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World of Nightwalkers - Verbotenes Begehren Verbotenes Begehren von Frank, Jacquelyn (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.04.2014
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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World of Nightwalkers - Verbotenes Begehren

Der Krieger Ram ist auf der Suche nach der passenden Gefährtin für seinen König. Er findet sie in der jungen Sterblichen Docia, die er fortan beschützen soll. Doch dann verliebt er sich in sie. Kann er eine Frau für sich beanspruchen, die vom Schicksal dazu auserkoren wurde, Gemahlin eines Königs zu sein? Jacquelyn Frank wurde in New York geboren und lebt heute in North Carolina. Zu ihren Lieblingsautorinnen gehören Christine Feehan, J. R. Ward, Kresley Cole und Sherrilyn Kenyon.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 03.04.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802594595
    Verlag: LYX
    Originaltitel: The World of Nightwalkers - Forbidden
    Größe: 679 kBytes
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World of Nightwalkers - Verbotenes Begehren

1

Saugerties, New York

Docia stieß einen verärgerten Laut aus. Fast hätte sie sich ihren Kaffee auf die Schuhe gekippt, als sie mit einem Satz einem Wagen auswich, der dicht an dem Gehsteig entlangraste, von dem sie gerade hatte treten wollen. Es war ein Wunder, dass sie nicht überfahren worden war, dass der größte Teil ihres Kaffees noch im Becher war und ihr das Mobiltelefon nicht aus der Hand fiel.

"Hallo? Jackson?", sagte sie rasch. "Den letzten Teil habe ich nicht mehr mitbekommen."

"Nicht so wichtig, Sissy. Ich habe nur über Landon gelästert. Ich glaube, ich wandere bald wegen Mordes in den Knast."

"Das kannst du nicht tun", entgegnete sie. "Du weißt, was mit Cops im Gefängnis passiert?"

"Ach, Mist. Du hast recht. Ich bin total neben der Spur."

Docia biss sich auf die Lippen und versuchte nicht zu lachen. Obwohl er scherzte, wusste sie, dass ihr Bruder wirklich außer sich war. Und ganz und gar nicht in Form. Das war so, seit sein Partner Chico vor sechs Monaten eine Kugel in den Schädel bekommen hatte. Jackson trauerte auf seine Weise, und das hieß, dass er viel weniger Geduld hatte, als er normalerweise an den Tag legte. Leider war Landon kein gefühlsbetonter Typ, der Verständnis dafür hatte, dass Jackson sich einfach aus dem Staub machte. Es war wichtig, dass sie ihrem Bruder half, sich wieder zu fassen.

"Wie geht es Sargent?"

Jackson hielt einen Moment inne. "Er ist undiszipliniert und geht mir auf die Nerven. Außerdem läuft er immer weg."

"Ach du Schande!" Das war nicht gut. Wenn Jackson Sargent nicht unter Kontrolle hatte, zog das einen Haufen Probleme nach sich. Doch ihr Bruder hatte eine besondere Vorliebe für diese Polizeihundewelpen. Kein Hund könnte Chico wohl jemals ersetzen. Vielleicht war es noch zu früh für einen neuen Hund. Er hätte warten sollen. Sich mehr Zeit lassen. Doch als einer von nur zwei Hundeführern bei der Polizei von Saugerties konnte er es sich nicht leisten, zu warten, bis er einen getöteten Hund ersetzte. Vor allem, wenn man bedachte, wie viel Zeit, Geld und Anstrengung in die Ausbildung eines Hundes flossen. Das Department brauchte den Hund dringend, und er musste gut trainiert sein. Sie wussten auch, dass Jackson der beste Mann dafür war. "Nun, du bekommst ihn schon noch in den Griff", sagte sie ohne den geringsten Zweifel daran. "Er ist erst ein Jahr alt."

"Ja, na ja, als Chico ein Jahr alt war, hat er auf ein Fingerschnippen gehorcht."

"Ja", sagte sie und trat erneut vom Gehsteig, "aber er ist nicht Chico, mein Schatz. Es ist nicht fair ihm gegenüber, das von ihm zu erwarten. Du hast ihn noch nicht so lange."

Wieder war da dieses kurze Schweigen. Docia konnte beinahe sehen, wie er zustimmend nickte. Jackson war sachlich, engagiert und sehr ehrgeizig. Es lag ihm nicht, eine Niederlage hinzunehmen. Er musste mit dem Herzen dabei sein.

"Ich weiß", sagte Jackson nur, und sein Tonfall verriet, dass er den klugen Rat seiner Schwester aufgenommen hatte. "Wo bist du denn?"

Docia musste lächeln über den Themenwechsel. Er brauchte ein wenig Raum, und den würde sie ihm geben. Sie war einfach froh, dass er mit ihr darüber sprach. Er war in ein tiefes Loch gefallen, als Chico gestorben war. Ein paar Leute zuckten nur mit den Schultern und sagten, es war ja "bloß ein Hund", doch Chico war für Jackson genauso ein Partner gewesen wie ein Mensch. Unter den Kollegen spottete kaum einer. Sie hatten Chico als Polizeihund respektiert. Sogar der lästige Polizeichef Avery Landon.

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