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Verlorenend - Fantasy-Epos (Gesamtausgabe) Band I - IV von Felix, S. G. (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
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Verlorenend - Fantasy-Epos (Gesamtausgabe)

Preisaktion "Deswegen bin ich nach Verlorenend gekommen, wäre fast im See des Leviathans ertrunken, hätte mir beinahe das Herz von einer Banshee ausreißen lassen und habe den Einsamen Turm zu Fall gebracht. Weil ich in Wahrheit immer auf der Suche nach dir gewesen bin." Jenseits der Wirklichkeit, tief hinter dem Schleier der gewohnten Realität existiert eine Macht, die Welten ebenso erschaffen wie auch zerstören kann. Wer diese Macht besitzt, ist Herrscher über Leben und Tod. Verraten und vergessen für Jahrhunderte, plant der Dunkelträumer die Vernichtung Thalantias - einer kleinen und friedvollen Welt, die jedoch ein düsteres Geheimnis birgt. Niemand ahnt dort etwas von der drohenden Gefahr. Nur Antilius, der von seltsamen Albträumen geplagt wird, beginnt das Mysterium über Thalantias Vergangenheit zu enträtseln. Auf seiner langen Reise schließt er neue Freundschaften, erweckt mächtige Wesen alter Tage, begegnet einer vergessen geglaubten alten Liebe und gelangt an den sagenumwobenen Ort Verlorenend. Es ist eine Reise, die ihn an Orte führen wird, die kein Traum wundersamer und kein Alptraum schauerlicher hätte zeichnen können. Vollständig in einem Band erzählt 'Verlorenend' eine unvergleichliche Geschichte für jeden, der bereit ist, ausgetretene Pfade zu verlassen und ein außergewöhnliches Fantasy-Abenteuer zu erleben, dessen magischer Anziehungskraft man sich nicht entziehen kann. neobooks Monatsfavorit September 2017 Band I - IV jeweils auch als Taschenbuch verfügbar. Lesermeinungen: "Hier steckt wirklich eine Menge Fantasie drin. Die Fülle an Ideen, Schauplätzen und Zeitabläufen ist großartig." "Eine wunderschöne Geschichte mit echten Helden und deren Stärken und Schwächen. " "Der Schreibstil des Autors lässt die Geschichte keine Minute langweilig werden..." "Ich habe mich in diesem Buch fest gelesen, konnte oft nur durch Disziplin und inneren Zwang die Geschichte weglegen..." "Absolut fesselnd geschrieben, von der ersten bis zur letzten Seite. Hervorragend!" Die Gesamtausgabe enthält die Romane: - Band I: Das Erwachen des Dunkelträumers (auch als Taschenbuch) - Band II: Das Herz von Xali (auch als Taschenbuch) - Band III: Das Mysterium der Titanen (auch als Taschenbuch) - Band IV: Das, was du zurücklässt (auch als Taschenbuch) Verlorenend ist als vierteilige Romanreihe ausgelegt, welche vom Autor über einen Zeitraum von mehr als zwölf Jahren erarbeitet wurde. Einzelromane auch als Taschenbücher verfügbar. Leserstimmen zu Verlorenend: "...Verlorenend hat das Zeug eine der ganz großen deutschen Fantasy-Sagas zu werden!"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 1550
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738095289
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 2472 kBytes
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Verlorenend - Fantasy-Epos (Gesamtausgabe)

Die Nacht im Wald und das, was sich im Wald verbarg

Die Abenddämmerung hatte eingesetzt. Der dichte Laubwald schien kein Ende nehmen zu wollen. An vielen Stellen waren die Äste so weit in den Schienenbereich hineingewachsen, dass sie die vorbeifahrende Gondel streiften. Antilius hoffte, bald das Große Denkmal zu erreichen, um dort übernachten zu können. Er fragte sich, warum ausgerechnet dieser Platz sicherer sein sollte als andere Stellen im Alten Wald.

