text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Timetravel #18: Der letzte Tropfen Öl von Hübner, Horst Weymar (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)
2,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Timetravel #18: Der letzte Tropfen Öl

TIMETRAVEL - Reisen mit der Zeitkugel Band 18 von HORST WEYMAR HÜBNER Der Umfang dieses Buchs entspricht 121 Taschenbuchseiten. Man hatte längst andere Energiequellen, als das Erdöl zur Neige ging. Da wurde der Rest kostbar wie nie zuvor. Einen Vorgeschmack bekommen die Zeitspringer, als sie im Jahr 2080 ankommen und den Aufbruch in eine neue Zeit erleben. Solarmobile fahren langsam durch eine Stadt, Gyrowagen sausen fauchend herum, und die Menschen werden aus Nahrungsmitteldepots ernährt und betreiben einen schwungvollen Handel mit allen möglichen Gütern. Sie hören von Schrottsammlern, die die Trümmer abgestürzter Satelliten auflesen. Und sie sehen einen Mann, der einen entsetzlichen Tod gestorben ist. Der Vorfall hängt mit dem Satellitenschrott zusammen. Sie erleben eine Katastrophe mit, die fast hundert Jahre zuvor programmiert wurde und zufällig die USA trifft. Hallstrom wird von der fürchterlichen Krankheit erfasst. Ihm droht der Versteinerungstod. Da überredet ihn Ben Crocker zu einem gewagten Experiment, zu einem Sprung zurück in die eigene Zeit. Aber die Verzweiflungstat verspricht keinen Erfolg. Denn die Menschheit hat den letzten Tropfen Öl nahezu verbraucht. Und nur vom Erdöl kann noch Rettung kommen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 111
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739677941
    Verlag: BookRix
    Größe: 544 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Timetravel #18: Der letzte Tropfen Öl

3

Hinter der Mauer murmelte der Mann überrascht. Wahrscheinlich hatten ihn die derben Flüche aus Männerkehlen belehrt, dass er den Unrechten erwischt hatte.

Ben war versucht, die verdammte Schnur mit den Händen zu zerreißen. Wenn er sie aber anpackte, warf es ihn sicher genau so um wie Frank.

Wozu hatte er sein berühmtes Messer aus molekülverdichtetem Venusstahl?

Zauberhaft schnell hielt er das Messer in der Hand und führte gegen die Schnur einen Schlag, dem Hallstrom nicht einmal mit den Augen zu folgen vermochte.

Knisternd sprangen zwei blaue Funken aus der Klinge.

Ben machte ein Gesicht, als würden ihn zwanzig Wespen stechen. Die dünne Schnur war aus Metall!

Er hatte es gehört. Und trotz der guten Isolierung, die der Messergriff bot, hatte er noch einen schmerzhaften Schlag in der rechten Hand verspürt.

Frank lag keuchend am Boden. Wenigstens krümmte er sich nicht mehr.

Hallstrom eilte zu ihm und wickelte ihn aus der unschädlich gemachten Schockschnur, die ihn sehr unglücklich eingehüllt hatte.

"Sie Hornochse!", brüllte Ben die Mauer an. "Sehen Sie demnächst erst mal nach, wohin Sie werfen!" Er steckte das Messer weg.

Die beiden Jungen, bestimmt nicht älter als zehn Jahre, hatten erwartungsvoll und mit offenem Mund zugesehen. Fasziniert schauten sie auf die Stelle, unter der Bens Messer wieder im Gürtel steckte.

Hinter der Mauer war das Prasseln und Knacken verstummt. Der Mann schimpfte auch nicht mehr. Wahrscheinlich war er ebenso erschrocken wie die Zeitspringer.

Frank setzte sich mit Hallstroms Hilfe auf.

"Wer war das?", fragte er mühsam. Seine Stimme zitterte jedoch vor Wut.

Hallstrom wickelte ihn vollends aus der dünnen Schnur und versuchte an einem Ende, ein Stück abzureißen. Außer zwei blutigen Striemen an beiden kleinen Fingern konnte er kein Ergebnis vorweisen.

Der Bursche mit dem Bündel vor der Brust schaute Ben bewundernd an. "Mister, das macht Ihnen keiner nach!" Er kicherte schadenfroh. "Jackson wird sich sehr wundern, wieso ein ganzes Ende von seiner lausigen Schockschnur fehlt. Verraten Sie mir den Trick?"

"So siehst du aus", erwiderte Ben. "Was hattet ihr überhaupt da drin zu suchen? Seht euch mal meinen Freund an. Der hat es ausbaden müssen!"

"Er hätte halt dicht an die Mauer springen sollen", sagte der andere sachverständig. "Jetzt wird er meinen, er hätte tausend Ameisen in der Hose. In ein paar Minuten ist es vorbei."

"Ein netter Trost", sagte Frank grimmig. "Ich dachte, ich stehe mit nackten nassen Füßen auf einer leitenden Platte."

"Ja, es hat dich prima hochgehoben", bestätigte Ben und fasste die beiden Bürschchen wieder ins Auge. "Warum ist dieser Jackson so wütend? Habt ihr ihm etwas gestohlen?"

Die Reaktion darauf war erstaunlich. Der eine, der fast auf Hallstrom gesprungen war, zeigte die Zähne und ging in Abwehrhaltung, der andere nahm sein Bündel und hielt es auf dem Rücken.

Sie hatten etwas gestohlen!

Einen schlüssigeren Beweis als ihr Verhalten brauchte Ben nicht, um das zu erkennen.

Hinter der Mauer machte sich wieder Jackson bemerkbar. Das Krachen der Zweige verriet, dass er sich entfernte. Aber er machte sich nicht klammheimlich davon. Er kam aus dem Mauertor. Die Neugierde trieb ihn, wen er erwischt hatte.

Verblüfft blieb er stehen und rollte seine Schockschnur auf einen Stock, der Ähnlichkeit mit den Schockwaffen der Uniformierten hatte.

Noch verblüffter bemerkte er, dass von seiner verfluchten Metallschnur ein ganzes Ende fehlte.

Argwöhnisch betrachtete er die drei Männer und die beiden Jungens. Dann sah er seine Schnur. Einer der Fremden hielt sie in der Hand.

"Ein Versehen", sagte er. Bedauern klang nicht in seiner Stimme mit. Er streckte die Hand aus. "Geben Sie sie her."

Hallstrom betrachtete das Bündel und schüttelte den Kopf. "So billig wird es nicht. Sie hätten

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen