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Sternenkrone Der Indrana-Krieg - Roman von Wagers, K. B. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.08.2018
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Sternenkrone

Hail Bristol, die ehemalige Kopfgeldjägerin und neuerdings Herrscherin des Indrana-Imperiums, hat alle Hände voll zu tun. Nicht nur warten drängende Regierungsgeschäfte, die sie lieber mit dem Blaster als mit dem Datenpad erledigen würde, sondern sie muss sich auch gegen Palastintrigen und Mordanschläge behaupten. Und dann ist da noch der drohende Krieg. Aber Hail wäre nicht sie selbst, wenn sie sich davon schrecken ließe ...

K. B. Wagers wuchs in Colorado auf, studierte Russisch und wurde für ihre Sachbücher bereits zweimal mit dem Air Force Space Command Media Contest Award ausgezeichnet. Mit ihrer großen neuen Weltraum-Saga um die mutige Space-Piratin Hail Bristol hat sie sich in die Herzen ihrer Fans geschrieben. K. B. Wagers lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn am Fuße der Rocky Mountains.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 464
    Erscheinungsdatum: 13.08.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641211295
    Verlag: Heyne
    Originaltitel: After the Crown
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Sternenkrone

· 1 ·

Die Hinrichtungen wurden in einem unscheinbaren Gebäude innerhalb des Regierungsbezirks am anderen Ende der Stadt vollstreckt. Als ich den Raum mit meinen BodyGuards betrat, wurde es still. Nur eine Woche war seit dem Putschversuch vergangen, der vielen meiner BodyGuards das Leben gekostet hatte, und noch immer herrschte einige Unruhe in meinem Team. Mein Ekam und mein Dve , Emmory und Cas, waren beide an meiner Seite. Zin, Willimet und Kisah standen hinter mir.

Ich trug eine schwarze Uniform - keinen Sari, kein Trauerpulver auf meinem Gesicht. Ein bewusstes Signal an die Verräter, deren Hinrichtung ich bald beiwohnen würde: meine Cousine Ganda und mein Neffe Laabh.

"Eure Majestät."

Jeder der Anwesenden machte einen Hofknicks oder verbeugte sich tief.

"Erhebt euch, bitte." Während ich durch den Raum schritt, grüßte ich den Richter, die Anwälte und die anwesenden Polizeibeamten.

"Majestät." Premierminister Eha Phanin vollführte eine perfekte Verbeugung und streckte mir zum Gruß die Handflächen entgegen. "Wir sind froh, Euch wohlauf zu sehen."

" Ganz meinerseits, Eha. Ich bin erleichtert, dass Ihr in dem ganzen Chaos nicht zu Schaden gekommen seid."

Phanin wedelte mit einer schlanken Hand. "Ich war in meinem Büro, als es passiert ist. Zum Glück wurde das Gebäude sofort abgeriegelt. Ich glaube nicht, dass sie es auf mich abgesehen hatten - wenn man bedenkt, wie unwichtig meine Position ist."

Darauf fiel mir keine gute Erwiderung ein. Er war das Oberhaupt der Generalversammlung, doch diese selbst war eher repräsentativer Natur. Phanin hatte keine wirkliche Macht innerhalb der indranischen Regierung. Seine Aufgabe war es, das Volk ruhig zu halten.

Auch wenn ich dies ändern wollte, würde ich es ihm nicht auf die Nase binden.

"Eure Majestät." Zwei Flottenoffiziere erschienen gerade rechtzeitig, um mich aus dieser unangenehmen Situation zu befreien. Phanin murmelte einen Abschiedsgruß und verschwand.

"Kommandant Timu Stravinski." Der Befehlshaber, ein Mann mit ergrauten Schläfen und klaren grauen Augen, salutierte und nickte Emmory zu.

"Kommandant."

Die junge Frau neben ihm war kaum achtzehn Jahre alt. Ihre Augen waren tiefblau, und sie trug ihr blondes Haar in einem eleganten Knoten über dem Kragen ihrer Marineuniform. Ich wusste, noch bevor sie ihren Namen nannte, wer sie war: Meine Cousine. Ein Familienmitglied - ebenso wie die Frau, die ich nun hinrichten lassen würde.

"Oberleutnant Jaya Naidu, Majestät." Sie salutierte.

"Lieutenant." Auch wenn Gandas jüngere Schwester meiner verräterischen Cousine nicht allzu ähnlich sah, erkannte ich dennoch ihre Züge in ihr wieder. Ich spürte, wie Emmory sich in Erwartung einer unangenehmen Szene anspannte.

"Ich habe mich freiwillig als Zeugin gemeldet, Eure Majestät - um meinen Eltern weitere Qualen zu ersparen. Sie haben den Namen der Verräterin aus dem Stammbaum entfernt. Ich komme nicht aus Mitleid oder um ihr den Abschied zu erleichtern. Ich bin nur hier, um zu sehen, wie der Gerechtigkeit Genüge getan wird." Jaya verbeugte sich knapp.

" Richte deinen Eltern mein Beileid aus." Meine Tante hatte ich einige Male bei Zusammenkünften des Matriarchinnenrats gesehen, aber nie mit ihr gesprochen. Meinen Onkel hatte ich nicht mehr zu Gesicht bekommen, seit ich meine Heimat verlassen hatte. Ich erinnerte mich an den einzigen Bruder meiner Mutter als liebenswürdigen Mann mit einem fein geschnittenen Gesicht.

"Meine Familie ist Euch treu ergeben, Majestät."

"Selbstverständlich, ich danke dir." Meine Stimme w

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