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Todtsteltzers Ende Deathstalker - Buch 8 von Green, Simon R. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.05.2020
  • Verlag: beBEYOND
eBook (ePUB)
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Todtsteltzers Ende

Das große Finale der epischen Weltraumoper von Simon R. Green! Lewis Todtsteltzer hat das Unmögliche geschafft: Er hat den zweihundert Jahre lang verschollenen Owen Todtsteltzer gefunden! Seine Rückkehr fügt dem Imperium von Kaiser Finn Durandal einen lähmenden Schlag zu. Doch obwohl die gesamte Menschheit kurz vor der Vernichtung durch den Schrecken steht, wird Durandal alles tun, um seine Macht zu erhalten. Und Lewis ist ebenso entschlossen, ihn zu Fall zu bringen. Owen hingegen hat eine größere Mission. Gemäß der Prophezeiung muss er allein in der Zeit zurückreisen, um den ständig fortschreitenden Schrecken zu stoppen, bevor die Galaxie zerstört wird. Und während sein Nachkomme Lewis die wachsende Rebellenarmee kommandiert, macht Owen eine bestürzende Entdeckung über das wahre Wesen des Schreckens ... 'Abenteuer, Raumschlachten, Heldentum und exotische Schauplätze - Green mischt alle Zutaten zu einer außergewöhnlichen Space Opera.' (Booklist) Simon R. Greens große SF-Serie um Owen Todtsteltzer, die ihm den Durchbruch brachte -jetzt endlich wieder erhältlich, erstmals als eBook! Die Legende von Owen Todtsteltzer: 1. Der Eiserne Thron, 2. Die Rebellion, 3. Todtsteltzers Krieg, 4. Todtsteltzers Ehre, 5. Todtsteltzers Schicksal, 6. Todtsteltzers Erbe, 7. Todtsteltzers Rückkehr, 8. Todtsteltzers Ende Weitere Romane aus dem Todtsteltzer-Universum: Nebelwelt - Geisterwelt - Höllenwelt eBooks von beBEYOND - fremde Welten und fantastische Reisen. Simon R. Green ( 1955) kommt aus Bradford-on-Avon, England. Während seines Literatur- und Geschichtsstudiums an der Leicester University begann er mit dem Schreiben und veröffentlichte einige Kurzgeschichten. Doch erst 1988, nach jahrelanger Arbeitslosigkeit, verkaufte er seine ersten Romane. Seinen Durchbruch erlangte er Mitte der Neunziger mit der SF-Weltraumoper-Saga um Owen Todtstelzer: Eine Serie, die - wie er selbst sagt -irgendwie außer Kontrolle geraten ist, da er eigentlich nur drei Bücher schreiben wollte ...Mittlerweile umfasst Simon R. Greens Werk weit über 40 Romane, das neben Science Fiction auch verschiedene Subgenres der Fantasy von Dark bis Funny, von High bis Urban abdeckt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 590
    Erscheinungsdatum: 29.05.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732591381
    Verlag: beBEYOND
    Größe: 1569 kBytes
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Todtsteltzers Ende

KAPITEL EINS:

ALTE UND NEUE GESCHÄFTE

Owen Todtsteltzer lag im Koma, und alle anderen gerieten in Panik.

Viel war in kurzer Zeit passiert, tief unten in dem künstlich geschaffenen Krater, den man den Schlund nannte, in den stählernen Korridoren, die Menschen gebaut hatten, um das Labyrinth des Wahnsinns zu umfassen und einzuschließen. Jener berühmte und legendäre Held Owen Todtsteltzer war von den Toten zurückgekehrt, war in Gesellschaft seines Nachfahren Lewis aus dem Labyrinth hervorspaziert gekommen, hatte etliche sehr bemerkenswerte Wunder gewirkt und dann das Bewusstsein aller anderen vor Ort auf einen kurzen Ausflug durch den Weltraum mitgenommen, um den Schrecken aus der Nähe zu betrachten. Dummerweise entpuppte sich jener uralte und entsetzliche Zerstörer von Welten und Zivilisationen auf bislang unerforschte Art und Weise als Owens lange verlorene Liebe Hazel D'Ark. Jetzt fand sich jeder im eigenen Körper wieder, während Owen zu einem Fötus zusammengerollt dalag, die Augen geschlossen, nach den Maßstäben der Welt tot und knapp einen Meter über dem glänzenden Stahlfußboden schwebend. Alle anderen hatten sich seither der Beunruhigung und Verwirrung ergeben und bemühten sich sehr angestrengt, nicht in Panik zu verfallen.

