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Ein Brief an meine Katze Liebeserklärungen an unsere Samtpfoten von Espamer, Lisa (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.07.2015
  • Verlag: Plassen Verlag
eBook (ePUB)
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Ein Brief an meine Katze

In jedem zweiten Haushalt ist die Katze festes Familienmitglied und bester Freund - in diesem Buch werden diese Beziehungen in von Herzen kommende Worte gefasst. Liebesbriefe sind vermutlich so alt wie die Erfindung der Schrift. Der Klassiker: ein Mann, eine Frau, große Gefühle, ein Brief. Oder wie in diesem Buch: ein Mensch, seine Katze, große Gefühle, ein Brief. 'Ein Brief an meine Katze' ist eine Sammlung bezaubernder Fotos und emotionaler Liebeserklärungen. Menschen erinnern sich an die erste Begegnung mit ihrer Katze, an besondere Begebenheiten oder an urkomische Momente. Lustige, liebevolle und bewegende Briefe, in denen sich jeder Katzenfreund wiederfindet.

Lisa Erspamer leitete und produzierte als Co-Executive-Produzent der 'Oprah Winfrey Show' Hunderte von Shows.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 29.07.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864702938
    Verlag: Plassen Verlag
    Originaltitel: A Letter to my Cat
    Größe: 43284kBytes
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Ein Brief an meine Katze

Die Briefe

Rosanna Arquette: Luna

Liebe Luna,

als Zoe sechs Jahre alt war, fand sie dich in einem Tierheim. Ich hatte mich gerade von ihrem Daddy John scheiden lassen. Da warst du also, ein kleiner, kuscheliger Ball aus schwarzem und weißem Fell. Es war kurz vor Weihnachten und sie besuchte ihren Daddy. Du warst krank und unglaublich winzig. Also kuschelten wir uns zusammen ins Bett und verschliefen die Tage.

Die Jahre vergingen und wir zogen oft um, aber du lebtest dich überall schnell ein und liefst Zoe überallhin nach. All die Jahre schliefst du bei ihr, bis sie im letzten Herbst ans College ging.

Jetzt trösten wir zwei uns gegenseitig. Das Empty-Nest-Syndrom ist für uns beide nicht leicht.

Du bist eine tolle Katze. Und ich liebe dich.

Herzlichst, deine Rosanna
Anne Marie Avey: Oberst Miau

Lieber Oberst Miau,

warum ich? Warum hast du mich ausgesucht? Schon klar, ich habe dich adoptiert. Und klar, ich habe dich abgeholt und mit nach Hause genommen. Aber du und ich, wir wissen beide, dass ich gar keine andere Wahl hatte. Ein Blick in diese Augen und man kann gar nicht anders als dir zu gehorchen.

Aber warum ich? Warum hast du mich ausgesucht?

Weil du wusstest, dass ich dich immer füttern würde, wenn du bettelst? Da Selbstdisziplin für mich ein Fremdwort ist, wusstest du wohl irgendwie, dass du meine schlechten Angewohnheiten vollkommen ausnutzen könntest. Jedes Mal, wenn du maunzt, denke ich gleich: "Vielleicht hat er Hunger?" Ich schätze, du hast viel über das Experiment mit Pawlows Hund gelesen. Und glaub mir, du hast mich gut erzogen.

Aber warum ich?

Ist es, weil du dich in meinem Haus so breitmachen darfst? Die Couch gehört dir. Der Küchentisch gehört dir. Jeder Zentimeter meines Bettes gehört dir. Nachts nehme ich zum Schlafen die merkwürdigsten Positionen ein und verrenke mich, nur um deinen Schlaf nicht zu stören. Aber nein, mein Herr, bleiben Sie nur liegen, Sie hatten schließlich einen langen Tag. Sogar das Badezimmer - es ist deins. Privatsphäre wird ohnehin vollkommen überbewertet. Und dass du mich ständig anstarrst, hilft mir sogar. Hält mich beweglich und fi t. Faulenzen macht überhaupt keinen Sinn, denn du musst sowieso bald gefüttert werden.

Aber warum ich?

Vielleicht wusstest du, dass ich dich mit Geschenken überhäufen würde. Irgendwie bin ich die Heiligen Drei Könige in einer Person. Aber anstelle von Gold, Weihrauch und Myrrhe überschütte ich dich mit Spielzeug, Leckereien und Katzenminze.

All das sind wahrscheinlich legitime Gründe und stichhaltige Argumente.

Aber letztendlich muss ich auch gar nicht wissen, weshalb du mich ausgesucht hast, denn ich bin einfach nur glücklich, dass es so ist. Und auch wenn ich versucht habe, dir alles Erdenkliche zu geben - es gibt da auch etwas, das du mir gabst und von dem ich nicht geglaubt hatte, dass ich es je wieder zurückbekäme: meinen Traum. Wegen dir traute ich mich wieder, kreativ zu sein.

Und das, mein Freund, ist weit mehr wert als Platz in meinem Bett.

Vielen Dank.

Für immer dein,
dein "Untertier"
Tony Azevedo: Snow

Liebe Snow,

kurz nachdem ich dich das erste Mal gesehen habe, verstecktest du dich in einem Wasserrohr unter dem Badezimmerwaschbecken und erschrecktest uns zu Tode, bis wir dich schließlich mit einer Scheibe Speck herauslocken konnten.

Einmal versuchtest du, dir einen Fisch zu schnappen, der an einer Angelschnur hing. Dabei blieb dein Maul am Haken stecken und wir mussten in Windeseile den Tierarzt aufsuchen.

Jedes Mal, wenn wir zusammen fl iegen, miaust du während des gesamten Fluges, weil es dir nicht passt, dass du unter meinem Sitz hocken musst. Schließlich würde dir doch ein eigener Sitz in der ersten Klasse gebühren.

Wasser aus einer Schüssel zu trinke

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