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Totes Land 1 - Ausnahmezustand von Steinmetz, M. H. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.06.2014
  • Verlag: Mantikore-Verlag
eBook (ePUB)
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Totes Land 1 - Ausnahmezustand

-- NOMINIERT FÜR DEN DEUTSCHEN PHANTASTIK PREIS -- 'Lauf, solange du noch kannst!' Der junge Markus ist hunderte Kilometer von Familie und Freundin entfernt, als er die schockierenden Nachrichten hört: Eine Seuche breitet sich rasend schnell aus! Schon bald wird sie das gesamte Land erfasst haben! Während die Zivilisation zusammenbricht und die Dunkelheit sich über ein sterbendes Land ausbreitet, macht sich Markus mit seinen Freunden auf den gefährlichen Weg nach Hause. Ein Ort, der vielleicht schon gar nicht mehr existiert... Ein grauenvoller Wettlauf gegen die Zeit beginnt! AUSNAHMEZUSTAND - Der Beginn einer packenden Endzeit-Trilogie von Mario H. Steinmetz

M. H. Steinmetz, Jahrgang 1965, lebt im schönen Rheinland-Pfalz und verdient sein täglich Brot als Programmierer. Indirekt hat er seinem Beruf den Weg zur Feder zu verdanken. Lange Flüge und Auslandsreisen haben nicht nur seine sowieso schon rege Fantasie beflügelt, im Flugzeugsitz und in Hotelzimmern gab es zudem viel ungestörte Zeit, um seine Geschichten voranzutreiben. Sein Romandebut TOTES LAND wurde für den Deutschen Phantastik Preis nominiert. Die Romanreihe umfasst inzwischen drei Bücher, wobei Steinmetz bereits weitere Romane im Horror Bereich veröffentlicht hat. Im Mantikore-Verlag plant Steinmetz in naher Zukunft eine Spielbuch-Adabtion seiner Romanreihe Totes Land zu schreiben. +++ Auszeichnungen +++ Nominierung für den Deutschen Phantastik Preis für TOTES LAND AUSNAHMEZUSTAND

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 600
    Erscheinungsdatum: 23.06.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783939212973
    Verlag: Mantikore-Verlag
    Serie: Totes Land Bd.1
    Größe: 2764 kBytes
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Totes Land 1 - Ausnahmezustand

DIE REISE BEGINNT

Ihr Plan sah vor, die Hauptstadt in einem möglichst großen Abstand auf dem Berliner Ring zu umrunden, denn wenn der Wahnsinn schon bis zu dem kleinen Kaff vorgedrungen war, in welchem Daniel sein Schicksal ereilt hatte, wollte sich Markus erst gar nicht vorstellen, wie es in Berlin zuging.

Als der Motor lief, verband er als Erstes sein Handy über das Ladekabel mit dem Zigarettenanzünder und drehte die Heizung auf, um seine feuchten Klamotten wenigstens halbwegs aufzuwärmen. Spätestens nach einer halben Stunde sollte das Telefon wieder empfangsbereit sein, um neue Nachrichten zu empfangen. Markus hatte die Route so ungefähr im Kopf und versuchte, die Fahrtzeit grob abzuschätzen. Wenn die Sache gut lief, war er in acht Stunden zu Hause. Vielleicht auch etwas später, aber zumindest in einer absehbaren Zeit.

Im Rückspiegel konnte er das blasse Gesicht von Sabine hinter dem Steuer ihres Wagens erkennen, die ihr Fahrzeug hinter das seine lenkte. Langsam ließ Markus den Defender aus der Ausfahrt rollen. Die Bundesstraße lag verlassen und düster vor ihnen, nicht ein Fahrzeug schien unterwegs zu sein. Sicherlich hatten sich alle in ihren Häusern verkrochen, um die Sache einfach auszusitzen, möglicherweise waren die leeren Straßen auch eine Folge der Ausgangssperre. Markus gab Gas und bog nach links ab. Schon bald waren die Ausfahrt und das damit verbundene Spielgelände in der Dunkelheit hinter ihnen verschwunden.

In Deutschland war einfach alles geregelt und für jede Situation gab es Notfallpläne. Wenn er sich an die Nachrichten der vergangenen Wochen erinnerte, an den Zeitpunkt, als sich dieses neuartige Grippevirus zuerst in Russland und dann in ganz Europa ausgebreitet hatte, war er noch immer fasziniert davon, wie schnell überall Notfallzentren und Anlaufstellen zur Impfung eingerichtet wurden. Nur das eben diese Impfungen rein gar nichts brachten. Unabhängig davon, was man den Patienten verabreichte, verschlechterte sich deren Zustand immer weiter. Anfangs nur langsam, als ob sich der Virus erst an den menschlichen Organismus anpassen musste, dann immer schneller.

Sicher, es gab von Anfang an Todesfälle, welche mit dem Virus in Verbindung gebracht wurden, aber das war bei solchen Krankheiten nichts Neues. Man musste nur darüber nachdenken, wie viele Menschen jedes Jahr an einer gewöhnlichen Grippe starben. Abgestumpft durch Vogelgrippe, Rinderwahn und zuletzt EHEC waren Markus und Sabine schließlich – alle Vorzeichen erfolgreich ignorierend – in die Nähe von Berlin gefahren, um an dem großen, lang ersehnten Rollenspiel teilzunehmen. Sie waren einfach dem weit verbreiteten Grundgedanken gefolgt, dass ihnen schon nichts geschehen würde und in Deutschland sowieso schon nicht.

Markus wurde jäh aus seinen Gedanken gerissen, als die Tankstelle, von welcher Daniel erzählt hatte, an der linken Straßenseite auftauchte. Das gesamte Gelände war in gleißendes Scheinwerferlicht getaucht und stach wie eine helle Insel aus der alles umfassenden Dunkelheit hervor. Typischer Tankstellenaufbau, vorne der überdachte Bereich mit den Zapfsäulen, dahinter das zentrale Ladengebäude und rechts daneben zwei große Flügeltore, durch die man in den Werkstattbereich gelangte. An den Zapfsäulen selbst standen ein paar Wagen herum, bei einem stak sogar noch die Zapfpistole in der Tanköffnung.

Markus Aufmerksamkeit wurde jedoch auf vier schwere Fahrzeuge der Bundeswehr gelenkt, die in einer Reihe mit laufenden Motoren vor dem Areal standen. Das erste und das letzte Fahrzeug waren schwere, gepanzerte Dingos mit aufgesetztem MG3, bei den zwei Fahrzeugen in der Mitte hande

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