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Windjäger Roman von Butcher, Jim (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.03.2016
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Windjäger

Kämpfe, Intrigen und Abenteuer in einer unvergesslichen Welt
Seit der Nebel die ganze Welt überzogen hat, leben die Menschen in festungsartigen Städten auf den Gipfeln der Berge. Den Nebel zu betreten kann tödlich sein. Dennoch fallen Truppen der Gipfelfestung Aurora in das Gebiet von Albion ein, und ein Krieg kann nicht mehr abgewendet werden. Der Gipfelfürst von Albion ruft seine Verbündeten zusammen und bereitet sein Volk auf den Kampf vor. Die Flotte ist stark, die Männer und Frauen sind gut ausgebildet. Doch seine größte Hoffnung setzt der Gipfelfürst auf die geheime Mission von Kapitän Grimm und dessen Luftschiff Jäger.

Neben dem Schreiben gilt Jim Butchers größte Leidenschaft dem Kampfsport. Der international erfolgreiche Bestsellerautor lebt mit seiner Familie in Missouri, USA.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 768
    Erscheinungsdatum: 14.03.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641158934
    Verlag: Blanvalet
    Serie: The Cinder Spires Bd.1
    Originaltitel: The Aeronaut's Windless (01 Cinder Spires)
    Größe: 828kBytes
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Windjäger

Prolog

Turm Albion, Habbel Morgen, Haus Lancaster

"Gwendolyn Margaret Elizabeth Lancaster", sagte Mutter entschieden und verärgert, "du hörst sofort mit diesem Unsinn auf."

"Ach, Mutter", erwiderte Gwendolyn zerstreut, "wir haben doch schon mehrfach über die Angelegenheit diskutiert." Sie betrachtete mit gerunzelter Stirn den Kampfhandschuh an ihrer linken Hand und drehte ihn leicht. "Der Riemen Nummer drei sitzt zu stramm, Sarah. Der Kristall bohrt sich in meine Handfläche."

"Augenblick, Miss." Sarah beugte sich über die Schnallen des Kampfhandschuhs, betrachtete sie über den Rand ihrer Brille hinweg und nahm ein paar rasche Änderungen vor. "Besser so?"

Gwendolyn versuchte die Drehung erneut und lächelte. "Exzellent. Danke, Sarah."

"Gern geschehen, Miss", sagte Sarah. Sie lächelte ebenfalls, setzte jedoch nach einem Seitenblick auf Mutter rasch wieder ihre gut einstudierte, zurückhaltende Miene auf.

"Wir haben nicht diskutiert", sagte Mutter und verschränkte die Arme. "Denn eine Diskussion setzt ein Gespräch voraus. Wenn ich dieses Thema anspreche, tust du so, als wäre ich gar nicht anwesend."

Gwendolyn wandte sich um und schenkte ihr ein honigsüßes Lächeln. "Mutter, wir können uns gern noch einmal darüber unterhalten, aber ich habe meine Pläne nicht geändert. Ich werde nicht Lady Hadshaws Höhere-Töchter-Pensionat besuchen."

"Mir würde es schon genügen, wenn du die Akademie für Ätheringenieurswissenschaften besuchst, und zwar mit ..."

"Oh!" Gwendolyn verdrehte die Augen. "Mit solchen Systemen arbeite ich in der Experimentierwerkstatt, seit ich laufen gelernt habe, und es würde mich in den Wahnsinn treiben, wenn ich zwei Jahre Einführungskurse ertragen müsste."

Mutter schüttelte den Kopf. "Gwendolyn, du kannst doch nicht glauben, dass ..."

"Genug", sagte Gwendolyn. "Ich trete in die Garde des Archons ein, ich lege den Eid ab, und ich werde mein Dienstjahr ableisten." Sie drehte sich um, betrachtete sich in dem langen Spiegel, zupfte ihre Röcke zurecht und strich die Aufschläge ihrer kurzen Bolerojacke zurück. "Ehrlich, die Töchter anderer Hoher Häuser legen auch den Eid ab. Ich weiß überhaupt nicht, warum du so einen Aufstand deswegen machst."

"Andere Häuser sind nicht die Lancasters", gab ihre Mutter kühl zurück. "Andere Häuser stehen nicht dem höchsten Habbel im Turm vor. Andere Häuser sind nicht für eine der wichtigsten Aufgaben in Turm Albion verantwortlich."

"Mutter", seufzte Gwendolyn. "Die Leute, die in den unteren Ebenen des Turms wohnen, sind doch nicht weniger wert als wir. Außerdem kämen die Kristalle auch sehr gut ohne uns zurecht."

"Du bist jung", sagte Mutter. "Du weißt die Kristalle nicht wirklich zu schätzen, und du scheinst dir keinen Begriff davon zu machen, wie dringend sie gebraucht werden. Und zwar nicht nur bei den Einwohnern im Habbel Morgen oder der Flotte; wenn man bedenkt, wie viel Planung und Vorausschau bei der Herstellung eines einzigen Kristalls notwendig ist. Das dauert ..."

"Generationen", unterbrach Gwendolyn sie. "Nein, ganz offensichtlich wurde ich noch immer nicht zu deiner Zufriedenheit aufgeklärt - allerdings muss ich dir mittteilen, dass ein weiterer schulmeisterlicher Vortrag deinerseits mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit absolut nichts an der Situation ändern wird. Daher wäre es für alle Beteiligten die am wenigsten zeitraubende Vorgehensweise, das Thema fallen zu lassen, findest du nicht?"

"Gwendolyn." Mutter kniff die Augen zusammen. "Du bist in zehn Sekunden in deinem Zimmer verschwunden, oder ich schwöre bei Gott im Himmel, dass ich dir eine Tracht Prügel verabreichen werde."

Aha. Langsam kamen sie zur Sache. Gwendolyn unterdrückte einen kurzen Anflug kindlicher Angst und dann ihre noch viel verständlichere Wut. Sie zwang sich zu einer ruhigen und vernü

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