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Todtsteltzers Erbe Deathstalker - Buch 6 von Green, Simon R. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.03.2020
  • Verlag: beBEYOND
eBook (ePUB)
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Todtsteltzers Erbe

Das goldene Zeitalter kann nicht ewig dauern ... Owen Todtsteltzer opferte alles, um ein korruptes Imperium zu stürzen und die Menschheit in ein Zeitalter des Friedens und des Wohlstands zu führen. Zweihundert Jahre sind seitdem vergangen. Der junge Lewis Todtsteltzer dient treu seinem besten Freund König Douglas. Doch er hat das Pech seines berühmten Vorfahren geerbt und verliebt sich in die Braut des Königs. Und das in einer Zeit, in der das Sternenreich vor großen Herausforderungen steht. Es ist die Zeit politischer Intrigen gegen den Thron. Lewis ist auf allen Seiten von Verschwörungen und Verrat umgeben. Fast gleichzeitig öffnet sich das Tor zu einer anderen Dimension, der Startschuss zu einer Invasion nie gekannten Ausmaßes. Jetzt ist der neue Todtsteltzer an der Reihe, das Imperium mit einer äußerst ungleichen Schar von Verbündeten zu retten ... 'Abenteuer, Raumschlachten, Heldentum und exotische Schauplätze - Green mischt alle Zutaten zu einer außergewöhnlichen Space Opera.' (Booklist) Simon R. Greens große SF-Serie um Owen Todtsteltzer, die ihm den Durchbruch brachte -jetzt endlich wieder erhältlich, erstmals als eBook! Die Legende von Owen Todtsteltzer: 1. Der Eiserne Thron, 2. Die Rebellion, 3. Todtsteltzers Krieg, 4. Todtsteltzers Ehre, 5. Todtsteltzers Schicksal, 6. Todtsteltzers Erbe, 7. Todtsteltzers Rückkehr, 8. Todtsteltzers Ende Weitere Romane aus dem Todtsteltzer-Universum: Nebelwelt - Geisterwelt - Höllenwelt eBooks von beBEYOND - fremde Welten und fantastische Reisen. Simon R. Green ( 1955) kommt aus Bradford-on-Avon, England. Während seines Literatur- und Geschichtsstudiums an der Leicester University begann er mit dem Schreiben und veröffentlichte einige Kurzgeschichten. Doch erst 1988, nach jahrelanger Arbeitslosigkeit, verkaufte er seine ersten Romane. Seinen Durchbruch erlangte er Mitte der Neunziger mit der SF-Weltraumoper-Saga um Owen Todtstelzer: Eine Serie, die - wie er selbst sagt -irgendwie außer Kontrolle geraten ist, da er eigentlich nur drei Bücher schreiben wollte ...Mittlerweile umfasst Simon R. Greens Werk weit über 40 Romane, das neben Science Fiction auch verschiedene Subgenres der Fantasy von Dark bis Funny, von High bis Urban abdeckt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 752
    Erscheinungsdatum: 27.03.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732591367
    Verlag: beBEYOND
    Größe: 1555 kBytes
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Todtsteltzers Erbe

KAPITEL ZWEI:

FREUNDE FINDEN UND MENSCHEN BEEINFLUSSEN

Das Parlament war der Grundfels für die Politik der Menschheit, das solide Zentrum von Recht und Gerechtigkeit, die Nabe für das große Rad des Imperiums. Alle wichtigen Entscheidungen resultierten aus den großen Debatten im Plenarsaal des Parlaments und etablierten einen rechtlichen und moralischen Rahmen für die Lebensgestaltung aller Menschen, egal wie weit verstreut sie in den gewaltigen Räumen des modernen Imperiums lebten. Die Menschen wussten, dass es so war, denn das Parlament sagte es ihnen. Tatsächlich bestand eine komplette Abteilung mit großem Etat - vollständig aus Mitteln des Parlaments gespeist -, die dem Volk des Imperiums erklärte, was für eine tolle Arbeit die Abgeordneten leisteten. Woher sollten die Leute schließlich wissen, dass sie in einem goldenen Zeitalter lebten, wenn die Medien sie nicht laufend daran erinnerten?

Nichts wurde vor den Menschen verborgen. Die Fakten lagen alle offen, die guten und die schlechten. Aber falls man nicht wusste, wohin man zu blicken hatte und wie die richtigen Fragen lauteten und welches die richtigen Leute waren, um sie ihnen zu stellen, und in welchem Kontext die Antworten zu betrachten waren - dann besagten die Informationen, die man bekam, im Grunde nicht viel. Und so machten sich die meisten Menschen nicht die Mühe. Die Profis im Parlament wussten schließlich, was sie taten. Das mussten sie einfach; ein goldenes Zeitalter herrschte, oder etwa nicht?

Die Abgeordneten versammelten sich in einem großen Bauwerk, einem vertrauten und allseits geschätzten Anblick in Parade der Endlosen. Es war vor zweihundert Jahren entworfen worden vom prominentesten und meistrespektierten Architekten des Zeitalters von König Robert und stellte eine gewaltige, glänzende Konstruktion aus Stahl und Glas dar; die langen kühlen organischen Kurven der Architektur stiegen und fielen in sanften Wellen, die für das Auge auffallend und entspannend zugleich waren. Das Bauwerk gewann seinerzeit sämtliche Architekturpreise, darunter auch einige, die speziell für diese Arbeit geschaffen worden waren. Nur die wahrhaft Undankbaren wiesen darauf hin, dass man ernsthaft seekrank wurde, falls man den Blick über die steigenden und fallenden Kurven schweifen ließ.

Und jeder Bürger des Imperiums mit einem Holobildschirm zu Hause war mit dem weiten Plenarsaal vertraut, wo alles von Bedeutung debattiert wurde. Der gewaltige Halbkreis der Abgeordnetensitze breitete sich vor dem goldenen Thronsitz aus, auf dem der König als Parlamentspräsident Platz nahm; jeder Sitz repräsentierte einen Planeten des Imperiums. Derzeit waren siebenhundertfünfzig Planeten vertreten, und weitere etwa fünfhundert in jüngerer Zeit kolonisierte Welten warteten ungeduldig darauf, dass ihre Bevölkerung bis zu dem Punkt anstieg, wo sie Anrecht auf Sitz und Stimme im Parlament erhielten. Natürlich durfte nicht jeder jederzeit das Wort ergreifen; es galten strenge Regeln der Ordnung und des Vorrangs, und alle Fragen mussten zeitig vorab eingereicht werden. Lediglich die waschechten Zyniker gaben zu bedenken, wie leicht es für bestimmte Interessengruppen war, Einfluss auf die Entscheidung zu nehmen, was angehört werden würde und was nicht.

Zur Linken und Rechten der Sitze breiteten sich die Freiflächen für die minderen Vertretungen aus (obwohl niemand sie in aller Öffentlichkeit so genannt hätte). Links fanden die Vertreter der Klone und Esper ihren Platz; rechts die KIs und die Fremdwesen, die regelmäßig zu Wort kamen. Nur ... nicht sehr oft. Der Druck der Geschäfte, nicht wahr?

Die einzigen Anlässe, zu denen (theoretisch) jeder die gleiche Chance erhielt, sich zu Wort zu melden, waren die Generaldebatten über die großen Fragen der Politik. Und zufällig fiel König Douglas' erster Tag als Parlamentspräsident auf die erste Generaldebatte seit Monaten; Gegenstand war die besonders k

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