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Bimmi vom hohen Haus von Schubert, Helga (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.05.2013
  • Verlag: EDITION digital
eBook (ePUB)
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Bimmi vom hohen Haus

Dieses Buch vereinigt vier Geschichten für das Erstlesealter, die zunächst einzeln als Minibücher in hoher Auflage für je eine Ostmark erschienen. Sie handeln von der sechsjährigen Bimmi, die in die Schule gekommen ist und nun allerlei Abenteuer in ihrem Alltag bewältigen muss. Ihr helfen die Freundin, der Vater, die Nachbarin. Bimmi ist ins Hochhaus gezogen und weiß ihre Wohnungsnummer nicht mehr. Ausgerechnet, als ihre Mutter auf einer Dienstreise ist, bekommt sie die Grippe Victoria A und steckt den Vater an. Dann will sie etwas vertuschen - und schließlich ist da noch der kleine Bruder, um den sich alles dreht. Die bekannte Grafikerin Cleo Patra Kurze hat dieses ausgesprochene Mutmachbuch neu illustriert. Inhalt: Bimmi und das Hochhausgespenst Bimmi und die Victoria A Bimmi und der schwarze Tag Bimmi und ihr Nachmittag

Helga Schubert Geboren 1940 in Berlin-Kreuzberg. Aufgewachsen in Ost-Berlin. Studium der Psychologie an der Humboldt-Universität. Nach Diplom 1963 bis 1987 Arbeit in der Erwachsenen-Psychotherapie in Berlin-Weißensee und -Mitte. Seit 1977 freiberufliche Schriftstellerin. Helga Schubert lebt mit ihrem Mann, dem Psychologie-Professor, Schriftsteller und Maler Johannes Helm, nach Jahrzehnten in Berlin seit 2008 in Neu Meteln/ Landkreis Nordwestmecklenburg, wo sie eine Galerie mit seinen Bildern eröffneten. 1975: Beginn ihrer Veröffentlichungen (Erzählungen, Märchen für Kinder und Erwachsene, Hörspiele, Theaterstücke, Filmszenarien). 1987 Berufung als Jurymitglied für den Ingeborg-Bachmann-Preis Österreich und Wahl in den PEN. Dezember 1989 bis März 1990 parteilose Pressesprecherin des Zentralen Runden Tisches in Ost-Berlin. Seit 1992 Mitglied des Autorenkreises der Bundesrepublik. Buch-Veröffentlichungen: Lauter Leben, Aufbauverlag Berlin, ab 1975 fünf Auflagen Vier Bücher über das Mädchen Bimmi, Kinderbuchverlag Berlin, ab 1980. 1992 zu einem Buch zusammengefaßt und neu illustriert, auch bei Middelhauve. Die Beunruhigung (Szenarium zum gleichnamigen Film, der 1982 zur Biennale in Venedig lief), Henschel-Verlag Berlin, 1982 Das verbotene Zimmer, Luchterhand Darmstadt, 1982 (in der DDR keine Druckerlaubnis) Blickwinkel, Aufbau-Verlag Berlin, 1984 Anna kann Deutsch, Luchterhand, 1985 Schöne Reise, Aufbau-Verlag Berlin, 1987 Über Gefühle reden? Berliner Verlag, 1988 Judasfrauen (Denunziantinnen), Luchterhandverlag 1990, dann Aufbauverlag, Büchergilde Gutenberg, dtv, Übersetzungen erschienen in Italien, Frankreich und Japan Gespräch mit Helga Schubert und Rita Süssmuth: Bezahlen die Frauen die Wiedervereinigung, Piper München, 1992 Die Andersdenkende, dtv München, 1994 Das gesprungene Herz, dtv München, 1995 Die Welt da drinnen (Eine deutsche Nervenklinik und der Wahn vom unwerten Leben), S.Fischer Frankfurt/Main, 2003 Beteiligung an vielen Anthologien Auszeichnungen: Heinrich-Mann-Preis Heinrich-Greif-Preis Hans-Fallada-Preis Doctor of humane letters/USA der Purdue-University Autorenstipendium des Landes M-V.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 44
    Erscheinungsdatum: 06.05.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863949655
    Verlag: EDITION digital
    Größe: 1452 kBytes
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Bimmi vom hohen Haus

Bimmi und der schwarze Tag Was ist bloß mit Bimmi los? Da verliert sie die Schlüssel und sagt es nicht. Aber am nächsten Morgen kommt es raus. 'Hast du auch deine Schlüssel?', fragt Mutti. Bimmi druckst herum und gibt es endlich zu. 'So was Schussliges und dann noch feige', murmelt Mutti. Beim Abräumen fällt Bimmi eine Tasse herunter. Schnell weg in den Mülleimer. Aber Mutti merkt es und sagt ärgerlich: 'Wie ein kleines Kind.' Bimmi kommen die Tränen. So ein Pech, hört der Ärger denn heute gar nicht auf. - 'Jetzt heulst du noch. Davon wird die Tasse auch nicht wieder ganz', schimpft nun Vati. Bimmi muss noch mehr weinen. Sie sitzt allein zu Hause auf Muttis Möbel. Das ist ein Stuhl mit rotem Samtbezug. Sie kippelt gedankenversunken hin und her. Da kracht ein Stuhlbein. Das ist zu viel für Bimmi. Was werden die Eltern sagen? Sie schluchzt laut. Am besten wegrennen und nicht mehr wiederkommen, denkt sie und stürzt aus der Wohnungstür. Zur gleichen Zeit kommt Frau Ritter aus ihrer Wohnung. Sie hat das Schluchzen gehört. 'Du bist ja so traurig?' Bimmi erzählt ihr: 'Erst habe ich den Schlüssel verloren, dann die Tasse zerkloppt und nun ist der Stuhl hin.' 'Und wo hast du jetzt den Stuhl?' 'Im Schrank versteckt.' 'Und was werden Vati und Mutti sagen, wenn sie den Stuhl vermissen? Warum versteckst du ihn denn?' 'Wenn Mutti und Vati nicht merken, was mir passiert ist, können sie sich auch nicht über mich ärgern.' 'Aber das Malheur kommt sowieso raus', sagt Frau Ritter und nimmt sie in den Arm. 'Wahrscheinlich ärgern sie sich am meisten dann, wenn du es nicht sagst.' 'Ach so', sagt Bimmi nachdenklich, 'ich versuche das einfach.' Langsam geht sie in die Wohnung zurück. 'Zugeben ist viel leichter als verstecken', sagt sich Bimmi immer wieder, während sie hinter der Wohnungstür sitzt, auf die Eltern wartet und ein wenig und ein kleines bisschen, na, eigentlich überhaupt gar keine Angst hat. Die Tür geht auf. Bimmi läuft ihnen entgegen. 'Der Stuhl ist kaputt, ich weiß, wo der Tischler wohnt.'

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