Er wurde langsam nervös. Die Sonne war schon fast untergegangen, und jeden Augenblick würde die Dunkelheit hereinbrechen. Dann plötzlich, wie aus dem Nichts, tauchte etwas Ungeheuerliches vor ihm auf: Ein paar hundert Meter voraus erblickte er einen riesigen Statuenkopf, der sogar die höchsten Baumwipfel überragte. Er stellte das Haupt eines Mannes dar. Antilius war überwältigt. Diese Statue musste unfassbar riesig sein. Kurz nach seiner Entdeckung näherte er sich auch schon der von ihm sehnlichst erwarteten Abzweigung. Ein Zug am entsprechenden Hebel an der Schalttafel der Gondel genügte, um auf die abzweigende Schiene zu gelangen. Kurz darauf hielt die Gondel in einer der zahlreichen Parkbuchten, die genauso ausschauten wie die am Bahnhof. Als Antilius dann aus der Gondel ausstieg, stutzte er, weil keine andere Parkschiene besetzt war. Er war wieder ganz allein. Dieses aufkeimende Gefühl von Einsamkeit gefiel ihm überhaupt nicht.

Die monströse Statue war durch den dichten Wald von hier aus nicht zu sehen. Er holte seine Tasche mit dem Zelt darin aus dem Laderaum der Gondel heraus und lief den kurzen, sehr dicht mit Sträuchern bewachsenen Weg zum Platz des Alten Denkmals. Als er es endlich erreichte, eröffnete sich ihm eine surrealistische Kulisse. Die Statue, deren Kopf er bisher als Einziges gesehen hatte, war wirklich unglaublich riesig. Er schätzte, dass sie etwa vierzig Meter oder mehr in die Höhe ragte. Sie bestand vermutlich aus mehreren zusammengesetzten Granitblöcken. Antilius konnte sich nicht vorstellen, wie man solch einen Koloss anfertigen konnte. Eigentlich müsste diese Skulptur unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen, aber das Gegenteil war der Fall. Sie schien schon eine sehr lange Zeit hier zu stehen, war aber noch erstaunlich gut erhalten. Antilius vermutete, dass es über 900 Jahre sein mussten, aus der Zeit, als es noch Könige auf Thalantia gab. Sie stellte einen Mann in Rüstung dar, die mit vielen merkwürdigen Symbolen übersät war. Die steinerne Gestalt lagerte ihr Gewicht auf das linke durchgedrückte Bein, während das andere leicht angewinkelt war. Einen Arm stützte sie in die Hüfte. Der andere hielt ein riesiges Schwert.

Wer mochte diese Person gewesen sein? Für wen hatte man dieses gewaltige Denkmal geschaffen? Da Antilius die Statue bis dahin nur von der Seite gesehen hatte, lief er soweit um sie herum, bis er sie direkt von vorne betrachten konnte. Unter ihren Füßen, auf dem riesigen Sockel erblickte er eine stark oxidierte Kupferplatte, auf der ' Der König Arcadiens, der den Frieden brachte.' geschrieben stand.

Antilius runzelte die Stirn. Arcadien? Einen Ort oder eine Stadt mit diesem Namen gab es heute nicht mehr. Die Zeit, als es noch Könige gab, war vermutlich weit über 900 Jahre her. Dieser König hier, dem das Denkmal gewidmet war, musste sehr beliebt gewesen sein, sonst hätte man nicht dieses Monument für ihn geschaffen. Im Königskrieg wurden unfassbarerweise fast sämtliche Aufzeichnungen und Dokumente, die heute Auskunft über das damalige Zeitgeschehen hätten geben können, vernichtet. Es gab auf ganz Thalantia nur noch wenige Gelehrte, die durch mündliche Überlieferungen noch in der Lage waren, die Zeit der Könige annähernd zu rekonstruieren. Aber so richtig wusste niemand über jene Zeit Bescheid.

Langsam löste Antilius seinen Blick von der Statue und schaute sich um. Eine wunderschöne runde Brunnenanlage zierte zu Füßen des steinernen Königs den Platz. Sie funk

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