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The Walking Dead 4 Roman von Kirkman, Robert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.10.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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The Walking Dead 4

Das Monster in uns
Die Toten sind auferstanden und jagen die Lebenden, nichts und niemand ist vor ihnen sicher, und auf der ganzen Welt regiert das Chaos. Außer in dem kleinen Südstaatenstädtchen Woodbury: Dort regiert der Governor mit eiserner Hand über die wenigen Menschen, die die Apokalypse überlebt haben. Dafür bietet er ihnen Schutz vor den hungrigen Toten. Doch als die Menschen von Woodbury feststellen, dass das wahre Monster innerhalb der Stadtmauern wütet, kommt es zu einem blutigen Kampf - gegen die Lebenden und die Toten ...

Robert Kirkman ist der Schöpfer der mehrfach preisgekrönten und international erfolgreichen Comicserie The Walking Dead. Die gleichnamige TV-Serie wurde von ihm mit entwickelt und feierte weltweit Erfolge bei Kritikern und Genrefans gleichermaßen. Zusammen mit dem Krimiautor Jay Bonansinga schreibt er Romane aus der Welt von The Walking Dead.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 13.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641144524
    Verlag: Heyne
    Serie: The Walking Dead Bd.4
    Originaltitel: Walking Dead Book 4 - The Fall of the Governor Part 2
    Größe: 697 kBytes
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The Walking Dead 4

Zwei

D ie Gerüchte an jenem Tag schwirren ähnlich wie die Kugel beim Flippern willkürlich in allerlei Richtungen. Während Bruce und Gabe den Zustand des Governors unbedingt geheim halten wollen, schürt die offenkundige Abwesenheit des Anführers von Woodbury die Fantasien seiner Einwohner, und sie flüstern und spekulieren, was das Zeug hält. Anfangs wird kolportiert, dass der Governor, Dr. Stevens, Martinez und Alice die Stadt noch vor Morgengrauen in geheimer Mission verlassen haben - wie genau diese Mission aussah oder welchem Zweck sie diente, blieb offen. Die Männer auf dem Verteidigungswall hatten ihre eigene Version der Geschehnisse - und doch glich keine der anderen. Einer von ihnen schwört, er hätte Martinez noch vor Morgengrauen zusammen mit einer Gruppe unidentifizierter Helfer in einem Truck gesehen. Sie haben angeblich die Stadt verlassen, um nach Proviant zu suchen. Die Geschichte hat am späten Morgen allerdings jegliche Glaubwürdigkeit verloren, weil kein einziger Truck fehlt. Eine andere Wache - ein junger Möchtegern-Gangster namens Curtis - behauptet, dass Martinez die Stadt alleine zu Fuß verlassen hat. Aber auch diese Version verliert seine Anhänger, als die Einwohner merken, dass der Doktor und Alice ebenfalls verschwunden sind. Außerdem ist der Governor nirgends zu sehen - genau wie der verwundete Fremde, der auf der Krankenstation war. Der stoische Mann, der mit seinem Maschinengewehr vor dem Gebäude des Governors Wache steht, ist so redselig wie ein Sack Reis und lässt niemanden hoch zur Wohnung. Das Gleiche gilt für die Männer an den Eingängen zu den Treppen zur Krankenstation, was natürlich die Gerüchteküche erst recht zum Brodeln bringt.

Am späten Nachmittag hat Austin endlich die Geschehnisse rekonstruiert. Es fing damit an, dass er etwas über einen Ausbruch gehört hat - höchstwahrscheinlich die Fremden, die der Governor vor eineinhalb Wochen willkommen hieß -, und das Ganze nimmt konkretere Formen an, als er auf Marianne Dolan trifft, die Matrone, deren Junge schon seit vierundzwanzig Stunden hohes Fieber hat. Sie erzählt ihm, wie sie früh an jenem Morgen, noch vor Morgengrauen, auf Dr. Stevens getroffen ist. Er hatte seine Tasche dabei und schien es eilig zu haben. Sie kann sich nicht ganz sicher sein, glaubt aber, dass er nicht allein, sondern zusammen mit einer Gruppe unterwegs war, die im Schatten einer Markise auf ihn wartete, genauer gesagt ganz in der Nähe der Ecke, an der sie ihn angesprochen hatte. Sie wollte, dass er ihren Jungen untersucht. Natürlich habe er zugestimmt, schien aber nervös, als ob irgendetwas Wichtiges, Unaufschiebbares auf ihn wartete. Austin musste nur noch ein wenig stochern, und Marianne erinnerte sich plötzlich daran, Martinez und Alice wenige Minuten später gesehen zu haben, wie sie zusammen mit dem Doktor die Straße entlangliefen, und dann meinte sie, dass sie aber nicht wisse, wer die anderen waren - die Fremden, die zu ihnen zu gehören schienen: zwei Männer, einer groß, der andere jung, und eine schwarze Frau.

Austin bedankt sich und geht schnurstracks zu Lilly, um ihr alles zu erzählen. Durch das Ausschlussverfahren gelingt es ihnen dann, das Geschehene nachzuvollziehen: Die gesamte Gruppe hat unbemerkt über die im Osten gelegenen Gassen die Stadt verlassen - die Geschichte von dem jungen Gangster erhärtet ihre Vermutungen -, und sie beschließen, sich den Tatort mit eigenen Augen anzusehen. Austin nimmt sein Fernglas und - warum, weiß er auch nicht so genau - seine Pistole mit. Die Spannung in der kleinen Stadt erreicht ihren Höhepunkt. Als sie endlich vor dem behelfsmäßigen Verteidigungswall im Osten von Woodbury stehen, sind sie komplett allein. Sämtliche Wachen scheinen sich am anderen Ende der Stadt oder am Haupttor versammelt zu haben, um weiter in der Gerüchteküche zu rühren, zu rauchen und sich mit billigem Whiskey den Gaumen zu befeuch

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