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Vampir allein zu Haus von Sands, Lynsay (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.09.2020
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Vampir allein zu Haus

Schön ist es, ein Vampir zu sein ... Seit dem dramatischen Tod ihrer Freundin hat Allie deren kleinen Sohn Liam in ihrer Obhut und ist auf der Flucht vor abtrünnigen Vampiren. Was das Ganze noch komplizierter macht: Liam ist unsterblich und benötigt Blut zum Überleben. Allie versorgt ihn daher mit ihrem eigenen. Doch je älter der Junge wird, desto mehr Blut braucht er. Mehr als Allie geben könnte. Da scheint der Einbruch in die Blutbank eine gute Idee - bis sie auf frischer Tat ertappt wird und sowohl die Abtrünnigen als auch ihre Jäger auf sie aufmerksam werden. Für Allie stellen alle Unsterblichen eine Bedrohung dar, aber als sie auf Magnus trifft, steht ihre Welt auf einmal kopf ... 'Die Geschichte über diese unsterbliche Liebe macht die Fans definitiv glücklich!' Library Journal Band 30 der erfolgreichen Vampirserie um die liebenswerte Argeneau-Familie

Die kanadische Autorin Lynsay Sands hat zahlreiche zeitgenössische und historische Romane verfasst. Sie studierte Psychologie, liest gern Horror- und Liebesromane und ist der Ansicht, dass ein wenig Humor 'in allen Lebenslagen hilft'. Mit der Argeneau-Serie gelang ihr der große Durchbruch in den USA. Weitere Informationen unter: www.lynsaysands.net

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 393
    Erscheinungsdatum: 30.09.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736312289
    Verlag: LYX
    Serie: Lyx Taschenbuch 1273
    Originaltitel: Immortal Born
    Größe: 836 kBytes
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Vampir allein zu Haus

1

Magnus verließ das Flugzeug und blieb auf den Stufen der Gangway abrupt stehen. Seine Finger schlossen sich fester um den Griff seines Koffers, als ihm ein eisiger Nordwind ins Gesicht wehte. Der Wind war kalt genug, um ihm den Atem zu rauben, und für einen Moment wünschte er, er könnte kehrtmachen, sich wieder in seinen Sitz sinken lassen und darauf bestehen, ins heimische England zurückgeflogen zu werden. Dann bemerkte er den SUV, der auf die private Landebahn gefahren kam.

Er straffte die Schultern, zog den Kopf ein und eilte die Stufen zur Rollbahn hinunter, wobei er sich bei jedem Schritt gegen den kalten Wind stemmen musste. Er war entschlossen zu bleiben, immerhin war er nicht den weiten Weg von England hergekommen, nur um beim ersten eisigen Windhauch den Rückzug anzutreten. Schließlich konnte er nicht einfach ohne die Frau heimkehren, die er hier abholen sollte.

»Was hast du dir dabei gedacht? Hast du gewartet, bis die Wettervorhersage die schlimmste Kälte ankündigt, um dann einen Flug zu buchen?«

Magnus hob den Kopf, als er die Worte hörte, die ihm galten. Dabei sah er, dass der SUV dicht vor ihm angehalten hatte und ein junger dunkelhaariger Mann auf der Fahrerseite ausstieg und um den Wagen herum auf ihn zukam.

»Tybo«, begrüßte Magnus ihn und übergab ihm den Koffer, als der andere Mann seine Hand danach ausstreckte. »Es ist ein wenig frisch.«

»Ein wenig frisch? Verdammt, es ist saukalt«, rief Tybo, um das Pfeifen des Winds zu übertönen, während er den Koffer auf die Rückbank des SUV stellte. Er warf die Tür zu und bemerkte: »Es würde mich wundern, wenn der Pilot überhaupt noch starten kann. Ich möchte wetten, dass sich schon Eis auf den Tragflächen gebildet hat.« Dann lief er zur Fahrerseite zurück.

Magnus reagierte mit einem knappen Raunen und nahm auf dem Beifahrersitz Platz, da er es kaum erwarten konnte, sich von der Wärme im Wageninneren umfangen zu lassen.

»Wie war der Flug?«, fragte Tybo, während er verschiedene Tasten und Schalter bediente, um die Heizung etwas höher zu stellen.

»Ohne irgendwelche Zwischenfälle. Ich habe die meiste Zeit geschlafen«, gab Magnus zu und lehnte sich nach hinten, als ihm die warme Luft ins Gesicht wehte.

»Gut, dann bist du also ausgeruht und einsatzbereit«, sagte Tybo, legte den ersten Gang ein und wendete auf der Rollbahn.

»Einsatzbereit?«, fragte Magnus argwöhnisch. »Ich muss für nichts einsatzbereit sein. Ich werde lediglich zu Marguerite Argeneau Notte gebracht, weiter nichts. Und da sollst du mich hinbringen, wie mir gesagt wurde.«

»Na ja, wie die Dinge liegen, ist Marguerite hergekommen, um dich persönlich abzuholen«, ließ Tybo ihn wissen.

»Und warum fährst du mich dann nicht zum Haus, sondern in Richtung Tor?«, wunderte er sich, während sein Blick zum Haus der Vollstrecker wanderte, das an ihnen vorbeizog.

»Also, wie ich schon sagte, ist Marguerite hergekommen, um dich abzuholen, und während wir auf dich gewartet haben, kam sie mit mir und Sam ins Gespräch, und wir haben über deine Lebensgefährtin geredet ...«

»Meine mögliche Lebensgefährtin«, korrigierte Magnus ihn, was er aber mehr zu seinem eigenen Schutz machte. Er wollte nicht mit zu großem Enthusiasmus an die Sache herangehen, solange er nicht wusste, ob sie wirklich zu etwas führen würde. Er lebte schon sehr lange und hatte sich die meiste Zeit nach einer Lebensgefährtin gesehnt. Da würde es für ihn völlig niederschmetternd sein, wenn er sich allzu große Hoffnungen machte, die am Ende womöglich in einem Scherbenhaufen enden würden. Da war es besser, wenn er erst einmal abwartete, wie sich die Dinge entwickelten.

Tybo quittierte das mit einem flüchtigen Brummen, fuhr dann jedoch fort: »Mortimer kam in die Küche, als wir uns unterhielten, und zwar genau in dem Moment, als ihr Name fiel: Allison Chambers.«

»Allie«, berichtigte Magnus ihn. »Marguerite sagt, sie

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