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Was der Vampir begehrt von Sands, Lynsay (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.03.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Was der Vampir begehrt

Eine schicksalhafte Begegnung Auch wenn Elspeth Argeneau bereits über 142 Vampirjahre hinter sich gebracht hat - viel gelebt hat sie noch nicht! Aber jetzt hat sie die Zügel in die eigenen Hände genommen, ist bei ihrer Mutter ausgezogen und macht Jagd auf abtrünnige Vampire. Doch immer wieder wird sie in seltsame Unfälle verwickelt. Zum Glück springt Wyatt - Enkel ihrer Vermieterin und Elitesoldat - als Elspeths Bodyguard ein, um die Frau zu retten, die für ihn die Ewigkeit bedeuten soll ... Sands' Charaktere sind witzig und vielschichtig ... Respekt an die Autorin!' ROMANTIC TIMES Band 27 der Argeneaus Die kanadische Autorin Lynsay Sands hat zahlreiche zeitgenössische und historische Romane verfasst. Sie studierte Psychologie, liest gern Horror- und Liebesromane und ist der Ansicht, dass ein wenig Humor 'in allen Lebenslagen hilft'. Mit der Argeneau-Serie gelang ihr der große Durchbruch in den USA.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 405
    Erscheinungsdatum: 29.03.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736308527
    Verlag: LYX
    Serie: Argeneau 27
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Was der Vampir begehrt

1

Elspeth stolperte in ihr Apartment, drückte die Tür hinter sich zu und sank erleichtert gegen selbige. Normalerweise machte es ihr nichts aus, dass sie im ersten Stock wohnte, und die steile, schmale Treppe, die dort hinaufführte, stellte ebenso wenig ein Hindernis dar. Aber der heutige Tag war kein normaler Tag. Heute war diese Treppe mörderisch gewesen. Der Schmerz bei jeder einzelnen Stufe hatte bewirkt, dass sie schweißgebadet und am ganzen Leib vor Schwäche zitternd oben angekommen war.

Da sie jetzt nichts anderes wollte, als sich in ihr Bett fallen zu lassen, stieß sie sich von der Tür ab und ging leicht wankend durch den Flur. Schlüsselbund und Handtasche ließ sie auf dem Beistelltisch an der Tür zurück, die Jacke warf sie beim Durchqueren des Wohnzimmers auf die Couch. Im Apartment war alles dunkel und ruhig, lediglich das leise Schlurfen ihrer Schritte war zu hören, als sie auf dem Parkettboden in Richtung Schlafzimmer ging. Dort angekommen zog sie weder ihre Kleidung noch die Stiefel aus, sondern schleppte sich bis an die Bettkante und ließ sich am Fußende quer auf die Matratze fallen. Erschrocken schrie sie auf, als ihr Gesicht schmerzhaft auf etwas aufschlug, das viel härter und klobiger war, als ihre Schaummatratze hätte sein sollen. Als ein ähnlicher Schrei von irgendwoher ertönte und sich dann auch noch das Bett unter ihr bewegte, rollte Elspeth sich instinktiv zur Seite.

Dabei fiel sie vom Bett und landete so unglücklich auf dem harten Fußboden, dass ein brutaler Schmerz durch ihren Körper fuhr und sie die Augen schließen musste. Sie nahm verschiedene Geräusche um sich herum wahr - das Rascheln auf dem Bett, die leisen Schritte im Flur. Allerdings hatte sie genug damit zu tun, tief und gleichmäßig durchzuatmen, um die Schmerzen in den Griff zu bekommen, dass sie sich nicht noch die Mühe machte, nach links und rechts zu sehen, bis sie auf einmal eine Frauenstimme hörte: "Was um alles in der Welt ist denn hier los? Elspeth? Was machst du auf dem Fußboden?"

Elspeth zwang sich dazu, die Augen aufzumachen. Das Zimmer war jetzt hell erleuchtet, und in der Tür zum Flur stand Martine Argeneau Pimms. Die große blonde Frau trug ein langes rotes Satinnachthemd und sah Elspeth an, als sei sie diejenige, die in diesem Apartment nichts zu suchen hatte.

"Mutter?", fragte Elspeth verwundert. "Was machst du hier?"

"Deine Schwestern und ich hatten beschlossen, dir einen Überraschungsbesuch abzustatten." Dabei deutete sie auf das Bett, und als Elspeth sich umdrehte, entdeckte sie die Zwillinge Julianna und Victoria. Beide knieten am Fußende ihres Betts und trugen die gleichen pinkfarbenen Babydolls, die nicht einmal ansatzweise ihre üppigen Kurven verdeckten. Sie sahen aus wie zwei Pornostars, die unter dem Künstlernamen Boobsy Twins arbeiteten und gerade auf den Pizzaboten warteten, weil sie nicht nur die Pizza vernaschen wollten.

"Überraschung", riefen sie beide, wobei ihre fehlende Begeisterung nicht zu überhören war.

Frustriert ließ sie den Kopf hängen. "Wie seid ihr reingekommen?"

"Mithilfe deines Vermieters. Er hat uns aufgeschlossen", meinte Martine beiläufig.

Elspeth hob abrupt den Kopf, Beunruhigung verdrängte augenblicklich die eben noch verspürte Erschöpfung. Ihr Vermieter war eine reizende ältere Dame namens Meredith MacKay. " Er hat euch aufgeschlossen?"

"Ja, und er ist so süß", antwortete Julianna.

Victoria nickte bestätigend. "Total süß."

"Kinder", knurrte Martine gereizt. "Hört auf mit dem Unsinn. Die Sonne geht bald auf und ... wo willst du hin?", unterbrach sie sich, als Elspeth auf einmal aufsprang und an ihr vorbeilief.

Elspeth erwiderte nichts, allein schon aus dem Grund, weil sie sonst nicht länger die Lippen hätte zusammenpressen können, wozu sie jedoch gezwungen war, wenn sie verhindern wollte, dass irgendjemand ihr schmerzgeplagtes Ächzen

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