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The Witch Queen. Entfesselte Magie Magische Urban Fantasy von Bachmann, Verena (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.08.2020
  • Verlag: Impress
eBook (ePUB)
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The Witch Queen. Entfesselte Magie

**Eine Königin, die keine sein möchte** Die Hexe Enju will nach einem langen Arbeitstag in der Bar ihrer Tante nur eins: endlich in ihr Bett. Doch durch eine Verschiebung der Magie landet sie in einem Viertel der Stadt, in das sie normalerweise niemals einen Fuß setzen würde. In Lapislazuli spielt die Magie schon seit geraumer Zeit verrückt. Doch vor dem Club der Totenbeschwörer fühlt sie sich besonders seltsam an. Dort muss etwas Grausames geschehen sein, für das Enju plötzlich verantwortlich gemacht wird. Um ihre Unschuld zu beweisen, muss sie mit dem attraktiven Anführer der Beasts zusammenarbeiten, der eine ungeahnte Anziehung auf sie ausübt. Aber je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto näher kommt er dem Geheimnis um die wahre Königin der Hexen ... Wenn Magie die Seiten zum Knistern bringt ... Ein Roman über eine Hexe, in der mehr steckt als auf den ersten Blick erkennbar, und einen Gestaltwandler, der mehr verbirgt, als es scheint. Eine Geschichte voller Magie, Herzklopfen und Frauenpower! //'The Witch Queen. Entfesselte Magie' ist ein in sich abgeschlossener Einzelband.//

Verena Bachmann, geb.1987 in Aschaffenburg, lebt mit Hund und Katzen in einem kleinen Dorf im schönen Spessart. Nach einem freiwilligen ökologischen Jahr absolvierte sie eine Ausbildung zur Industriekauffrau und arbeitet heute in einem Unternehmen für Modeaccessoires. Die Liebe zu Büchern weckte im Grundschulalter Enid Blyton und inzwischen stapeln sich die vielseitigsten Romane in ihren Regalen. Doch trotz bunter Auswahl reichte lesen allein irgendwann nicht mehr aus und so beschloss sie ihre eigenen Gedanken ebenfalls einmal zu Papier zu bringen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 357
    Erscheinungsdatum: 27.08.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646606621
    Verlag: Impress
    Größe: 2392 kBytes
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The Witch Queen. Entfesselte Magie

KAPITEL 2
Der Rat

Wieder wurde ein Schritt gemacht. Langsam, mit Bedacht.

Jemand durchquerte sehr vorsichtig den Raum über mir. Ich lauschte weiter den Schritten, bis sie sich veränderten. Eine andere Art des Auftretens. Nein, ein anderer Untergrund. Treppenstufen.

Eine der Türen auf meiner Etage führte offensichtlich nicht in einen anderen Clubraum, sondern zu einer Treppe und diese zu einer weiteren Ebene.

Innerlich fluchte ich über meine Nachlässigkeit. Ich hatte nicht in Betracht gezogen, dass die Person, die dieses Massaker angerichtet hatte, eventuell noch hier sein könnte. Und einen Überlebenden dieses Schlachthofs schloss ich aus. Dazu waren die Schritte zu vorsichtig. Viel zu sehr darauf aus, nicht wahrgenommen zu werden.

Ich richtete meinen Blick auf die geöffnete Tür, zählte mit jedem weiteren Schritt die Treppenstufen, dann folgte das Knarzen der Tür. Wer auch immer das war, er würde jeden Moment in meinem Sichtfeld auftauchen.

Ich verwarf jeden Gedanken daran, mich irgendwo zu verstecken. Allein schon, weil mir das kurze Innehalten des Fremden verriet, dass er mich wahrgenommen hatte.

Ich bemerkte erst, dass ich den Atem angehalten hatte, als sich die große Gestalt in mein Blickfeld schob, und atmete leise wieder aus.

Meine Vermutung, auf einen Mann zu treffen, wurde bestätigt. Dennoch ließ mich sein Anblick schwer schlucken.

Aus Anspannung und Überraschung gleichermaßen. Überraschung, weil er attraktiv war. Richtig attraktiv und das hatte ich wirklich nicht erwartet.

James' Körpergröße und massige Gestalt hatte er nicht. Aber ich schätzte ihn trotzdem auf gute 1,90 Meter und die Muskeln, die sich unter dem schwarzen T-Shirt spannten, verrieten regelmäßiges Training. Seine Haare waren an den Seiten kürzer, oben länger und ihre Farbe wirkte, als könne sie sich nicht entscheiden, ob sie dunkelblond oder braun sein wollte. Die Augenfarbe dagegen ließ sich klar definieren: ein sattes Grün. Und das in einem Gesicht mit auffallend symmetrischen Gesichtszügen. Würde man Da Vincis Raster des perfekten Gesichts darüber legen, würde es mit Sicherheit eine hundertprozentige Übereinstimmung finden.

Ich hatte eher jemanden wie John Wayne Gacy im Clownkostüm erwartet. Daher brachte mich dieser Anblick wirklich kurz aus dem Konzept. Denn einen so heißen Typen hätte ich erwartet, auf einem GQ-Cover vorzufinden, statt in einem blutdurchträngten Club inmitten eines Massakers.

Denn wie schon erwähnt, ließ mich auch die Anspannung schwer schlucken. Und die Anspannung war auf seine blutbesudelten Hände zurückzuführen. Er war bis zu den Ellenbogen dunkelrot verschmiert und was das schwarze T-Shirt verbarg, war auf der blauen Jeans deutlich zu erkennen: Unmengen kleiner Blutspritzer.

Tja, wenn das mal nicht wieder typisch war. Da lief einem ein attraktiver, gut gebauter Kerl über den Weg und war entweder vergeben, schwul, vergeben und schwul oder ein psychopathischer Massenmörder. Irgendwas war halt immer.

»Wer bist du?«, meldete er sich erstmals zu Wort und die tiefe Stimme jagte mir einen Schauer durch den Körper. Allerdings von der angenehmen Sorte. Er mochte ein irrer Killer sein, aber die Stimme passte zum Gesamtpaket. Dunkel und attraktiv. Auch der intensive Blick, mit dem er mich musterte, verursachte ein Kribbeln in meinem Inneren.

Ich musste jedoch leider davon ausgehen, dass dieser Blick nicht andeutete, dass ihm gefiel was er sah, sondern dass er gezielt nach einer Schwachstelle suchte, die er nutzen konnte, um mich ebenfalls in meine Einzelteile zu zerlegen.

Dieser Gedanke und ein Blick zurück auf seine Hände erinnerten mich wieder daran, dass man es mit dem Bad Boy auch übertreiben konnte. Und hunderte von Menschen abzuschlachten war nun wirklich sehr, sehr bad. Er musste ja nicht im wahrsten Sinne des Wortes ein Ladykiller sein.

»Rotkäppchen, das sich verlau

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