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Vampir für dich von Sands, Lynsay (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.08.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Vampir für dich

125 Jahre ist es her, seit Beth Argenis zum ersten Mal Cullen 'Scotty' MacDonald traf.
125 Jahre ist es her, seit er ihr Leben vor einem der Abtrünnigen rettete. 125 Jahre, seit er zum Traum ihrer schlaflosen Nächte wurde. Mittlerweile ist Beth jedoch selbst zur Jägerin geworden und braucht ganz gewiss keinen Schutz mehr - auch wenn Scotty nach wie vor davon überzeugt ist. Beth hingegen würde viel lieber dieses unbändige Feuer, das zwischen ihnen lodert, mit wilden Küssen löschen ...

'Lynsay Sands' Bücher machen einfach Spaß: sexy, unendlich lustig und bis oben hin gefüllt mit Abenteuern!' Library Journal

Band 26 der Argeneau-Reihe von Spiegel-Bestseller-Autorin Lynsay Sands

Die kanadische Autorin Lynsay Sands hat zahlreiche zeitgenössische und historische Romane verfasst. Sie studierte Psychologie, liest gern Horror- und Liebesromane und ist der Ansicht, dass ein wenig Humor 'in allen Lebenslagen hilft'. Mit der Argeneau-Serie gelang ihr der große Durchbruch in den USA.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 397
    Erscheinungsdatum: 31.08.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736307681
    Verlag: LYX
    Serie: Argeneau .26
    Originaltitel: Immortally Yours
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Vampir für dich

1

"Tybo, es wird Zeit zu gehen", sprach Beth in ihr Headset, während sie zusah, wie das Garagentor sich schloss.

"Gott sei Dank! Wir haben jetzt die ganze Nacht hier draußen in Kälte und Morast zugebracht. Mir reicht's", kam die Beschwerde über den Ohrhörer zu ihr zurück.

"Uns allen reicht's", gab Beth mürrisch zurück. "Also hör lieber auf zu jammern und geh in Position, sonst komme ich rüber und trete dir höchstpersönlich in den Arsch."

"Oh Gott, Beth, ich liebe das, wie dein Akzent durchkommt, wenn du wütend bist. Das ist ganz Eliza Doolittle." Diesmal klang Tybos Stimme sanft und ausgesprochen amüsiert. Sie vermutete, dass seine Beschwerde einzig und allein dem Zweck gedient hatte, sie zu einer entsprechenden Reaktion zu verleiten. Was umso wahrscheinlicher wurde, als er hinzufügte: "Am liebsten hab ich's, wenn du auf Dirty Talk machst. Das bringt mich richtig in Fahrt."

"Dirty Talk?" Sie stutzte verständnislos.

"Mmm-hmm", schmachtete Tybo. "Du hast Arsch gesagt."

Beth bedeckte das Mikro ihres Headsets mit der Hand, da sie lauthals lachen musste. Sie arbeitete noch nicht lange mit Tybo zusammen, aber ihr war längst klar, dass der Mann ein Original war. Kopfschüttelnd nahm sie die Hand wieder weg und sagte: "Hör auf, mit mir zu flirten, du Frechdachs, und geh lieber in Posit..." Ein ersticktes Geräusch und das Rascheln von Stoff aus dem Kopfhörer ließen sie verstummen und stattdessen angestrengt lauschen. Dann fragte sie: "Tybo? Tybo?"

Beth wartete einen Moment lang, dann sprach sie wieder in ihr Headset: "Valerian? Kannst du Tybo sehen?"

Stille schlug ihr entgegen.

"Oh, verdammt", murmelte sie. Sie kam hinter dem Baum hervor, der ihr als Deckung gedient hatte, und ging in Tybos Richtung. In einer Hand hielt sie die Betäubungspistole, die man ihr gegeben hatte, in der anderen trug sie das Schwert. Es war das Schwert, das ihr das Leben rettete. Noch bevor sie die Stelle erreichte, an der Tybo ihrem Befehl entsprechend in Deckung hatte gehen sollen, wurde ihr die Pistole aus der Hand getreten. Diese Attacke hatte sie nicht kommen sehen, doch sie reagierte instinktiv, riss die Schwerthand hoch und holte mit aller Kraft aus, während sie sich in die Richtung drehte, aus der der Angriff gekommen war. Sie erwischte den Unbekannten am Halsansatz, wo sich die Klinge tief in sein Fleisch schnitt.

Beth zerrte die Klinge aus dem Leib ihres Angreifers und verzog den Mund angesichts des lauten Schmatzens, das dabei entstand. Sie sah zu, wie der Mann zur Seite kippte und auf dem Boden landete, dann wischte sie die Klinge an seinem Mantel ab und hob die Betäubungspistole auf, die ihr aus der Hand gefallen war. Sie feuerte einen Pfeil auf ihren Gegner ab, damit er sich nicht zu schnell erholte und wieder in das Kampfgeschehen eingreifen konnte, kehrte ihm dann den Rücken zu und pirschte weiter vor. Beth entdeckte Tybo rücklings im Morast liegend, gut vier Meter von der Stelle entfernt, an der sie angegriffen worden war. In seiner Brust steckte ein Messer.

"Du hättest dich von der Stelle bewegen sollen, als ich es dir gesagt habe", murmelte Beth, während sie sich vorbeugte, um das Messer mit dem Elfenbeinheft aus seinem Herz zu ziehen. Weder machte er die Augen auf, noch setzte er sich hin, aber das hatte sie auch nicht erwartet. Er brauchte etwas Zeit, um zu heilen. Beth griff in ihre Umhängetasche, holte einen Blutbeutel heraus und drückte seinen Mund auf. Sie massierte sein Zahnfleisch so lange, bis seine Fangzähne zum Vorschein kamen und sie den Plastikbeutel voll Blut auf die nadelfeinen Spitzen schieben konnte.

Sie ließ Tybo dort liegen, richtete sich auf und sah sich um, ehe sie weiter dem Weg folgte. Valerian war zehn Meter weiter im Wald, dort, wo das Haus war, in Stellung gegangen. Sie fand den Jäger genau dort, wo sie es erwartet hatte, und auch in seinem Herz steckte ein Messer. Als sie es herau

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