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World of Nightwalkers - Ewige Sehnsucht von Frank, Jacquelyn (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.04.2015
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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World of Nightwalkers - Ewige Sehnsucht

Der Söldner Leo Alvarez ist mit allen Wassern gewaschen. Doch als sein bester Freund Jackson von einem Dämon angegriffen und schwer verletzt wird, ist die Sache auch für ihn eine Nummer zu groß. Er braucht die Hilfe des Engels Faith, die nicht nur mit übernatürlichen Fähigkeiten ausgestattet, sondern mit ihrer überirdischen Schönheit auch Verführung pur für ihn ist. Während sie sich gemeinsam gegen die dunklen Mächte stellen, um Jackson zu retten, können sie die Leidenschaft, die zwischen ihnen erwacht, schon bald nicht mehr leugnen. Jacquelyn Frank wurde in New York geboren und lebt heute in North Carolina. Zu ihren Lieblingsautorinnen gehören Christine Feehan, J. R. Ward, Kresley Cole und Sherrilyn Kenyon.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 02.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802598685
    Verlag: LYX
    Originaltitel: The World of Nightwalkers - Forsaken
    Größe: 785 kBytes
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World of Nightwalkers - Ewige Sehnsucht

2

Leo hörte Jackson schreien, und er wusste sofort, dass etwas ganz und gar nicht stimmte. Hastig trat er ans nächste Fenster und achtete nicht auf den heftigen Schmerz, den die schnelle Bewegung verursachte. Noch während er herauszufinden versuchte, was los war, plante sein Gehirn schon, wie er auf dem schnellsten Weg zum Waffenschrank im Salon kam. Dabei brauchte er das gar nicht mehr zu planen. Er hatte schon die ganze Zeit darüber nachgegrübelt, wie er an eine dieser Waffen kommen könnte. Wo er doch unter einem Dach lebte mit diesem übernatürlichen Mistkerl. Er wäre ja verrückt gewesen, unbewaffnet herumzulaufen. Angesichts ihrer Kräfte und ihrer Schnelligkeit wäre es kein fairer Kampf, aber Leo würde sich bewaffnet besser fühlen. Er war einem von ihnen schon einmal zuvorgekommen, und da hatte er noch gar nicht gewusst, was sie in Wirklichkeit waren.

Jackson rannte mit einem Affenzahn über den Vorplatz, seine Stiefel wirbelten ein Band von Staubwölkchen auf, und seine Geschwindigkeit war völlig unnatürlich. Es war das erste Mal, dass er sah, wie Jackson eine seiner neuen Fähigkeiten zum Einsatz brachte, doch er hatte keine Zeit, sich mit dem Gefühl des Widerwillens aufzuhalten, den das Bild in ihm hervorrief. Jackson rannte die Auffahrt hinunter zu Marissa.

In diesem Moment fuhr ein Energiestrom auf Jacksons Weg herab wie ein Blitzschlag aus einer bedrohlichen Gewitterwolke. Erde und Steine in dem liebevoll gepflegten Garten flogen umher und brachten Jackson dazu, stehen zu bleiben. Leo und Jackson blickten gleichzeitig nach oben. Im nächsten Augenblick stürzte Leo zum Salon und schnappte sich im Laufen eine schwere Eisenbüste des Gottes Anubis, die am Tischende stand. Er erreichte den Schrank, holte aus und schmetterte die Statue gegen das Glas. Doch zu seiner Verärgerung zerbrach es nicht. Der einzige Hinweis darauf, dass er es versucht hatte, waren netzartige Risse im Glas. Doch in der Mitte dieses Netzes war ein kleines Loch, was ihm verriet, dass das Glas zwar verstärkt, aber nicht bruchfest war.

Es brauchte noch drei Schläge mit der Statue, dann gab das Glas nach, und ein Loch entstand, durch das er die Hand hindurchstecken konnte. Er griff nach der nächsten Waffe, einer Beretta Kaliber .45 mit einem Laservisier auf dem Lauf. Etwas, was im Dunkeln nützlich war. Er überprüfte das Magazin und stellte fest, dass sie geladen und entsichert war. An mehr Munition kam er nicht heran, also musste das, was er hatte, genügen und jeder Schuss ein Treffer sein.

Als er zum Vordereingang rannte, stieß er beinahe mit Docia zusammen, stolperte über Sargent und knallte auf die Veranda. Er biss die Zähne aufeinander vor Schmerz, schnippte mit dem Daumen gegen das Laservisier und richtete die Waffe mit beiden Händen in den Himmel. Es gab einen weiteren Ausbruch von Energie, die scheinbar aus dem Nichts kam und ihn blendete. Das konnte unmöglich etwas Natürliches gewesen sein, weil es wieder genau vor Jacksons Füßen einschlug und ihn zwang, einen übernatürlich großen Satz zurück zu machen. Wie viel Luft zwischen ihm und dem Boden war, das war unbegreiflich für einen Menschen, der keine anderen Körperwandlerkräfte kannte als die von Kamenwati und Chatha.

Nein, deren Kräfte waren auf psychopathische Weise übernatürlich.

Ram hatte die Veranda bereits verlassen, und ein heftiges und bedrohliches Rumpeln, das klang wie Donner, erfüllte die Luft. Direkt vor Leos Augen bildeten sich dicke schwarze Gewitterwolken am Himmel, obwohl es zuvor eine völlig klare Nacht gewesen war. Er wusste, dass das Rams Werk war. Man hatte Leo erzählt, dass Ram das Wetter beherrschte, obwohl er sich nicht vorstellen konnte, wie ein paar Regenwolken in der Situation helfen sollten.

Ein weiterer weißer Energieblitz schoss aus dem Himmel herab, und sein Strahl flammte hinter Jackson auf. Die Absicht war klar. Jackson würde davon getroffen werden, wenn er sich vorwärtsbewegte, un

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