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Missi Moppel - Detektivin für alle Fälle (2). Die schwebende Teekanne und andere Ungereimtheiten von Schmachtl, Andreas H. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.09.2020
  • Verlag: Arena Verlag
eBook (ePUB)
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Missi Moppel - Detektivin für alle Fälle (2). Die schwebende Teekanne und andere Ungereimtheiten

Aufgepasst! Missi Moppels Fälle können Spuren von Spannung enthalten!

Die Meisterdetektivin jagt einen ausgebufften Schattendieb, der so kunterbunt zusammengewürfelte Dinge wie den Pinsel von Leonardo da Vinci oder antike Zuckertöpfchen klaut. Sie lüftet bei einem Ausflug zu Opa Pots das Geheimnis der Geisterinsel und findet eine Erklärung für die schwebende Teekanne in Herrn Goldrands Trödelladen. Nur die gemeinen Erpresserbriefe der mysteriösen Elster geben Missi Moppel ein schier unlösbares Rätsel auf. Irgendjemand fordert Missi als geniale Ermittlerin heraus ... Doch wird sie auch diesen Fall knacken können?

15 originelle Detektivgeschichten - meisterlich erzählt vom Spiegel-Bestsellerautor Andreas H. Schmachtl.

Für kleine und große Krimifans zum Vorlesen und Selberlesen.



Andreas H. Schmachtl wurde 1971 geboren und studierte Kunst, Germanistik und Anglistik. Seit 2007 erzählt und illustriert er mit viel Liebe zum Detail und zu seinen Figuren zauberhafte und abenteuerliche Geschichten von Mäusen, Kaninchen, Igeln und anderen kleinen Wesen, deren Schutz und Erhalt ihm besonders am Herzen liegen. Seine Bücher erscheinen exklusiv im Arena Verlag.

Foto © Foto Schmidt

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 22.09.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783401808925
    Verlag: Arena Verlag
    Größe: 14913 kBytes
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Missi Moppel - Detektivin für alle Fälle (2). Die schwebende Teekanne und andere Ungereimtheiten

Obwohl es sich bei Mississippi Moppel, kurz Missi, ganz eindeutig um eine Katze handelte, war sie überall in der großen Stadt Animalia bekannt wie ein bunter Hund. Das war an sich noch nichts Besonderes. Denn wie der Name verrät, wohnten in Animalia ausschließlich Tiere. Darunter ein paar recht bemerkenswerte wie Alligatoren, Koalas und sogar Schnabeltiere. Trotzdem war keines so außergewöhnlich wie Missi Moppel - die Meisterdetektivin!

Auf den ersten Blick war das allerdings nicht zu erkennen. Denn als kleines Katzenmädchen spielte Missi wie jedes andere Tierkind auch mit ihren Freunden oder sauste morgens mit ihrem rosafarbenen Roller Ferkel I zur Schule. Sie mochte Gänseblümchen auf ihrer Kleidung. Die Superheldin Miss Blitz fand sie spitzenmäßig. Und noch mehr liebte Missi Bücher. Sie verschlang ganze Berge davon und war Dauergast in der Bibliothek. Dabei war es fast egal, von welchem Thema die Bücher handelten, denn Missi interessierte sich schlichtweg für alles. Am liebsten las sie allerdings Detektivgeschichten.

Missi Moppel hatte jeden Fall studiert, den Miss Marple, Hercules Poirot, Sherlock Holmes und die anderen weltberühmten Buchdetektive jemals gelöst hatten. Sie wusste, wie ihre Helden dachten, wie sie nach Spuren suchten und ihre Schlüsse daraus zogen. Irgendwann hatte Missi begriffen: »Das kann ich auch!«

Und das stimmte. Denn Missi entging keine noch so kleine Kleinigkeit. Sie konnte genau beobachten, sie konnte nicht nur um eine, sondern gleich um mehrere Ecken denken und löste auf diese Weise praktisch ganz von allein alle möglichen Rätsel. Hinzu kam, dass Missi durch die Lektüre unzähliger Bücher über Dinge Bescheid wusste, von denen die meisten ihrer Klassenkameraden noch kein Wort gehört hatten. Und nahm man all diese sehr nützlichen Eigenschaften zusammen, dann konnte man nur zu einem Ergebnis kommen: Missi Moppel war tatsächlich die geborene Detektivin.

Ehrlich gesagt, hatte Missi das schon immer gewusst. Es hatte nur eine Weile gedauert, bis auch alle anderen dahinterkamen. Immerhin waren Missis Eltern berühmte Archäologen und entdeckten immer wieder auf der ganzen Welt aufsehenerregende Altertümer. Missis ältester Bruder Nil spielte Klavier wie Ludwig van Beethoven persönlich, und Ganges war ein Sportass. Die Pingus, also das Schwimmteam ihrer Schule, waren ohne Ganges gar nicht denkbar. Tja, da konnte man schon leicht mal übersehen, dass die eigene Schwester oder Tochter ebenfalls ein ganz besonderes Talent hatte. Vor allem dann, wenn es sich um die kleine Schwester oder Tochter handelte. Aber spätestens seit Missi vor einiger Zeit das Rätsel um den sagenhaften und gleich mehrfach verschwundenen Wunderpott gelöst hatte, dämmerte den Moppels, was sie an ihr hatten. Als Missi dann noch das geheimnisvolle Turmzimmer in ihrem eigenen Haus aufspürte, waren wenigstens Nil und Ganges von Missis Talent absolut überzeugt. Ja, und als Missi schließlich auch noch Piniolis Milchshakes und damit die Spezialität der Schulcafeteria rettete, hatte jeder an Missis Schule, vielleicht sogar ganz Animalia begriffen, was eigentlich schon am Anfang dieses Kapitels feststand.

Nämlich dass Missi Moppel eine Meisterdetektivin war, an die man sich jederzeit mit den kniffligsten Fällen wenden konnte. Und immer mehr Leute taten das auch.

Die Moppels wohnten in der Straße direkt hinter dem Stadtpark. Praktischerweise hieß diese Straße auch so, nämlich Am Stadtpark. Die Häuser in diesem Teil Animalias waren schon alt und vor allem riesig. Niemand würde heute noch derartig große Häuser bauen, um mit nur einer einzigen Familie oder womöglich ganz allein darin zu wohnen. Aber damals wollten die Leute es wohl so haben. Die Fassaden zierten geschwungene Türstöcke und Fenstersimse. An manchen Häusern prangten sogar Figuren, die mal freundlich, mal mürrisch auf die Vorübergehenden herunterblickten. Hinter nicht weniger verschnörkelten Eisenzäunen warteten adrett gepf

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