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Time Thief - Keine Zeit für Traummänner Keine Zeit für Traummänner von MacAlister, Katie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.06.2014
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Time Thief - Keine Zeit für Traummänner

Peter Faa besitzt die seltene Gabe, über die Zeit zu gebieten. Als er erfährt, dass seine eigene Familie der hübschen Kiya Mortenson die Lebenszeit stiehlt, ist er entschlossen, dem Treiben ein Ende zu bereiten. Denn Kiya weckt Gefühle in ihm, die er nie für möglich gehalten hätte. Katie MacAlister hat über dreißig Romane verfasst und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Insbesondere mit ihren Romantic-Fantasy-Romanen um Vampire und Drachen hat sie eine große Leserschaft gewonnen und landet regelmäßig auf den internationalen Bestsellerlisten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 05.06.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802594724
    Verlag: LYX
    Serie: Time Thief Bd.1
    Originaltitel: Time Thief
    Größe: 817 kBytes
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Time Thief - Keine Zeit für Traummänner

1

"Es heißt doch immer, der Blitz würde nie zweimal an derselben Stelle einschlagen, nicht wahr? Also, ich bin der lebende Beweis dafür, dass das totaler Unsinn ist."

"Unsinn? Wie kommen Sie darauf? Haaa..., haaa..."

"Tschi!", sagte ich und fuhr mitfühlend zusammen. Der Mann, der mir in dem kleinen Warteraum gegenübersaß, putzte sich die rote Nase. Seine Augen waren ebenso rot und völlig zugeschwollen. Was mich bewog, ihm Trost zuzusprechen, waren aber die zahllosen Quaddeln in seinem Gesicht, am Hals und an der Brust, soweit sie durch den offenen Hemdkragen zu sehen war. "Machen Sie sich keine Sorgen. Ich habe von meiner Freundin Lily gehört, dass die Ärzte hier super sind. Sie werden bestimmt im Nu wieder abgeschwollen und entquaddelt sein."

"Das hoffe ich." Der Mann schloss erschöpft die Augen und betupfte seine laufende Nase und die Augen. "Pollenallergien bin ich gewöhnt, aber die Quaddeln sind neu."

"Ich wusste nicht, dass man die auch von etwas anderem bekommen kann als von einer Medikamentenallergie." Ich ahmte unwillkürlich seine Bewegungen nach, als er sich an den Hals fasste, um zu kratzen, sich aber besann und die Hand wieder sinken ließ. Schon beim Anblick der vielen geröteten Quaddeln juckte es mich am ganzen Körper.

"Offensichtlich doch, wenn man auf bestimmte Pflanzen überempfindlich reagiert. Das habe ich heute Morgen herausgefunden, als ich eine Begegnung mit einem großen Wüsten-Beifuß am Straßenrand hatte."

Ich kratzte mich am Arm. "Hm, ich war schon oft in der Nähe von Beifußbüschen, und sie haben mir noch nie Probleme gemacht."

"Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, Horatio ...", murmelte der Mann und ballte die Fäuste. Der Arme musste sich wirklich elend fühlen in seinem verquollenen Zustand. Eigentlich sah er gar nicht schlecht aus. Ende fünfzig, braune Haare, braune Augen und eine runde Brille mit Drahtgestell im Stil der 1930er-Jahre.

"Kann man wohl sagen."

Er riss unvermittelt die Augen auf. "Entschuldigen Sie bitte, Miss ... Miss ..."

"Mortenson. Kiya Mortenson."

"Kiya?"

"Ja, ziemlich ungewöhnlich, hm?" Ich kratzte mich an der Schulter. "Meine Eltern waren Hippies. Unheimlich clevere Hippies. Sie fanden es lustig, mich nach einer alten Ägypterin zu nennen, die immer für die Mutter von Tutenchamun gehalten wurde. Aber neulich habe ich gelesen, dass das nicht stimmt. Jetzt trage ich also den Namen einer Frau, die gar nicht mit Tutenchamun verwandt war."

"Sie hätten nach jemand wesentlich Unangenehmerem benannt werden können."

"Wohl wahr. Ich könnte Hitlerina heißen." Ich lächelte, als er ein heiseres Lachen ausstieß. Gleich darauf verzog er das Gesicht, und seine Finger zuckten, weil er den Juckreiz kaum noch aushalten konnte. Ich kratzte mich stellvertretend am Handgelenk.

"Ich bin Dalton."

"Einfach nur Dalton? Ist das ein Künstlername oder wollen Sie mir Ihren Nachnamen nicht verraten, weil Sie befürchten, ich könnte heimlich ein Foto von Ihrem Elend schießen und es auf Facebook posten, um Sie vor Familie und Freunden lächerlich zu machen?"

Er öffnete seine roten, zugeschwollenen Augen, so weit es ihm möglich war. "Ist es wahrscheinlich, dass Sie heimlich Fotos von mir machen?"

"Nein, aber hauptsächlich, weil mein Handy ein Fossil ist und ich damit gar nicht fotografieren kann."

Er lachte wieder, diesmal allerdings behuts

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