text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Timetravel #16: Das Geheimnis der Menschenfabrik von Hübner, Horst Weymar (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)
2,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Timetravel #16: Das Geheimnis der Menschenfabrik

TIMETRAVEL - Reisen mit der Zeitkugel Band 16 von HORST WEYMAR HÜBNER Der Umfang dieses Buchs entspricht 120 Taschenbuchseiten. Er wollte Menschen herstellen, die einander gleich waren wie Serienprodukte vom Fließband. Und das gelang ihm. Aber bevor die Zeitspringer hinter das Geheimnis des Minaro-Konzerns kamen, gerieten sie in Todesgefahr. Sie wollten lediglich erkunden, wie die Menschheit sich nach der Epoche der Roboter und der zottigen Affenwesen weiterentwickelt hatte. Da begegnete ihnen innerhalb weniger Minuten ein Mann, den es offensichtlich vierfach gab. Auf der Spur dieses verblüffenden Mehrfachgängers stolperten Professor Hallstrom, Ben Crocker und Frank Jaeger in eine raffinierte Falle. Den Rest sollten Maschinen beseitigen. Mit knapper Not entgingen die Zeitspringer einem schrecklichen Schicksal und setzten sich auf eine andere Fährte, die sie zu einem Ziel brachte, das sich zur Zeitbombe für die Menschheit nach dem Jahr 2450 zu entwickeln drohte. Sie fanden den Weg zur Menschenfabrik ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 111
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739672991
    Verlag: BookRix
    Größe: 620 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Timetravel #16: Das Geheimnis der Menschenfabrik

2

Professor Hallstrom verspürte den dringenden Wunsch, sich zu setzen, bevor ihn der Schlag im Stehen traf. Sein Magen krampfte sich noch mehr zusammen. Es wurde ihm überhaupt nicht bewusst, wie aufdringlich er den Vierfachgänger anstarrte.

Der Mann musste über ein extrem feines Gespür verfügen, denn er blieb ohne zunächst erkennbaren Grund vor dem dunklen Schacht des Aufganges stehen und schaute forschend in die entgegengesetzte Richtung. Dann wandte er den Kopf und musterte den Verkehr auf der Bandkreuzung. Schließlich blickte er herüber.

Hallstrom vermeinte, den Blick des Mannes im Gesicht zu spüren. Die Haut kribbelte und brannte, die Nerven des Professors begannen zu rebellieren. Er fürchtete, dass sich dieser Blick bis auf den Grund seiner Seele brannte, dass Kensingtons getreue Kopie im Begriff war, ihn zu analysieren und einzuordnen.

Sonderbare Gedanken schossen ihm durch den Kopf. Der Mann, den es vierfach gab, verfügte möglicherweise über starke Parafähigkeiten und war in der Lage, Gedankenimpulse zu empfangen oder gar in fremden Gedanken zu lesen.

Hallstrom war im höchsten Grade alarmiert. Er sah die Existenz seiner Zeitkugel bedroht und fürchtete um das Geheimnis der Zeitsprünge.

Instinktiv sperrte er sich und versuchte, seine Gedanken abzublocken. Er besann sich auf das Psychotraining, das er mit Ben und Frank absolviert hatte. Das Training hatte er als Vorsorgemaßnahme für den Fall betrieben, dass sie bei einem Sprung in die Zeitebenen der Zukunft auf ein Supergehirn mit überragenden Fähigkeiten stießen.

Diesen Fall hielt er jetzt für eingetreten.

Er kämpfte die aufkommende Angst nieder und verdrängte die sorgenvollen Gedanken um die Zeitkugel und um ihre Sicherheit. Er konzentrierte sich auf die Bandkreuzung, auf das unterirdische Transportsystem, auf das Gewimmel, das auf den Fußgängerrampen herrschte.

Wenn der Vierfachgänger in seinen Gedanken spionierte, dann fand er dort nichts, was zu einem Verdacht berechtigte.

Das Wissen, Kensingtons Kopie und den eventuell vorhandenen Para-Gaben eine wenn auch bescheidene Waffe in Gestalt der Gedankenblockade entgegengesetzt zu haben, stärkte Hallstroms seelischen Zustand.

Nur hielt dieses Stadium zuversichtlicher Gelassenheit nur bis zu dem Augenblick vor, als er sich fragte, warum die Kopie immer noch herüberstarrte.

Ein neuer, ein entsetzlicher Gedanke pflanzte sich ihm ein.

War Kensingtons Kopie noch weit mehr als das, was er sich unter einem Supergehirn bisher vorgestellt hatte? Standen Kensington und seine Ebenbilder untereinander in Gedankenverbindung? Hatte der Mann vor dem Schachtaufgang längst seine und die Beschreibung seiner Begleiter von den anderen Kensingtons empfangen?

Starrte der Mann aus diesem Grunde so unverwandt her?

Mühsam baute Hallstrom die zusammengebrochene Gedankenblockade neu auf. Er wandte sich mit einem hilfesuchenden Blick zu Frank und Ben um und registrierte im Unterbewusstsein, dass ein paar Passanten auffällig nahe vorübergingen, es aber vermieden, zu dicht an das grüne Geviert heranzukommen.

Zudem fiel ihm auf, dass aus dem Gewirr exotischer Pflanzen ein Ast mit stark gefiederten Blättern herausragte. Gerade wie eine Hand, die im Begriff war, im Zeitlupentempo nach Frank zu angeln, der dem grünen Gewirr am nächsten stand.

Diese Randbeobachtungen hielt Hallstrom für unbedeutend. Sein Hauptaugenmerk galt Ben und Frank. Er starrte in die Gesichter und forschte in den Augen.

Es wurde ihm bewusst, dass seine Begleiter etwas wahrgenommen hatten. Frank hielt die Augen halb geschlossen und den Mund verkniffen. Und über Bens Nase war im unteren Stirnteil eine steile Falte entstanden, Ausdruck einer gewissen Verwunderung und Maß aufkeimenden Misstrauens.

Die beiden grübelten noch. Aber in wenigen Sekunden mussten sie zwangsläufig zur richtigen Erkenntnis gelangen.

Das steigerte die Gefahr

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen