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THUVIA, DAS MÄDCHEN VOM MARS Vierter Band des MARS-Zyklus von Burroughs, Edgar Rice (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)
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THUVIA, DAS MÄDCHEN VOM MARS

Carthoris ist der Spross aus der Verbindung zwischen dem Erdenmenschen John Carter und der göttlichen Dejah Thoris, der Prinzessin von Helium. Carthoris aber glüht vor Leidenschaft, er hat sich unsterblich verliebt in die bezaubernde Thuvia von Ptarth. Doch jäh fallen Schatten auf die beginnende Romanze. Thuvia wird von rivalisierenden Stämmen entführt, und hinter den grausamen Entführern steht der eifersüchtige Prinz des Roten Stammes. Carthoris macht sich auf die Suche nach seiner geliebten Prinzessin. Er tut sich mit dem Jeddak von Ptarth zusammen und erforscht unwegsame Wüstengebiete, in die noch kein Marsmensch seinen Fuß gesetzt hat. Er findet die schöne Thuvia, doch da wird ihm ein Einsatz abgefordert, vor dem selbst der tapferste Jeddak zurückgeschreckt wäre... Der Roman Thuvia, das Mädchen vom Mars erschien erstmals im April 1916 (unter dem Titel Thuvia, Maid Of Mars) als Fortsetzungsgeschichte im The-All-Story-Magazin. Der Apex-Verlag macht Thuvia, das Mädchen vom Mars zum ersten Mal seit über zwanzig Jahren wieder als deutschsprachige Ausgabe verfügbar, neu ins Deutsche übersetzt von Gabriele C. Woiwode.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783748721383
    Verlag: BookRix
    Größe: 1626 kBytes
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THUVIA, DAS MÄDCHEN VOM MARS

Kapitel 1: Carthoris und Thuvia

Die Frau saß unter den herrlichen Blüten einer riesigen Pimalia 1 auf einer massiven Bank aus glänzendem Ersit 2 . Ihr anmutiger, in einer Sandale steckender Fuß klopfte ungeduldig auf den juwelenbesetzen Weg, der in den königlichen Gärten von Thuvan Dihn, Jeddak von Ptarth unter stattlichen Sorapus-Bäumen 3 hindurch über den scharlachroten Rasen verlief. Ein dunkelhaariger roter Krieger hat sich tief über sie gebeugt und flüsterte dicht an ihrem Ohr lüsterne Worte:

"Ach, Thuvia von Ptarth", rief er, "selbst vor dem glühenden Feuer meiner sich nach dir verzehrenden Liebe bleibst du kalt! Selbst diese überglückliche Bank aus Ersit, die deine göttliche und makellose Gestalt tragen darf, ist nicht so kalt und hart wie dein Herz! Sag mir, dass ich noch Hoffnung haben darf, Thuvia von Ptarth, dass, auch wenn du mich jetzt noch nicht liebst, eines Tages, vielleicht doch, meine Prinzessin..."

Mit einem Ausruf unliebsamer Überraschung sprang das Mädchen auf. Über ihren weichen, roten Schultern war ihr stolzer, königlicher Kopf hoch erhoben, und ihre dunklen Augen funkelten zornig in die des Mannes.

"Du vergisst dich, Astok - dich, und die Sitten des Barsoom", rief sie, "Du hast kein Recht, so mit der Tochter von Thuvan Dihn zu sprechen, und du hast ein solches Recht auch nicht verdient."

Plötzlich stieß die Hand des Mannes nach vorne und griff sie am Arm.

"Du wirst meine Prinzessin werden!", rief er. "Beim Schoß der Issus, das wirst du! Und kein anderer wird sich zwischen Astok, Prinz von Dusar, und seinen Herzenswunsch drängen. Sag mir, dass es einen anderen gibt, und ich werde ihm sein faulendes Herz herausschneiden und es den wilden Calot der toten Meeresböden zum Fraß vorwerfen!"

Als die Hand des Mannes sie berührte, erbleichte das Mädchen unter ihrer kupferfarbenen Haut. Denn die Frauen der königlichen Höfe des Mars werden fast wie Heiligtümer behandelt, und die Berührung von Astok, Prinz von Dusar, stellte einen regelrechten Akt der Entweihung dar. Aber in den Augen von Thuvia von Ptarth lag keine Angst, nur das Entsetzen über das, was der Mann getan hatte und der Folgen, die daraus erwachsen konnten.

"Lass mich los", sagte sie mit einer Stimme so kalt wie Eis.

Der Mann murmelte etwas Unverständliches und zog sie grob an sich.

"Lass mich los!", wiederholte sie scharf. "Oder ich rufe die Wachen! Und der Prinz von Dusar weiß, was das zu bedeuten hat."

Schnell warf er seinen rechten Arm um ihre Schultern und versuchte ihr Gesicht zu seinen Lippen zu ziehen. Sie stieß einen kurzen Schrei aus und schlug ihm mit den schweren Armreifen, die sie an ihren freien Arm trug, mitten auf den Mund.

"Du Calot!", rief sie, und dann: "Wachen! Wachen! Kommt schnell, um die Prinzessin von Ptarth zu schützen!"

Sofort raste ein ganzes Dutzend Wachen über den roten Rasen heran; ihre blanken Langschwerter funkelten in der Sonne, das Metall ihrer Rüstungen klirrte gegen die Abzeichen auf ihren ledernen Harnischen, und bei dem Anblick, der sich ihnen bot, ertönten heisere Wutschreie aus ihren Kehlen. Aber noch ehe sie die Hälfte des königlichen Gartens überquert hatten und an der Stelle angelangt waren, an der Astok von Dusar noch immer das sich sträubende Mädchen fest im Griff hielt, sprang eine andere Gestalt aus einem dichten Gebüsch, hinter dem ein goldener Brunnen verborgen lag.

Es war ein großgewachsener Jugendlicher mit schwarzen Haaren und wachen grauen Augen, breiten Schultern und schmalen Hüften - die makellose Gestalt eines Kämpfers. Seine Haut hatte nur eine leichte Tönung des Kupfertons, durch den sich die roten Menschen des Mars von den anderen Rassen des sterbenden Planeten unters

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