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Strikeforce Orion 1.4 - Das Orion-Projekt: Todeszone von Thomas, Marc (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.11.2018
  • Verlag: Verlag Peter Hopf
eBook (ePUB)
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Strikeforce Orion 1.4 - Das Orion-Projekt: Todeszone

Michael Reed und Kamal Bundajar müssen gegen ihre eigenen getöteten Kameraden kämpfen, die von den Außerirdischen wie Marionetten eingesetzt werden. Trotz aller Gefahren dringen sie in die Forschungsstation ein und erkennen, dass es sich bei den Bestien um hochintelligente Wesen handelt, die offenbar alles über die Menschheit in Erfahrung bringen wollen. Um sie zurückzuschlagen, lassen sich die beiden Marines auf ein Himmelfahrtskommando ein.

Marc Thomas wurde 1967 geboren und lebt heute in Berlin. Seit 2009 arbeitet er als freiberuflicher Texter und Zeichner. Bereits seit 2002 veröffentlicht er als einer der ersten deutschen Autoren seine Romane konsequent als E-Books.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 62
    Erscheinungsdatum: 16.11.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863052744
    Verlag: Verlag Peter Hopf
    Größe: 1127 kBytes
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Strikeforce Orion 1.4 - Das Orion-Projekt: Todeszone

2.

Kamal Bundajar warf sich herum und versuchte unter dem heranjagenden Schatten hinwegzutauchen. Doch der untote Körper prallte mit voller Wucht gegen seine Schulter und riss ihn zu Boden.

Seine Kampfrüstung fing den größten Teil des Aufpralls ab, dennoch keuchte er auf und musste nach Luft schnappen. Mehrere Augenblicke vergingen, in denen er versuchte, sich zu orientieren, und so sah er die Hand, die vorschoss und sich um seine Kehle legte, viel zu spät. Bundajar riss den rechten Arm hoch, um den Marine abzublocken, der ihn unter seinem Körper begraben wollte. Es gelang ihm, dessen Oberkörper ein wenig zur Seite zu wuchten, doch seine Hoffnung, damit auch den Griff zu brechen, erfüllte sich nicht. Der Arm verbog sich in einem unnatürlichen Winkel, der jeden Menschen dazu gezwungen hätte, die Finger zu lösen.

Er ist tot! , schoss es ihm durch den Kopf. Er fühlt keine Schmerzen mehr!

Unerbittlich drückten die Finger zu. Nun zuckte auch der zweite Arm durch die Luft und suchte nach seinem Hals. Bundajar fühlte, wie sich die Halsmanschette immer mehr wie eine Schraubzwinge um ihn schloss. Alleine seine massiven Halsmuskeln bewahrten ihn davor, den Atem zu verlieren. Doch es war nur eine Frage der Zeit, bis sie dem Druck der Finger nachgeben würden.

Er zwang sich dazu, nicht in Panik zu verfallen und stieß eine Verwünschung aus, die kaum mehr als ein Krächzen war. Der natürlich Impuls war es, den Griff zu brechen, doch das war gegen einen Gegner, der auf seinen eigenen Körper keine Rücksicht zu nehmen brauchte, ein aussichtsloses Unterfangen.

Anstatt den zweiten Arm noch länger abzuwehren, ließ er seine Hand sinken. Sie fuhr zur Hüfte und suchte nach dem Griff des Vibromessers. Wie eine Klaue packte nun auch die zweite Hand zu, und die Manschette gab nach. Unwillkürlich schnappte Bundajar nach Luft. Seine Lungen rangen um Sauerstoff. Endlich bekam er das Messer zu fassen und riss es aus der Scheide.

Die Klinge schnitt durch die Luft. Es war unmöglich, sie gezielt zu führen, und konnte er kaum mehr machen, als sie in die Richtung seines Gegners zu stoßen. Im schlimmsten Fall traf er sich selbst, das war ihm bewusst. Doch darauf konnte er keine Rücksicht nehmen.

Ungehindert durchdrang sie den ersten Widerstand, auf den sie traf.

Bundajar verlor keine Sekunde und zog die hochfrequent vibrierende Klinge nach oben. Aus dem Augenwinkel konnte er sehen, wie sie am rechten Ellenbogengelenk des toten Marines austrat. Blut spritzte durch die Luft.

Seine freie Hand legte sich um den Unterarm, der am halb durchtrennten Ende blutgetränkt war. Er hebelte ihn zur Seite und konnte spüren, wie die restlichen Sehnen und Hautschichten, mit denen er noch mit dem Körper verbunden war, rissen. Von einer Sekunde auf die andere lösten sich die Finger um seine Kehle. Der Druck ließ ein wenig nach, und so japste Bundajar, als er nach Luft rang.

In seinem Helmfunk hörte er wie aus weiter Ferne unaufhörlich eine weibliche Stimme. War das Captain Imani? Er öffnete den Mund, ohne einen Ton herauszubringen. Wusste sie, was vor sich ging?

Was ist mit den anderen? , ging es ihm durch den Kopf. Sollte er sich nicht befreit haben, bevor die übrigen getöteten Marines ihn erreicht hatten, war er verloren.

Alleine der Gedanke daran, unter den untoten Körpern rettungslos begraben zu werden, setzte die letzten Kraftreserven in ihm frei. Er drosch die rechte Faust gegen den Helm des Marines und stach mit dem Messer in den entblößten Halsbereich. Die breite Klinge drang bis zum Heft ein, und Bundajar wuchtete sie herum.

Blut schoss aus der durchtrennten Halsschlagader hervor. Kein lebender Gegner wäre nach dieser Attacke noch in der Lage dazu gewesen, den Kampf fortzusetzen, doch die Finger drückten nach wie vor zu.

Im Hintergrund sah Bundajar mehrere Silhouetten, die sich schwankend in sein Sichtfel

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