemaliger Raumsoldat. Pessimistisch und misstrauisch bis hin zum Verfolgungswahn. Deswegen wollten sie ihn wohl nicht mehr haben."

"Du übertreibst." Mit zusammengezogenen Brauen blickte Bifonia auf Sourou hinab. "Ich werde ihm eine faire Chance geben, sich an Bord einzuleben und wohlzufühlen."

"Natürlich. Du machst das schon." In Gedanken war Sourou beim Wein. Das Wissen, zwei ganze Frachträume voll des köstlichen Tropfens geladen zu haben, wärmte ihr die Wangen.

Bifonia legte den Kopf schief. "Du solltest dir vor deiner Schicht nicht mehr zu viel gönnen. Mit deinem Gesicht könnte man die Notbeleuchtung ersetzen. Das Zeug scheint dir zu Kopf zu steigen." Sourou grinste. "Aye, Ma'am", sagte sie ironisch, während sie wieder an den Ex-Soldaten Tan dachte. "Ich werde meine Pflicht gewissenhaft erfüllen."

Frank Egorius Tan betrachtete sich flüchtig im Reflektor seines Multikoms. Sein Holo sah passabel aus. Die schwarzen Haare lagen ordentlich an, der Anzug saß, die Stiefel waren geputzt. So konnte er sich in der Zentrale melden. Routiniert berührte er ein Sensorfeld am Kom-Armband. Aus einem fingernagelgroßen Fach rollte ein winziges Kügelchen heraus, das er auf seine Handfläche fallen ließ und zum Mund führte. Es handelte sich um ein swoonsches Natur-Präparat, auf das sein Großonkel Dittmar schwor und das Frank bislang jede Nervosität genommen hatte.

Das Schott glitt auf; mit ernstem Gesicht und selbstsicheren Schritten betrat er sein neues Arbeitsreich. Als Funker hatte er bereits auf Militärschiffen Erfahrung gesammelt und war sicher, einen guten Job machen zu können.

Er näherte sich Bifonia Glaud, der stellvertretenden Kapitänin. In der Zentrale saß bereits jeder an seinem Platz.

Es wunderte Frank, dass sich niemand zu ihm drehte.

"Guten Morgen", sagte er und ging auf die Funkstation zu.

"Guten Morgen", kam es aus verschiedenen Richtungen fröhlich zurück, doch irgendwie ohne rechtes Interesse.

Irritiert trat

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