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The Lost Prophecy - Vom Sturm erweckt von Zacharias, Carina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.09.2018
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)

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The Lost Prophecy - Vom Sturm erweckt

Die Zeit der Kriege in Andurion ist vorbei. Die Völker der vier Elemente Wasser, Feuer, Erde und Luft leben seit Tausenden von Jahren in Frieden - ein jedes für sich. Kaum jemand kann sich daran erinnern, dass es ein fünftes Volk gab - vom Element des Lebens.

Doch eine alte Prophezeiung kündigt ein großes Unheil an - dieses wird in vier Wellen über Andurion hereinbrechen, und nichts wird mehr sein wie zuvor. Nur ein Held, der alle fünf Elemente in sich vereint, kann die Welt noch retten ...

ÜBER DIESEN BAND:

Eine uralte Prophezeiung und eine Reise ins Ungewisse ...

Lorena wächst behütet in Wellenbruch, der Hauptstadt des Wasservolks, auf. Sie hat ihre Heimat noch nie verlassen, bis plötzlich das Volk der Luft um Hilfe ruft und sie als Botschafterin auf die Reise geschickt wird.

Voll Entsetzen muss sie feststellen, dass unnatürliche Sturmwinde das Reich der Luft in Schutt und Asche gelegt haben und zudem eine rätselhafte Seuche die Menschen dort heimsucht - sie scheinen sich regelrecht in Luft aufzulösen. Es ist, als würde sich ihr eigenes Element gegen sie richten. Auch die anderen Völker haben Botschafter entsandt - und gemeinsam wollen sie das Reich der Lüfte retten. Aber werden die Menschen es schaffen, ihre Zwistigkeiten zu beseitigen, um das Böse gemeinsam zu bekämpfen? Und ist das Unheil, das die Luftmenschen heimsuchte, womöglich nur die erste der vier Wellen, die in der alten Prophezeiung vorhergesagt wurden?

Die neue Reihe der Autorin der 'Emba'-Dilogie. Tauche ein in eine fantastische Welt, in der die Menschen eins sind mit den Elementen, und erlebe den bewegenden Auftakt der 'The Lost Prophecy'-Reihe. Jetzt als eBook von beBEYOND - fremde Welten und fantastische Reisen.

Carina Zacharias wurde 1993 in Aachen geboren. Sie erzählt und schreibt Geschichten seit ihrer frühesten Kindheit, und Autorin zu werden war schon immer ihr größter Traum. Mit einem Studium der Landschaftsökologie orientierte sie sich allerdings in Richtung ihrer zweiten großen Leidenschaft, dem Umweltschutz.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 271
    Erscheinungsdatum: 11.09.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732552924
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 3932 kBytes
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The Lost Prophecy - Vom Sturm erweckt

Lorena

Erst nachdem sie von der Felsküste aus ein ganzes Stück in Richtung des offenen Ozeans geschwommen war, tauchte Lorena unter. Das gebrochene Sonnenlicht malte unstete Muster auf den weißen Sandboden unter ihr, und die Stille unter der Wasseroberfläche umfing sie wie eine lang ersehnte Umarmung. Ohne Hast schwamm Lorena dem Korallenriff entgegen, die Hektik der Festtagsvorbereitungen mit jedem Schwimmzug weiter hinter sich lassend. Routiniert bewegte sie Arme und Beine, sog tief das kühle Meereswasser durch die Kiemen an ihrem Hals. Ihr Kleid aus leichtem hellblauem Stoff behinderte sie nicht bei ihren Schwimmbewegungen, war es doch genau für diesen Zweck geschneidert worden. Heute Abend jedoch würde sie eine elegantere Garderobe anziehen müssen. Doch das war erst heute Abend.

Das Korallenriff, welches die Westküste von Andurion säumte, schützte die Behausungen des Wasservolks vor Brandung und Sturm und hatte der Hauptstadt ihren Namen gegeben: Wellenbruch. Nun war Lorena jedoch heilfroh, dem geschäftigen Treiben Wellenbruchs entkommen zu sein und für einen kurzen Moment in die Ruhe des Korallenriffs flüchten zu können.

Schon immer hatte das Riff eine geradezu magische Anziehungskraft auf sie ausgeübt. Sie wurde seiner Schönheit und Vielfalt niemals müde, und auch heute erfüllte sie der Anblick der bunten Korallen und Fische mit einer tiefen Ruhe und Zufriedenheit. Sie spürte förmlich, wie der Stress und die Anspannung der vergangenen Stunden von ihr abfielen.

Leise lächelnd glitt Lorena über Weich- und Steinkorallen hinweg, mit ihren vielen Fingern, Verästelungen und Buckeln, bewegte sich so wenig wie möglich, um die bunten Fische nicht zu verscheuchen, die geschäftig hin und her schwammen oder sie neugierig begleiteten: Papageien-, Falter- und Anemonenfische und viele mehr, in allen Farben und Mustern. Auch einem Riffhai begegnete Lorena, der sie jedoch nicht weiter beachtete auf seinem lautlosen Beutezug.

Selten hatte Lorena das Riff so für sich gehabt. Keine Menschenseele war zu sehen. Das war keineswegs verwunderlich, waren doch alle vollauf damit beschäftigt, die abendlichen Festlichkeiten zur Feier des Gründungstages von Wellenbruch vorzubereiten. Aber während die meisten gemütlich zu Hause im Kreise der Familie feiern würden, musste Lorena im Saal des Rates zugegen sein, denn sie war die persönliche Assistentin von Marcella, der Botschafterin.

Lorena seufzte innerlich bei dem Gedanken und wollte sich gerade auf den Rückweg machen, um nicht zu spät zu kommen, als ihr auffiel, dass sie doch nicht so allein war, wie sie vermutet hatte. Ein Stück weit entfernt und mehrere Meter über ihr schwamm ein junger Mann auf der Stelle, umgeben von einem ganzen Schwarm Molchlinge. Letztere waren es, die Lorena stutzen und genauer hinsehen ließen, denn die scheuen Tiere kamen Menschen sonst niemals so nahe.

Ihr Aussehen erinnerte an Frösche, sie hatten jedoch viel längere Arme und Beine und konnten sich an Land sogar aufrecht gehend fortbewegen. Die Tiere waren etwa unterarmgroß und konnten bei Gefahr eine Art Halskrause aufstellen, mit der sie Angreifer zu erschrecken versuchten. Genau das passierte jetzt, als Lorena ihnen versehentlich zu nahe kam und alle auf einmal mit ein paar raschen Schwimmbewegungen und aufgestellten Halskrausen davon schossen.

Verwundert sah der Junge sich zu ihr um - und erst jetzt erkannte Lorena ihn.

"Josch!", entfuhr es ihr, und Luftblasen stiegen aus ihrem Mund.

Josch lächelte und hob grüßend die Hand. Er war der persönliche Assistent des männlichen Botschafters Waris, und so kamen sie nicht umhin, sich regelmäßig bei ihren Aufgaben in den Ratsgrotten zu begegnen. Nichtsdestotrotz kannte Lorena Josch nur flüchtig, da sie kaum je mehr als ein paar höfliche Worte miteinander wechselten. Sie mochte den freundlichen und hilfsbereiten Jungen und hatte sich schon oft dabei ertappt, ihn aus der Ferne zu beobachten oder zu

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