Wie Jesamine es gern ausdrückte: An manchen Tagen liefen die Dinge nicht mal dann richtig, wenn man ihnen eine Pistole an den Kopf hielt.

Allein die KIs von Shub blieben ruhig und gelassen; obwohl es zugegeben sehr schwerfiel, einen gelassenen von einem aufgeregten Roboter zu unterscheiden, wenn jeder nur ein ausdrucksloses blaues Stahlgesicht hatte. Immerhin umstand derzeit ein halbes Dutzend von ihnen Owens schwebenden Körper wie eine Ehrengarde. Sie weigerten sich höflich, aber bestimmt, irgendjemanden sonst allzu nahe heranzulassen. (Dies war seit einem begreiflichen, aber bedauerlichen Zwischenfall so, in dessen Verlauf Brett Ohnesorg auf Owens Körper geklettert war, ihm mit beiden Fäusten auf die Brust getrommelt und dabei gebrüllt hatte: Wach auf, du Mistkerl! )

Dieser berühmte Betrüger, Dieb und Konsument zweifelhafter Substanzen marschierte jetzt den Korridor rauf und runter, prallte dabei fast von den Stahlwänden ab, schwenkte die Fäuste und erklärte lauthals, er habe schon immer gewusst, dass nichts Gutes dabei herauskomme, wenn man sich mit dem Labyrinth des Wahnsinns abgebe. Seine Wangen waren gerötet; der magere, knochige Körper knisterte nahezu von frustrierter Energie, und sein Sprachgebrauch entwickelte bestürzende Züge. Plötzlich kam ihm ein schrecklicher Gedanke, ehe er unvermittelt erstarrte, sich herumwarf und Owens reglosen, schwebenden Körper mit einem finsteren Blick fixierte.

"Wartet mal eine Minute! Wartet doch nur mal eine gottverdammte Minute! Wird sich jeder, der das Labyrinth des Wahnsinns durchschritten hat, letztlich in einen Schrecken umwandeln? Werden wir alle als galaxienfressende Monster enden? Warum seht ihr mich alle so an? Ich meine es ernst!"

"Die Frage ist absolut nervtötend und sehr wahrscheinlich das Letzte, worüber ich mir derzeit Gedanken machen möchte!", hielt ihm Jesamine Blume entgegen. "Ist die Lage nicht schon schlimm genug? Ich spüre richtig, wie ich wieder Kopfschmerzen bekomme." Das berühmte schöne Gesicht der blonden Diva war ganz fleckig von Schreck und Anspannung, und sie hielt die Hände fest verschränkt vor dem Körper, damit sie nicht zitterten. Lewis versuchte, ihr tröstend den Arm um die Schultern zu legen, aber sie schüttelte ihn fast wütend ab, während sie den komatösen Owen anfunkelte. "Zur Hölle mit Euch, Owen der verdammte Todtsteltzer! Ihr könnt nicht einfach so eine Bombe auf uns werfen und dann davonrennen und Euch in Euch selbst verstecken! Wacht auf! Lewis, mach, dass er aufwacht!"

"Sieh mich nicht an", wehrte Lewis ab. "Ich bin der Idiot, der glaubte, wir könnten hier tatsächlich Hilfe bei unseren Problemen finden.

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