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Taviano Shadows Band 5 - Roman von Feehan, Christine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.03.2021
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Taviano

Seit dem Augenblick, als er ihr als Teenager das Leben rettete, hat Schattengleiter Taviano Ferraro sein Herz an die zauberhafte Nicoletta Gomez verloren. Unter dem wachsamen Augen des mächtigen Ferraro-Clans ist Nicoletta zu einer betörenden Schönheit herangewachsen - und zu einer starken und unabhängigen Frau. Als sie erneut den Feinden der Ferraros in die Hände fällt, setzt Taviano alles daran, sie zu retten. Auch, wenn das bedeutet, dass er jedes einzelne Gebot der Schattengänger-Gilde brechen muss ...


Christine Feehan wurde in Kalifornien geboren, wo sie heute noch mit ihrem Mann und ihren elf Kindern lebt. Sie begann bereits als Kind zu schreiben und hat seit 1999 mehr als siebzig Romane veröffentlicht, die in den USA mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet wurden und regelmäßig auf den Bestsellerlisten stehen. Auch in Deutschland ist sie mit den »Drake-Schwestern«, der »Sea Haven-Saga«, der »Highway-Serie«, der »Schattengänger-Serie«, der »Leopardenmenschen-Saga« und der »Shadows«-Serie äußerst erfolgreich.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 528
    Erscheinungsdatum: 08.03.2021
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641265458
    Verlag: Heyne
    Serie: Shadows 5
    Originaltitel: Shadow Flight - Shadow Series Book 5
    Größe: 1660 kBytes
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Taviano

1

Nicoletta Gomez saß in ihrem luxuriösen Ledersitz und versuchte so auszusehen, als würde sie Taviano Ferraro nicht anstarren oder auch nur wahrnehmen. Sie hatte ihn um das hier gebeten, und wie immer, wenn sie sich etwas von den Ferraros wünschte, hatte sie es auch bekommen. Es war das erste Mal, dass sie nach etwas so Peinlichem gefragt hatte, aber es hatte keine Rolle gespielt. Die Familie hatte nicht mal mit der Wimper gezuckt und keine Sekunde gezögert. Jetzt saß sie mit drei Freundinnen im Privatjet der Familie und war auf dem Weg nach Los Angeles, um ein Konzert von Kain Diakos zu besuchen, weil es Pia Bassos größter Wunsch war und sie heute Geburtstag hatte.

Nicoletta schämte sich, dass sie gefragt hatte. Ihr gefiel nicht, wie die drei Mädchen sich Taviano gegenüber verhielten. Sie flirteten schamlos mit ihm und kommandierten sein Personal herum. Sie selbst saß schweigend da und blickte aus dem Fenster, wobei sie wünschte, diese Entscheidung nie getroffen zu haben. So sehr sie Kains Musik mochte und so viel Spaß die ganze Sache auch versprochen hatte, sie war es nicht wert, diesen Gefallen von den Ferraros zu erbitten, nicht nach allem, was sie schon für sie getan hatten. Beinahe von Beginn an hatte alles sich wie ein Albtraum angefühlt, schon als sie Pia erzählt hatte, dass die Ferraros Tickets für sie besorgt hatten und sie nach Los Angeles fliegen würden, wo ihnen für die Nacht eine Suite in einem Hotel zur Verfügung stand.

Innerhalb weniger Stunden hatten Pia, ihre Schwester Bianca und ihre beste Freundin Clariss Naples angefangen, Nicoletta in den Ohren zu liegen, dass sie die Ferraros um ein Shopping-Budget bitten solle, damit sie sich Kleidung kaufen konnten. Nicoletta war entsetzt. Die Mädchen stammten alle aus reichen Familien, und sie würde garantiert nicht die Ferraros um Geld bitten, damit sie sich neue Outfits für ihren Trip kaufen konnten - nicht, nachdem sie bereits einen Jet, eine Suite in einem Luxushotel und die Konzerttickets bezahlten. Sie fand es etwas erschreckend, dass sie es überhaupt in Betracht zogen.

Sie jammerten ihr die Ohren voll, erinnerten sie daran, dass es doch Pias Geburtstag war, und als sie strikt ablehnte, wollten sie, dass sie ihre Zieheltern Lucia und Amos Fausti bat, ihre Boutique Lucia's Treasures zu öffnen, damit die drei sich umsonst Kleidung aussuchen konnten. Das entsetzte sie noch mehr. Sie überlegte, die ganze Sache abzusagen, aber Clariss musste ihre Miene richtig gedeutet haben, denn sie brach sofort in Gelächter aus und behauptete, dass alles nur ein Scherz war und sie natürlich nur Spaß machten. Nicoletta war erleichtert gewesen, aber jetzt, da sie genauer darüber nachdachte, war sie sich nicht mehr so sicher.

Die Wahrheit war, dass sie nicht viel Erfahrung mit Menschen hatte und sie auch nicht wirklich verstand. Sie hatte die letzten Jahre damit verbracht, möglichst niemandem nahezukommen. Sie hatte zu viele Geheimnisse und panische Angst davor, dass jemand etwas über ihre Vergangenheit herausfinden könnte. Dank ihrer Zieheltern, Therapiestunden und zugegebenermaßen auch dank der Ferraros begann sie mittlerweile, selbstbewusster zu werden.

Sie hörte Gekicher, und als sie aufblickte, sah sie, dass Pia fast in Tavianos Schoß gelandet wäre. Er fing sie galant auf, schloss starke Hände um ihre Taille, aber seine Miene blieb ausdruckslos. Sie kannte diesen Ausdruck, hatte ihn oft genug gesehen. Taviano war nicht erfreut. Er ließ es sich nie anmerken. Niemals. Aber er hatte ein ziemliches Temperament, und sie wollte ihn nicht gegen sich aufbringen, wie sie es schon mehr als einmal getan hatte.

Sie wusste, dass ihre Freundinnen ihn für den heißesten Typen hielten, den sie je gesehen hatten, und sie konnte es ihnen nicht verdenken, weil - nun ja - er es tatsächlich war. Er war groß, hatte breite Schultern und war vollkommen durchtrainiert wie seine Brüder. Überall Muske

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