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Wild Cards. Die erste Generation 02 - Der Schwarm Roman von Martin, George R. R. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.05.2017
  • Verlag: Penhaligon
eBook (ePUB)
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Wild Cards. Die erste Generation 02 - Der Schwarm

Das Wild-Cards-Virus hat die Welt verändert: Die Joker, die durch das Virus körperlich verändert wurden, werden verachtet. Die Asse hingegen, die nun mit unfassbaren Fähigkeiten ausgestattet sind, werden gefürchtet oder bewundert. Doch nur wenn Joker, Asse und Normalsterbliche zusammenarbeiten, können sie die Erde vor der Vernichtung bewahren. Denn die Schwarmmutter ist auf unseren Planeten aufmerksam geworden - und keine bekannte Macht des Universums konnte sie jemals aufhalten.
Die vorliegende Anthologie ist bereits in zwei Bänden im Heyne Verlag erschienen unter den Titeln 'Wild Cards - Asse Hoch' und 'Wild Cards - Schlechte Karten'.

George Raymond Richard Martin wurde 1948 in New Jersey geboren. Sein Bestseller-Epos "Das Lied von Eis und Feuer" wurde als die vielfach ausgezeichnete Fernsehserie "Game of Thrones" verfilmt. George R.R. Martin wurde u.a. sechsmal der Hugo Award, zweimal der Nebula Award, dreimal der World Fantasy Award (u.a. für sein Lebenswerk und besondere Verdienste um die Fantasy) und dreimal der Locus Poll Award verliehen. 2013 errang er den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Besten Internationalen Roman. Er lebt heute mit seiner Frau in New Mexico.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 576
    Erscheinungsdatum: 22.05.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641192990
    Verlag: Penhaligon
    Originaltitel: Wild Cards 2: Aces High
    Größe: 1262 kBytes
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Wild Cards. Die erste Generation 02 - Der Schwarm

1979
Pennys aus der Hölle
Lewis Shiner

Sie waren vielleicht ein Dutzend. Fortunato bekam es nicht richtig mit, weil sie ständig in Bewegung blieben und ihn einzukreisen versuchten. Zwei oder drei hatten Messer, die übrigen abgesägte Billardqueues, Autoantennen oder sonst was, das sich als Waffe nehmen ließ. Sie waren schwer auseinanderzuhalten. Jeans, schwarze Lederjacke, langes, mit Gel zurückgekämmtes Haar. Auf mindestens drei von ihnen passte die vage Beschreibung, die Chrysalis ihm gegeben hatte.

"Ich suche jemanden namens Gizmo", sagte Fortunato. Sie wollten ihn von der Brücke wegtreiben, ihn aber noch nicht mit Gewalt drängen. Der gepflasterte Weg links von ihm führte bergauf zu den Kreuzgängen. Der ganze Park war verlassen, war jetzt seit zwei Wochen verlassen, seitdem sich die Gangs dort breitgemacht hatten.

"Hey, Gizmo", sagte einer. "Was hältst du von dem Mann?"

Also war es derjenige mit den dünnen Lippen und den blutunterlaufenen Augen. Fortunato stellte Blickkontakt zu dem Jungen her, der ihm am nächsten war. "Zisch ab", sagte Fortunato. Verunsichert wich der Junge zurück. Fortunato sah den Nächsten an. "Du auch. Verschwinde." Dieser war schwächer. Er drehte sich um und lief.

Mehr Zeit blieb ihm nicht. Ein Billardqueue sauste wie ein Schwert auf seinen Kopf zu. Fortunato verlangsamte den Ablauf der Zeit, nahm das Queue und benutzte es, um das nächste Messer wegzuschlagen. Er atmete ein, und der Zeitablauf war wieder normal.

Jetzt wurden alle nervös. "Geht", sagte er, und drei weitere flohen, darunter auch Gizmo. Er lief bergab, dem Ausgang an der 193rd Street entgegen. Fortunato warf das Billardqueue weg und rannte ihm nach.

Sie liefen bergab. Fortunato spürte, dass er müde wurde, und setzte einen Energiestoß frei, der ihn abheben und durch die Luft fliegen ließ. Der Bursche unter ihm fiel hin und überschlug sich. Im Rückgrat des Jungen brach etwas, und seine Beine zuckten noch einmal. Dann war er tot.

"Jesus", hauchte Fortunato, während er sich welkes Oktoberlaub von der Kleidung klopfte. Die Bullen hatten die Streifen in der Umgebung des Parks verdoppelt, obwohl sie sich scheuten, den Park selbst zu betreten. Sie hatten es einmal versucht, und es hatte sie zwei Männer gekostet, die Kids aus dem Park zu verjagen. Am nächsten Tag waren die Kids zurückgekehrt. Aber die Bullen beobachteten den Park, und bei einem derartigen Vorfall würden sie kommen und die Leiche abtransportieren.

Er durchsuchte die Taschen des Jungen, und dort war sie - eine Kupfermünze von der Größe eines Fünfzig-Cent-Stücks, so rot wie getrocknetes Blut. Seit zehn Jahren ließ er Chrysalis und ein paar andere danach Ausschau halten, und letzte Nacht hatte sie den Jungen im Crystal Palace mit einer solchen Münze herumspielen sehen.

Er fand weder eine Brieftasche noch sonst etwas von Bedeutung. Fortunato nahm die Münze und lief zum Eingang der U-Bahn-Station.

"Ja, ich erinnere mich daran", sagte Hiram, als er die Münze mit einer Ecke seiner Serviette aufhob. "Es ist eine Weile her."

"Es war 1969", sagte Fortunato. "Vor zehn Jahren."

Hiram nickte und räusperte sich. Fortunato brauchte keine Magie, um zu wissen, dass sich der fette Mann unbehaglich fühlte. Fortunatos offenes schwarzes Hemd und die ebenso schwarze Lederjacke entsprachen nicht unbedingt der hier geltenden Kleidervorschrift. Das Aces High thronte über der Stadt auf der Aussichtsplattform des Empire State Building, und die Preise waren ebenso gigantisch wie die Aussicht.

Er hatte seine Neuerwerbung mitgebracht, eine Dunkelblonde namens Caroline, die fünfhundert pro Nacht kostete. Sie war klein, fast zierlich, hatte ein kindliches Gesicht und einen Körper, der zu Vermutungen anregte. Sie trug hautenge Jeans und eine pinkfarbene Seidenbluse, an der einige Knöpfe geöffnet waren. Wenn sie sich bewegte, dann bewegte sich auch Hiram. Es schien ihr Spaß zu ma

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