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Traumlieder 3 Erzählungen von Martin, George R. R. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.05.2015
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Traumlieder 3

Die Krönung in der einzigartigen Sammlung der besten Storys vom Meister der Fantastik George R. R. Martin, einer der erfolgreichsten Fantasy-Autoren aller Zeiten, hat mit seinem mehrbändigen Epos "Game of Thrones" ohne Zweifel die moderne Fantastik revolutioniert. Dass er auch andere Gattungen beherrscht, beweist er in seinen "Traumlieder"-Bänden, in denen seine besten Fantasy- und Science-Fiction-Storys zusammengefasst sind. Ein Ausflug in die atemberaubende Welt von Twilight Zone und ein Wiedersehen mit Haviland Tuf, dem unwiderstehlichen Helden aus George R. R. Martins Bestseller "Planetenwanderer" sowie zahlreiche weitere Erzählungen machen "Traumlieder 3" zum krönenden Abschluss einer einzigartigen George-R.-R.-Martin-Retrospektive. George Raymond Richard Martin wurde 1948 in New Jersey geboren. Sein Bestseller-Epos "Das Lied von Eis und Feuer" wurde als die vielfach ausgezeichnete Fernsehserie "Game of Thrones" verfilmt. George R.R. Martin wurde u.a. sechsmal der Hugo Award, zweimal der Nebula Award, dreimal der World Fantasy Award (u.a. für sein Lebenswerk und besondere Verdienste um die Fantasy) und dreimal der Locus Poll Award verliehen. 2013 errang er den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Besten Internationalen Roman. Er lebt heute mit seiner Frau in New Mexico.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 832
    Erscheinungsdatum: 11.05.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641153717
    Verlag: Heyne
    Serie: Traumlieder 3
    Originaltitel: Dream Songs
    Größe: 1217 kBytes
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Traumlieder 3

The Twilight Zone: Merkwürdiger Besuch

AUFBLENDE

INNEN - WOHNZIMMER - NACHT

JEFF MCDOWELL und seine Frau DENISE , ein gut aussehendes Paar Ende dreißig, kuscheln sich auf dem Sofa aneinander und schauen fern. Sie schläft fast ein, wirkt aber trotzdem zufrieden; er hingegen klebt gebannt am Bildschirm. Das Licht der Mattscheibe flackert auf ihren Gesichtern. Die Einrichtung ist zusammengewürfelt, nichts Teures oder Superschickes, alles sehr gemütlich. Ein Kamin wird zu beiden Seiten von Bücherregalen gesäumt, in denen sich Zeitschriften und zerfledderte, eselsohrige Taschenbücher drängen.

Aus dem OFF HÖREN wir einen Dialogfetzen aus der Originalfassung von Das Ding aus einer anderen Welt: "Was, wenn es Gedanken lesen kann?" - "Dann wird es verflucht sauer sein, wenn es mich erwischt." Jeff lächelt. Wir SEHEN , wie hinter ihnen die fünfjährige Tochter MEGAN den Raum betritt.

MEGAN Papa, ich hab Angst.

Denise richtet sich auf, während Megan aufs Sofa zusteuert. Das Mädchen krabbelt auf Jeffs Schoß.

JEFF Hey, das ist doch bloß 'ne Weltraummöhre. Vor Gemüse braucht man keine Angst haben. (Pause, er lächelt.)

Was machst du überhaupt hier unten? Wolltest du nicht längst im Bett sein?

MEGAN Da ist ein Mann in meinem Zimmer.

Denise und Jeff werfen sich einen Blick zu. Jeff hält den Film an.

DENISE Schatz, du hast bloß schlecht geträumt.

MEGAN (trotzig) Hab ich gar nicht . Ich hab ihn genau gesehen, Mama.

JEFF (zu Denise) Diesmal bin dann wohl ich dran.

Jeff nimmt seine Tochter auf den Arm und trägt sie zur Treppe.

JEFF (aufgeräumt, beruhigend) Tja, dann wollen wir doch mal sehen, wer meiner Großen da solche Angst macht, hm? (Beiseite, zu Denise.) Wenn er Gedanken lesen kann, wird er verflucht sauer sein, wenn er mich erwischt.

SCHNITT

INNEN - MEGANS SCHLAFZIMMER

Jeff öffnet gerade die Tür. Das typische unaufgeräumte Kinderzimmer einer Fünfjährigen. Puppen, Spielzeug, ein kleines Bett. In einer Ecke liegt ein riesiges Stofftier. Es ist auf die Seite gekippt. Eine Nachtleuchte in Gestalt irgendeiner Comicfigur ist die einzige Lichtquelle. Megan zeigt mit dem Finger in den Raum.

MEGAN Genau da war er. Er hat mich angeguckt, Papa.

WECHSEL ZU JEFFS PERSPEKTIVE

Er schaut nach. Unter dem Fenster lauert ein Schatten, der in der Tat aussieht wie ein Mann, der auf einem Stuhl sitzt und die beiden anstarrt.

WECHSEL ZUR TOTALEN

Jeff schaltet die Deckenlampe ein. Plötzlich ist der Mann auf dem Stuhl nichts weiter als ein Haufen Klamotten.

JEFF Na guck mal. Das war's schon, Megan.

MEGAN Da war ein Mann, Papa. Er hat mir Angst gemacht.

Jeff wuschelt seiner Tochter durchs Haar.

JEFF Das war nur ein Albtraum, Megan. Du bist doch meine Große, da hast du doch wohl keine Angst vor so einem blöden Albtraum, oder?

Er trägt sie zum Bett und deckt sie zu. Megan wirkt verunsichert, sie will jetzt ganz be

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