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Totes Land 2 - Die Zuflucht von Steinmetz, M. H. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.09.2014
  • Verlag: Mantikore-Verlag
eBook (ePUB)
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Totes Land 2 - Die Zuflucht

TOTES LAND 2 - DIE ZUFLUCHT ZWEITER TEIL DER DÜSTEREN ENDZEIT-TRILOGIE VON MARIO H. STEINMETZ! ...der gnadenlose Wettlauf gegen die Zeit geht weiter! Eine unerklärbare Seuche hat Millionen von Menschen in blutrünstige Bestien verwandelt. Die wenigen Überlebenden kämpfen um jeden Tag, um jede Stunde. So auch der junge Markus. Allein die Hoffnung seine Freundin zu finden gibt ihm den Mut weiterzumachen. Auf der Suche nach einer Zuflucht erreicht er mit letzter Kraft seine Heimatstadt. Doch hier ist nichts mehr wie es einmal war... Gleichzeitig wird fieberhaft nach einem Gegenmittel gesucht. Doch es kommen Zweifel auf, ob die Seuche einen natürlichen Ursprung hat oder ob weit mächtigere Kräfte am

M. H. Steinmetz, Jahrgang 1965, lebt im schönen Rheinland-Pfalz und verdient sein täglich Brot als Programmierer. Indirekt hat er seinem Beruf den Weg zur Feder zu verdanken. Lange Flüge und Auslandsreisen haben nicht nur seine sowieso schon rege Fantasie beflügelt, im Flugzeugsitz und in Hotelzimmern gab es zudem viel ungestörte Zeit, um seine Geschichten voranzutreiben. Sein Romandebut TOTES LAND wurde für den Deutschen Phantastik Preis nominiert. Die Romanreihe umfasst inzwischen drei Bücher, wobei Steinmetz bereits weitere Romane im Horror Bereich veröffentlicht hat. Im Mantikore-Verlag plant Steinmetz in naher Zukunft eine Spielbuch-Adabtion seiner Romanreihe Totes Land zu schreiben. +++ Auszeichnungen +++ Nominierung für den Deutschen Phantastik Preis für TOTES LAND AUSNAHMEZUSTAND

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 500
    Erscheinungsdatum: 25.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783945493038
    Verlag: Mantikore-Verlag
    Serie: Totes Land Bd.2
    Größe: 1459 kBytes
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Totes Land 2 - Die Zuflucht

DREISSIG TAGE SPÄTER

Hätte man Markus noch vor wenigen Wochen erzählt, dass er bald auf der Flucht vor lebenden Toten durch ein Vorstadtviertel von Frankfurt irren würde, er hätte laut und herzlich darüber gelacht. Aber genau das war jetzt der Fall. Die Hölle hatte ihren Schlund aufgetan und die Toten wieder zurück auf die Erde gespuckt.

Zusammen mit einigen Freunden war der hagere Mann nur mit knapper Not aus der in Flammen stehenden Innenstadt entkommen.

Voller Angst suchten sie nun einen Ausweg aus einer Stadt, in der es vor wandelnden Toten nur so wimmelte. Sie bewegten sich zielstrebig nach Süden, denn dort gab es viele Waldgebiete und weniger Menschen. Und wo es weniger Menschen gab konnte man darauf hoffen, auch auf weniger Untote zu treffen, in die sich die Menschen nach ihrem Ableben verwandelten.

Zumindest solange man ihnen keinen Kopfschuss verpasste, denn das war die einzige Methode, die auferstandenen Toten für immer auf die Bretter zu schicken.

Kurz vor Weihnachten hatte der ganze Mist angefangen. Der Schnitter war in Gestalt einer harmlosen Krankheit in die Körper der Menschen gekrochen und hatte reiche Ernte gehalten. Aber dem nicht genug, verwandelte er seine Opfer in blutrünstige Bestien, die zuerst ihren Verstand und dann ihr Leben verloren.

Wie ein Fluch sprang die Krankheit von einem Menschen zum anderen über und schuf eine Armee aus Monstern, die selbst der Tod nicht stoppen konnte.

Und heute, knappe vier Wochen später, war die klirrende Kälte einem nasskalten Dreckswetter gewichen und die Zivilisation gab es nicht mehr. Sie hatte einfach aufgehört zu existieren. Zusammen mit Millionen Menschen war sie zugrunde gegangen.

Wie auch immer die Notfallpläne ausgesehen haben mochten, sie hatten alle versagt. Was blieb waren kleine Häufchen verängstigter Menschen, die sich, wie Ertrinkende an Strohhalme, an die aufgezeichneten Durchsagen in den Radios klammerten und Schutz in den hastig eingerichteten sicheren Zonen suchten.

Frankfurt war eine dieser Zonen gewesen, bevor es von den Toten überrannt wurde und in Flammen aufging. Was noch an Struktur übrig war, bestand aus mobilen Einheiten der Armee, die sich mal mehr und mal weniger um die Belange der Überlebenden kümmerten.

Was wollte man auch gegen eine Armee aus Toten ausrichten, die weder Hunger noch Schmerz kannten, die nicht schlafen mussten und weder Waffen noch Benzin brauchten, um kämpfen zu können. Die sich gleich einem Heuschreckenschwarm durchfraßen und mit einer nie da gewesenen Konsequenz alles zerstörten, was lebte. Das Einzige, worauf man sich verlassen konnte war, dass es mit jedem Tag schlimmer wurde.

Wollte man überleben, musste man sich in einer kleinen, schnellen Gruppe bewegen. Und man musste sich Waffen besorgen, gleich wie diese geartet waren. Aber das Wichtigste war vielleicht, dass man ein Ziel vor Augen hatte. Etwas, das man erreichen wollte, einen Ort, eine Person, irgendwas.

Markus konnte sich diesbezüglich glücklich schätzen, denn er konnte jedes einzelne dieser Kriterien erfüllen. Sein Ziel war das weiter im Süden gelegene Speyer. Schon seit Ausbruch der Krankheit (wenn es denn eine war) versuchte er diese Stadt zu erreichen, denn dort wartete Anette auf seine Rückkehr.

Sie hatten in den ersten Tagen noch über SMS in Kontakt gestanden und er wusste, dass sie sich in der Wohnung eingeschlossen hatte. Das Haus war massiv gebaut und ihre Wohnung im dritten Stockwerk nahezu uneinnehmbar. Koste es was es wolle, die letzten hundert Kilometer würde er auch noch schaffen.

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