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Verführte der Dämmerung von Adrian, Lara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.03.2017
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Verführte der Dämmerung

Der unsterbliche Krieger Zael hat schon vor vielen Jahren den Hof der atlantidischen Königin hinter sich gelassen. Er ist ein Einzelgänger zwischen zwei Welten, der nie die Absicht hatte, sich wieder in Kämpfe und Schlachten zu stürzen. Ebensowenig hat er damit gerechnet, je eine Frau zu finden, die sein Innerstes berührt. Doch als er sich mit dem Orden der Vampire gegen einen diabolischen Feind verbündet, trifft er auf Brynne, die für die Sicherheitsbehörde JUSTIS arbeitet. Sie ist die außergewöhnlichste Frau, die Zael jemals getroffen hat: eine weibliche Stammesvampirin und eine Tagwandlerin, der das Licht der Sonne nichts anzuhaben vermag. Gemeinsam werden sie auf eine gefährliche Mission geschickt, und Zael findet sich in einem nie gekannten Zwiespalt zwischen seiner Pflicht als Krieger und dem Verlangen nach der Frau, die all seine Sinne in Aufruhr versetzt.

Im März 2017 ist es endlich so weit: Band 14 der erfolgreichen Vampirsaga 'Midnight Breed' von Bestseller-Autorin Lara Adrian erscheint!

Lara Adrian lebt mit ihrem Mann in Neuengland. Seit ihrer Kindheit hegt sie eine besondere Vorliebe für Vampirromane. Zu ihren Lieblingsautoren zählen Bram Stoker und Anne Rice.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 16.03.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736303522
    Verlag: LYX
    Serie: Midnight Breed Bd.14
    Originaltitel: Defy the Dawn
    Größe: 1067 kBytes
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Verführte der Dämmerung

2

Ekizael wandelte schon seit Tausenden von Jahren auf diesem Planeten und jedes einzelne davon in vollem Bewusstsein, welche Wirkung sein schön geschnittenes, altersloses und gebräuntes Gesicht und sein perfekt geformter Körper auf das schöne Geschlecht hatten. Sein makelloses Aussehen, das allen Atlantiden gemein war, und seine übernatürliche Sinnlichkeit waren immer Teil seiner überwältigenden Ausstrahlung gewesen.

Zumindest hatte er das gedacht.

Bis er Brynne Kirkland kennengelernt hatte.

Wie schon vor einigen Tagen, als sie einander in D.C. das erste Mal begegnet waren, schien die atemberaubende, aber leider total verklemmte Stammesvampirin auch jetzt völlig unbeeindruckt von ihm zu sein.

Sie musterte ihn finster, als er sich auf den Barhocker neben ihr setzte. Vor einem Moment hatte er mit einem mentalen Befehl dafür gesorgt, dass derjenige, der eben noch hier gesessen hatte, aufgestanden und gegangen war.

"Was trinken Sie, meine Schöne?"

Sie antwortete nicht, und er wusste, dass sie der Kosename mindestens genauso sehr störte wie seine Gegenwart. Ihre schmalen grünen Augen durchbohrten ihn förmlich, als er nach ihrem leeren Glas griff. Am nussig-würzigen Aroma erkannte er den erstklassigen Whisky, den sie wie billigen Fusel einen nach dem anderen heruntergestürzt hatte.

"Sie müssen wissen, dass der wahre Genuss eines Single Malt in seinen feinen Nuancen besteht. Wie bei vielen anderen Vergnügungen verpasst man das Beste, wenn man sich dabei keine Zeit lässt." Er lächelte. "Hat Ihnen das denn noch nie einer gesagt?"

Ärgerlich nahm sie ihm das Glas weg und stellte es vor sich auf die verspiegelte Oberfläche des Tresens. "Ich mach gern mein eigenes Ding."

Zael lachte leise. "Ja, das hab ich mir schon gedacht. Sitzen Sie deshalb einsam und allein hier herum, kippen einen Drink nach dem anderen und machen alle Männer im Raum verrückt?"

Er sollte es wissen - schließlich war er einer von ihnen. Er hatte all seine Selbstbeherrschung aufbieten müssen, um nicht schon früher zu ihr zu treten und sein Revier abzustecken. Allerdings gab es gar kein Revier, das er in Bezug auf sie hätte abstecken können. Brynne könnte jeden Mann haben, der ihr gefiel, aber er war sich nicht sicher, ob ihr das auch bewusst war. In D.C. hatte sie ihm unmissverständlich klargemacht, dass er von Anfang an aus dem Rennen war.

Aber zum Teufel noch mal! Das steigerte Zaels Entschlossenheit nur noch, den Grund dafür herauszufinden.

Sie schnaubte ungehalten und drehte sich mit einem Ruck zu ihm herum. "Ich bin nicht einsam und allein. Ich habe versucht, den Abend zu genießen. Zumindest bis Sie hier aufgetaucht sind. Wie lange sind Sie schon da?"

"Lange genug, um mitzubekommen, wie Sie sich ein paarmal ziemlich ungeschickt verhalten haben."

"Da hat mir wohl jemand nachspioniert, hm?", schnaubte sie.

Zael grinste. "Sie sind im Hauptquartier des Ordens auch auf die Terrasse geschlichen, um mir im Gebüsch versteckt bei meiner Morgengymnastik zuzuschauen. Das ist dann ja wohl das Gleiche, hm?"

Sie sah ihn empört an. "Ich habe mich nicht angeschlichen, und versteckt habe ich mich schon mal gar nicht."

"Aber Sie geben zu, dass Sie sich ein Bild von mir machen wollten?"

"Das müssen Sie wohl geträumt haben, Atlantid."

Sie klang trotzig, aber ob das nun ihre Art war oder am Alkohol lag, konnte er nicht erkennen. Sie verschränkte die Arme vor der Brust und lenkte seinen Blick damit auf die festen Spitzen ihres Busens, die sich unter dem seidigen Stoff ihrer konservativen weißen Bluse abzeichneten. Ihre finstere Miene und die abwehrende Haltung mochten ihm zwar sagen, dass sie nicht interessiert war, doch die hübsche Röte ihrer Wangen - und das Blut, das er durch ihre Adern strömen hören konnte - ließ etwas ganz anderes vermuten.

Genau wie die bernsteinfarbenen Funken, die in

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