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Tanz der Gefährten von Singh, Nalini (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.07.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Tanz der Gefährten

Eine Novella aus der Welt der Gestaltwandler Noch immer sitzt die Demütigung einer dominanten Wölfin wie ein Stachel in seinem Fleisch - und der Wolfswandler Felix hat sich geschworen, nie wieder jemandes Spielzeug sein zu wollen. Doch für die Leopardin Dezi ist Felix der faszinierendste Mann, den sie je getroffen hat. Sie setzt all ihre Überredungskünste ein, um den schüchternen Wolf aus der Reserve zu locken und sein Vertrauen zu gewinnen. Denn die Raubkatze will nichts lieber, als Felix zärtliche Bisse zu verpassen ... 'Nalini Singh ist brillant!' USA TODAY Diese Novella ist bereits in der Anthologie 'Wilde Umarmung' veröffentlicht Nalini Singh wurde auf den Fidschi-Inseln geboren und ist in Neuseeland aufgewachsen. Nach verschiedenen Tätigkeiten, unter anderem als Rechtsanwältin und Englischlehrerin, begann sie 2003 eine Karriere als Autorin von Liebesromanen. Ihre Bücher sind regelmäßig auf der SPIEGEL-Bestsellerliste vertreten. Weitere Informationen unter: www.nalinisingh.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 120
    Erscheinungsdatum: 01.07.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736310605
    Verlag: LYX
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Tanz der Gefährten

1

Felix, der gerade eine Gruppe junger Bäumchen untersuchte, die einer der Jugendlichen gepflanzt hatte, hob den Kopf und fing ein strahlendes Lächeln auf. Mit ihren leuchtend grünen Augen, der bronzenen, golden schimmernden Haut und den tausend Zöpfchen, zu denen sie ihr Haar geflochten hatte, war sie die schönste Frau, die er je gesehen hatte. Und darüber hinaus eine ranghohe DarkRiver-Soldatin, die, so man dem rudelinternen Klatsch Glauben schenken durfte, in den nächsten ein oder zwei Jahren zur Wächterin aufsteigen würde.

Ihre Augen funkelten, als sie die Hand hob und ihm zuwinkte.

Verlegen wandte er seine Aufmerksamkeit wieder dem Bäumchen zu, das er gerade inspizierte. Der Junge hatte ganze Arbeit geleistet, aber er war noch unerfahren ... Felix spürte, dass sie ihn noch immer ansah. Als er eine Minute später mit gesenkten Wimpern verstohlen zu ihr hinspähte, hatten sich ihre in Leder gekleideten Beine in eine andere Richtung gedreht, darum sah er ganz auf. Sie sprach gerade mit seinem Leitwolf Hawke, der gekommen war, um nachzusehen, wie es mit der Bepflanzung des Areals voranging, das während der Schlacht mit den Makellosen Medialen verwüstet worden war.

Die bildhübsche Soldatin hieß Desiree und war eine Leopardengestaltwandlerin.

Die Raubkatzen leisteten ihren Beitrag, indem sie halfen, den Teil des Waldes während der Neubepflanzung zu schützen, der bei dem Kampf zerstört und dadurch derart einsehbar geworden war, dass jeder dort ein leicht zu treffendes Ziel war. Felix erging es ähnlich wie seinen Rudelgefährten, auch er hatte eine Weile gebraucht, um sich daran zu gewöhnen, dass durch den Blutbund, den sie mit den Leoparden geschlossen hatten, diese im SnowDancer-Revier ebenso willkommen waren wie die Wölfe im tiefer gelegenen Territorium des DarkRiver-Rudels. Gleichwohl gebot es der Respekt von Raubtier zu Raubtier, sich dem Wächter vorzustellen, wenn man einem begegnete.

Desiree lachte über etwas, das Hawke gesagt hatte, dann nickte sie und verabschiedete sich mit einem Winken. Da der Leitwolf bereits mit Felix gesprochen hatte, grüßte er nur wortlos und ging davon, sodass Felix und Desiree allein auf der Lichtung zurückblieben. Felix wollte die Zeit, in der außer der abendlichen Wachmannschaft niemand mehr hier war, nutzen, um den Boden für die Pflanzen, die am nächsten Tag gesetzt werden sollten, vorzubereiten.

"Hallo." Stiefelspitzen erschienen neben dem Steckling, den er gerade begutachtete. "Ich bin Desiree."

Die Höflichkeit verlangte, dass er sich ebenfalls vorstellte, aber Desirees Dominanz war derart überwältigend, dass sein Wolf zitterte und am liebsten die Flucht ergriffen hätte. Dass sie ein weibliches Tier war, spielte dabei keine Rolle - sie war in jedem Fall ein wesentlich stärkeres Raubtier als er, und sein Wolf wusste das.

Sie ging in die Hocke und versuchte, seinen Blick einzufangen, indem sie den Kopf leicht zur Seite neigte, wobei ihre Zöpfe über ihre Schulter glitten. "Ich beiße nicht. Es sei denn, man bittet mich darum."

Wieder wurde ihm ganz heiß. Verdammt. Während seiner Zeit als Haute-Couture-Model hatte er mit jeder Menge starker Persönlichkeiten zu tun gehabt, und es hatte keine Schwierigkeiten gegeben. Allerdings war darunter keine atemberaubend schöne Leopardin gewesen, die in ihm den Wunsch weckte, sie zu berühren, obwohl er wusste, dass das eine sehr, sehr schlechte Idee war. Dominante Raubtiere verspeisten unterwürfige wie ihn zum Frühstück und hatten mittags wieder Hunger.

Keiner von beiden sagte etwas, bis Desiree sich wieder aufrichtete. "Dann lasse ich dich mal weiterarbeiten."

Felix sah ihr nach, wie sie mit anmutigen Bewegungen davonging, und hätte sich am liebsten geohrfeigt. Er wollte mit ihr sprechen, sie kennenlernen ... aber diesen Weg hatte er schon einmal eingeschlagen. Wie ein dummer Junge hatte er sich Hals über Kopf in eine dominante W

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