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Die lustigsten Geschichten von Wilhelm Busch für Kinder 8 Klassiker der Kinderliteratur für Mädchen und Jungen von Busch, Wilhelm (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.06.2014
  • Verlag: Schwager & Steinlein Verlag
eBook (ePUB)
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Die lustigsten Geschichten von Wilhelm Busch für Kinder

Die beliebten Kinderbuchklassiker zum Vorlesen und Anschauen: - Max und Moritz - Maler Klecksel - Schnurrdiburr oder die Bienen - Hans Huckebein der Unglücksrabe - Der Hahnenkampf - Eine milde Geschichte - Fipps der Affe - Plisch und Plum - Gedichte Die turbulenten Bildergeschichten von Max und Moritz, Plisch und Plum, vom Maler Klecksel, Hans Huckebein und Fipps dem Affen faszinieren seit nun fast hundertfünfzig Jahren die Kinder - und ihre Eltern, denen viele der geradezu sprichwörtlich gewordenen Verse noch nachhaltig im Gedächtnis sind. In diesem durchgehend farbig bebilderten und reich ausgestatteten Hausbuch gibt es ein Wiedersehen mit den schönsten Geschichten für Kinder von Wilhelm Busch. Für Mädchen und Jungen ab 4 Jahren

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 02.06.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783815584385
    Verlag: Schwager & Steinlein Verlag
    Größe: 46227 kBytes
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Die lustigsten Geschichten von Wilhelm Busch für Kinder

Max und Moritz

Eine Bubengeschichte in sieben Streichen

Max und Moritz machten beide,

als sie lebten, keinem Freude:

Bildlich siehst du jetzt die Possen,

die in Wirklichkeit verdrossen,

mit behaglichem Gekicher,

weil du selbst vor ihnen sicher.

Aber das bedenke stets:

Wie man's treibt, mein Kind, so geht's.
Vorwort

Ach, was muss man oft von bösen

Kindern hören oder lesen!

Wie zum Beispiel hier von diesen,

welche Max und Moritz hießen;

die, anstatt durch weise Lehren

sich zum Guten zu bekehren,

oftmals noch darüber lachten

und sich heimlich lustig machten.

Ja, zur Übeltätigkeit,

ja, dazu ist man bereit!

Menschen necken, Tiere quälen,

Äpfel, Birnen, Zwetschgen stehlen –

das ist freilich angenehmer

und dazu auch viel bequemer,

als in Kirche oder Schule

festzusitzen auf dem Stuhle.

Aber wehe, wehe, wehe!

Wenn ich auf das Ende sehe!

Ach, das war ein schlimmes Ding,

wie es Max und Moritz ging.

Drum ist hier, was sie getrieben,

abgemalt und aufgeschrieben.
Erster Streich

Mancher gibt sich viele Müh'

mit dem lieben Federvieh;

einesteils der Eier wegen,

welche diese Vögel legen,

zweitens: Weil man dann und wann

einen Braten essen kann.

Drittens aber nimmt man auch

ihre Federn zum Gebrauch

in die Kissen und die Pfühle,

denn man liegt nicht gerne kühle.

Seht, da ist die Witwe Bolte,

die das auch nicht gerne wollte.

Ihrer Hühner waren drei

und ein stolzer Hahn dabei.

Max und Moritz dachten nun:

Was ist hier jetzt wohl zu tun?

Ganz geschwinde, eins, zwei, drei,

schneiden sie sich Brot entzwei,

in vier Teile, jedes Stück

wie ein kleiner Finger dick.

Diese binden sie an Fäden,

übers Kreuz, ein Stück an jeden,

und verlegen sie genau

in den Hof der guten Frau.

Kaum hat dies der Hahn gesehen,

fängt er auch schon an zu krähen:

Kikeriki! Kikikerikih!

Tak, tak, tak, da kommen sie.

Hahn und Hühner schlucken munter

jedes ein Stück Brot hinunter.

Aber als sie sich besinnen,

konnte keines recht von hinnen.

In die Kreuz und in die Quer'

reißen sie sich hin und her,

flattern auf und in die Höh',

ach herrje, herrjemine!

Ach, sie bleiben an dem langen,

dürren Ast des Baumes hangen.

Und ihr Hals wird lang und länger,

ihr Gesang wird bang und bänger;

jedes legt noch schnell ein Ei

und dann kommt der Tod herbei.

Witwe Bolte in der Kammer

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