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Unsterblich geliebt von Greystone, Lara (eBook)

  • Verlag: Eisermann Verlag
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Unsterblich geliebt

An ihrem romantischen Lieblingsplatz mitten in der Wildnis wird Lara beinahe zur Beute eines jahrhundertealten Vampirs. Wegen ihres unheilbaren Gehirntumors kurzzeitig gelähmt, ist sie dem geheimnisvollen Fremden hilflos ausgeliefert. Doch statt seinen Hunger an ihr zu stillen, verliert er sein Herz an sie. Beide gehen ihrer Wege, ohne das Geheimnis des anderen zu kennen. Erst als Lara sich am Ort ihres ersten Treffens von einer Eisenbahnbrücke in den Tod stürzen will, entdeckt John sie wieder. Lara erträgt die furchtbaren Folgen des Tumors nicht mehr und springt, ehe John sie erreichen kann. Es beginnt ein dramatischer Wettlauf. Am Ende sieht John nur noch eine Möglichkeit, um ihr Leben zu retten - doch die verstößt gegen das eiserne Gesetz der Vampire und wird grausam bestraft. Lara wird unfreiwillig in die faszinierende, aber auch gefährliche Welt der Vampire gezogen und ihre zart aufkeimende Liebe wird noch mehr auf die Probe gestellt, als sie zwischen die tödlichen Fronten zweier uralter Mächte gerät ... Erster Teil der abgeschlossenen, zweiteiligen Story von Lara & John innerhalb der Serie 'Unsterblich geliebt'. Der zweite Bande 'Gefangene aus Liebe' ist bereits erschienen. Update der korrigierten Neuauflage des 2013 erschienenen Bandes. Auf einer malerischen Insel im Bodensee wurde ich1969 geboren. Ich habe zwei Söhne großgezogen und lebe nach vielen Jahren Ausland heute in der Nähe von Düsseldorf. Eine frische, neue Seite zu beschreiben, war für mich schon immer etwas unerklärlich Schönes. Eines Tages hatte ich eine tragisch-romantische Szene vor Augen, die mich so packte, dass ich sie sofort niederschrieb und seit dem wollte ich nie mehr aufhören. Meine Inspiration & Fantasie dazu empfinde ich dankbar als Geschenk Gottes.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 400
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783847668817
    Verlag: Eisermann Verlag
    Größe: 1129 kBytes
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Unsterblich geliebt

Kapitel 2

Dank seiner übermenschlichen Geschwindigkeit war er bereits im Fluss, als sie im Wasser aufschlug. Doch aus dieser Höhe konnte Wasser hart wie Beton sein. John kämpfte sich mit aller Kraft durch den reißenden Fluss, bis zu der Stelle, an der sie eingetaucht war.

"Lara! Lara!" Er drehte sich im Kreis und tauchte dann unter - keine Spur von ihr.

Endlich entdeckte er ein Stück weißen Stoff an der Oberfläche weiter flussabwärts.

Mit der Strömung im Rücken holte er ihren leblos treibenden Körper zwar schnell ein, doch ihr Kopf lag unter Wasser.

"Oh Gott, Lara!" Von hinten legte er einen Arm um sie und hob ihren Kopf aus dem eiskalten Wasser. Hustend rang sie nach Luft, doch ehe John ihr helfen konnte, wurde die Strömung noch stärker und aus dem nun flacher werdenden Fluss ragten scharfkantige Felsen. Ein Zusammenstoß, und ihr Genick oder ihre Wirbelsäule wäre gebrochen.

Menschen sind so verletzlich , dachte John.

Er schirmte sie mit seinem Körper ab und trieb deshalb rückwärts im Fluss. Gleichzeitig versuchte er, ihren Kopf über Wasser zu halten, und hatte deshalb kaum eine Chance, den Hindernissen auszuweichen.

Sie blieb unversehrt, während er selbst mehrmals mit Wucht gegen die Felsen krachte. Ein heftiger Schmerz durchfuhr ihn, als sein Bein an einer scharfen Kante unter Wasser fast abgerissen wurde und der Knochen brach. Im gleichen Augenblick hörte er das Rauschen. Der Wasserfall!

Mit aller Kraft versuchte er, das Ufer zu erreichen, doch die Felskante war schon zu nah. Kurz vor dem Fall legte er seinen Körper wie eine schützende Hülle um Lara, dann stürzten sie im tosenden Wasserfall in die Tiefe.

Vor Johns Augen wurde alles schwarz. Die Wucht des Aufpralls katapultierte ihn bis zum Grund des aufgewühlten Flusses. So schnell wie möglich kämpfte er sich an die Wasseroberfläche, Lara noch immer in seinen Armen. Sein Körper schmerzte und blutete aus einigen Wunden, doch Johns Aufmerksamkeit galt allein ihr. Sie fühlte sich schlaff an. Voller Sorge sah er in ihr Gesicht. Die Augen waren geschlossen.

Hatte er sie nicht retten können?

War sie im Fluss ertrunken, genau wie Elisabeth?

Die Strömung hatte deutlich nachgelassen und so schwamm er mit kräftigen Zügen ans sandige Ufer.

Ein Blick auf die klaffende Wunde an seinem rechten Bein genügte, um zu wissen, dass er eine erhebliche Menge Blut verloren haben musste. Einer der wenigen tödlichen Faktoren für Vampire. Die gebrochenen Knochen und die riesige Wunde fingen bereits an zu heilen. Doch im Augenblick war sein Bein unbrauchbar, an Aufstehen war nicht zu denken. Mühsam schleppte er sich mit ihr auf den trockenen Sand.

Sie war nicht bei Bewusstsein.

Sie atmete nicht.

Sie hatte keinen Puls mehr.

Er begann mit der Mund-zu-Mund-Beatmung. Im Wechsel machte er eine Herz-Druck-Massage.

Unendliche, qualvolle Sekunden vergingen.

Seine Gedanken rasten. Obwohl sie ihn gar nicht hören konnte, appellierte er energisch, ja beschwor sie fast ...

"Nein, nicht du auch noch! Bitte, stirb mir hier nicht! Atme, hörst du? Du sollst atmen! Verdammt! Du nicht auch noch. Komm schon, wach auf!"

Endlich, hustend und Wasser spuckend, kam sie wieder zu sich. Vorsichtig drehte er ihren Kopf auf die Seite, damit sie das Wasser leichter ausspucken konnte.

Er sog scharf die Luft ein, denn ihr fehlten stellenweise Haare. Als er daraufhin flüchtig ihren Körper musterte, fiel ihm auf, dass sie seit ihrer ersten Begegnung regelrecht abgemagert war. Das Kleid hatte diese Tatsache nur verborgen. Irgendetwas stimmte ganz und gar nicht mit ihr.

Als sie wieder einigermaßen atmen konnte, strich er ihr ein paar Locken aus dem Gesicht. "Warum?" Sein Ton war schärfer als beabsichtigt, doch es lag Verzweiflung darin.

Eine Träne lief über ihre Wange. Gefasst, aber unendlich traurig schaute sie ihn aus ihren lebendi

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