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Verzaubert von Day, Sylvia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.06.2016
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Verzaubert

Der Zauberer Max Westin ist attraktiv, arrogant und dominant - in jeder Beziehung. Als er eines Tages der betörend schönen Magierin Victoria begegnet, ist ihm sofort klar, dass sie die Seine werden muss. Doch Victoria hat auf tragische Weise ihre große Liebe verloren und den Verlust noch nicht überwunden. Auf gar keinen Fall wird sie einfach so in Max' Bett fallen! Für Max und Victoria beginnt ein sinnliches Katz-und- Maus-Spiel voll dunkler Vergnügungen, bei dem sie beide bald nicht mehr wissen, was Realität ist und was Magie ... Die Nummer-1-Bestsellerautorin Sylvia Day stand mit ihrem Werk an der Spitze der New York Times-Bestsellerliste sowie 28 internationaler Listen. Sie hat über 20 preisgekrönte Romane geschrieben, die in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurden. Weltweit werden ihre Romane millionenfach verkauft.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 13.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641162153
    Verlag: Heyne
    Originaltitel: Spellbound
    Größe: 512 kBytes
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Verzaubert

1

Der Jäger war endlich eingetroffen.

Victoria betrachtete ihn aufmerksam über die interne Überwachungsanlage, die den Eingangsbereich ihres Büros abdeckte. Sein Armani-Anzug konnte das Raubtier in ihm nicht verbergen. Der große, dunkle Jäger bewegte sich mit einer lässigen Arroganz, die Victoria zum Schnurren brachte. Er blickte sich nicht um, sondern war ganz auf den Moment fixiert, in dem sie zusammen in einem Raum wären. Allein.

Als sie sich die Hände rieb, erfüllte ein kehliges Knurren die Luft. Der Hohe Rat wollte sie mal wieder verwirren. Sie lächelte und putzte sich, wie es in der Natur ihrer Art lag. Dieser Jäger war mächtig; das fühlte sie sogar durch die Wände, die sie trennten.

Und es sprach für ihr eigenes Können, dass sie einen Zauberer wie ihn auf sie ansetzten. Unweigerlich fühlte sie sich geschmeichelt. Schließlich hatte sie absichtlich gegen die Gesetze verstoßen und willentlich ebenjene Mächte angelockt, die ihr Darius genommen hatten. Und hier war ihre "Bestrafung". Mit langen, festen Schritten kam er in ihr Büro. Die Wahl des Jägers hätte sie kaum mehr erfreuen können.

Er schenkte der Empfangssekretärin noch ein hinreißendes Lächeln, bevor er die Tür hinter sich schloss. Dann wandte er sich Victoria zu und nahm die Sonnenbrille ab.

Oh Mann!

Sie schlug die Beine in den Seidenstrümpfen übereinander, um das plötzliche Brennen zwischen ihren Schenkeln zu lindern.

Stechende graue Augen musterten sie. Seine Züge waren von solch schöner Strenge, dass Victoria beinahe geneigt war, aufzustehen und sich an ihm zu reiben. Dieses markante Kinn ... diese gemeißelten Lippen ...

Aber natürlich konnte sie das nicht tun. Zuerst musste sie abwarten, ob er verriet, wer er war, oder ihr etwas vorgaukeln wollte. Der Hohe Rat hatte noch nicht begriffen, welche Macht Darius ihr übertragen hatte. Sie wussten bislang nicht, wie viel sie wusste.

Ihr Blick wanderte zu der kristallgerahmten Miniatur auf ihrem Schreibtisch und dem Mann mit dem verwegenen Grübchen, der ihr liebevoll zulächelte. Darius war auf dem Ölgemälde wunderbar getroffen; kleine Goldakzente schimmerten in seinem blonden Haar. Sein Anblick rief das schmerzliche Verlustgefühl und den Kummer in ihr wieder wach und stärkte ihre Entschlossenheit. Sein Tod befeuerte ihren Wunsch nach Vergeltung.

Victoria stand auf und streckte ihre Hand aus. Der Jäger nahm sie gelassen, und sie spürte seine Macht.

"Mr. Westin", hauchte sie und unterdrückte einen köstlichen Schauer. Sie müsste dem Rat für dieses Geschenk danken, wenn sie mit ihm fertig war. Er war so dunkel - seine Haut, sein rabenschwarzes Haar, seine Aura. Purer Sex. Sie konnte es riechen und, als er näher trat, auch fühlen. Es war offensichtlich, warum er ein so erfolgreicher Jäger war. Victoria war jetzt schon feucht und willig.

Max Westin hielt ihre Hand ein bisschen zu lange, und sein Blick sagte ihr unmissverständlich, dass er beabsichtigte, sie zu haben und zu zähmen. Wie alle Katzen spielte Victoria gern. Deshalb strich sie mit den Fingerspitzen über seine Handinnenfläche, als sie ihre Hand zurückzog. Westins Augen weiteten sich kaum merklich - ein winziges Indiz dafür, dass sie ihn herumbekommen könnte, wenn sie sich nur wirklich anstrengte.

Natürlich hatte sie genau das vor. Der Hohe Rat schickte nur seine besten, meistgerühmten Jäger zu ihr, und Victoria wusste, wie sehr es den Rat wurmte, dass diese Elite verlässlich scheiterte. Es war das Einzige, was sie tun konnte, um sich nicht völlig hilflos zu fühlen: Die Mitglieder des Rats daran erinnern, wie großartig Darius gewesen war und was sie verloren, als sie ihn gänzlich unnötig opferten.

"Miss St. John." Westins Stimme war wie ein grobes Streicheln. Alles an ihm war ein wenig grob und rau. Er war eine primitive Kreatur, genau wie sie.

Victoria wies auf den Stuhl vor ihrem gläsernen Schreibtisch. Nachdem er

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