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Wolfsfieber von Adelmann, Ruth (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2010
  • Verlag: Novum
eBook (PDF)
11,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Wolfsfieber

Wahre Liebe ist ein gefährliches Geheimnis... Eine Nacht ändert alles im Leben der Lokaljournalistin Joe. Sie fährt den jungen Bibliothekar Istvan an und versorgt ihn bei sich zu Hause. Auf seltsame Weise erscheint der attraktive Mann ihr vertraut; die beiden spüren von Anfang an eine eigenartige Anziehungskraft zueinander. Als Istvan auf mysteriöse Weise verschwindet, kommt Joe nach und nach hinter sein Geheimnis: Istvan ist ein Werwolf, der auf der Flucht vor seinesgleichen ist. Joes Gefühle für Istvan ziehen die junge Frau immer tiefer in die fremde Welt der Kreaturen der Nacht ... Ruth Adelmanns 'Wolfsfieber' ist der erste Band einer romantisch-fantastischen Geschichte rund um den Werwolf Istvan und seine Liebe zu Journalistin Joe.

Ruth Adelmann, Mittzwanzigerin, junge Autorin, lebt derzeit im Burgenland und in Wien. Seit dem Abschluss ihres Publizistik-Studiums an der Universität Wien arbeitete sie als freie Zeitungsredakteurin und ist derzeit als Marketingassistentin tätig. Mit 'Wolfsfieber. Band 1' erscheint der erste Teil der zweiteiligen Romantic Fantasy Romanreihe 'Wolfsfieber'.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 434
    Erscheinungsdatum: 01.10.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783990036266
    Verlag: Novum
    Serie: Wolfsfieber Bd.1
    Größe: 4993kBytes
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Wolfsfieber

1. Wie aus dem Nichts Der Regen war mittlerweile so dick, dass ich nur noch schemenhaft die Straße erkennen konnte. Ich verringerte die -Geschwindigkeit meines Wagens, um die Wahrscheinlichkeit, im Straßengraben zu landen, zu verringern. Wie merkwürdig, dachte ich. Die kurze Strecke zwischen Rohnitz und St. Hodas kannte ich seit über zwanzig Jahren auswendig. Knapp drei Kilometer vertrauter Weg bis zur Dorfgrenze. Doch in diesem schweren Regen, bei Dunkelheit und tief liegendem Nebel erkannte ich so gut wie nichts wieder. Jede Kurve schien überraschend auf mich zuzukommen und ich versuchte, nur noch zu reagieren und alles, was ich konnte, im Blickfeld zu behalten, was nicht gerade leicht war. Und meine müden Augen waren dabei bestimmt auch keine Hilfe. Wieso musste diese Pressekonferenz zum Thema "Wildunfälle" ausgerechnet abends stattfinden und dann auch noch bei diesem Wetter? Sollte man es nicht vermeiden, genau bei diesen Bedingungen mit dem Auto zu fahren - und dann auch noch zur Wildwechselzeit? Also manchmal hasste ich meinen Job als Lokalreporterin wirklich, bei aller Liebe zum Lokaljournalismus. Es war einer dieser Tage gewesen, an denen man nicht mal zum Essen kommt, weil ständig Arbeit ansteht oder etwas zu erledigen ist. Ich hatte seit meinem späten Frühstück nichts gegessen und war den ganzen Tag auf dieser -Ferienmesse gewesen, hatte fotografiert und mehr Leute über ihren Messebesuch ausgefragt, als ich zählen konnte. Als ich um sechs nach Hause kam, war ich schon total erledigt. Doch ich war noch nicht mal richtig zur Tür hereingekommen, da klingelte schon mein Handy. Es war mein Redakteur. "Eine Pressekonferenz steht noch an", hatte er gesagt. "Gleich bei dir um die Ecke", hatte er mir versichert. "Wurden zu spät darüber informiert. Beginn ist um acht", so seine Worte. Ich wusste sofort, dass niemand außer mir so schnell dort sein konnte, also sagte ich zu. Ich strich das geplante Essen, lud rasch die Fotos von der Kamera auf den Rechner und tauschte die Batterien meines Blitzgerätes aus. Ich tat noch einen kurzen Blick in den Spiegel, der mir, wie meistens, die Wahrheit zeigte: eine vierundzwanzigjährige Frau mit langen, blonden Haaren, ovalem Gesicht und dunklen Schatten unter den blauen Augen. Es blieb mir gerade noch genug Zeit, um meine vom Wind zerzausten Haare zu bändigen und die Schuhe zu wechseln. Und schon war ich wieder aus dem Haus. Die Pressekonferenz verlief unspektakulär und es fiel mir schwer, allzu großes Interesse für unsere anwesenden Lokalgrößen aufzubringen. Es ging um einen Anstieg der Wildunfälle auf den Landstraßen unserer Region. Eigentlich ein Dauerthema, doch es war Mitte September und Hauptwechselzeit der Rehe. Die Unfälle waren nicht schwer, aber häuften sich. Uns teilnehmenden Journalisten gab man eine Infomappe mit den neuen Statistiken und sowohl die zuständige Landesrätin wie der Polizeivertreter erläuterten die Verhaltensweisen bei dieser Art von Unfällen. Ich hörte nur halb zu und versuchte, mir den einen oder anderen Kommentar zu notieren. Ich war einfach viel zu müde und erschöpft. Nachdem der offizielle Teil endlich erledigt war, stand man bei Kaffee noch zusammen und machte Small Talk über rücksichtslose Autofahrer und unzureichende Wildschutzmaßnahmen. Ich versuchte, mich mit angeblichem Redaktionsschluss aus der Affäre zu ziehen, und schnappte mir meinen grünen Parka. Mit ein paar schnellen Schritten sprintete ich zum Auto, einem dunkelgrünen Sportcoupé, bugsierte Kamera und Notizen auf den Beifahrersitz und stieg ein. Als ich vom Parkplatz wegfuhr, begann es auch gleich zu regnen. Ein plötzlicher, sintflutartiger Wolkenbruch ergoss sich über ganz Rohnitz. Und bis ich die Dorfgrenze erreicht hatte, gesellten sich auch noch Donner, Nebel und Dunkelheit dazu. Da war ich nun. A

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