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Die 39 Zeichen - Entführung am Himalaya von Korman, Gordon (eBook)

  • Erschienen: 29.08.2011
  • Verlag: Random House E-Books
eBook (ePUB)
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Die 39 Zeichen - Entführung am Himalaya

Auch nach der schockierenden Entdeckung, dass sie dem Familienzweig der Madrigals angehören, gibt es für Amy und Dan keine Verschnaufpause: Eine geheimnisvolle Inschrift des letzten Chinesischen Kaisers schickt sie auf eine atemlose Verfolgungsjagd quer durch China bis Dan gekidnappt wird! Jetzt braucht Amy dringend Verbündete, denn ein neuer Hinweis scheint direkt auf den Gipfel des Mount Everest zu führen! Doch wem kann sie noch trauen?

Produktinformationen

    Größe: 674kBytes
    Reihe (Teil): cbj avanti Bd.8
    Herausgeber: Random House E-Books
    Übersetzer: Übersetzung: Emmert, Anne
    Untertitel: Band 8
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 208
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783641056636
    Erschienen: 29.08.2011
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Die 39 Zeichen - Entführung am Himalaya

" Fünfundzwanzigstes Kapitel (S. 154-155)

Amy fackelte nicht lange. Sie ließ die Janus-Substanz fallen und schloss beide Hände um Ians Arm. Das Fläschchen fiel über die Kante die steile Felswand hinunter. Die Sherpas kamen ihr zu Hilfe und zogen Ian wieder auf den Gipfel zurück. Amy war die Luft ausgegangen. Schon als sie zurück zum Hubschrauber rannte, wusste sie, dass es zu spät war. Sie stolperte völlig am Ende weiter und brach dann zusammen. Der kalte Schnee des Gipfels nahm sie in Empfang ... Dan packte seine Schwester mit beiden Armen und zerrte sie in den A-Star. Kaum waren sie drinnen, schloss der Pilot auch schon die Kabine. Schlingernd hob das Fluggerät ab und ließ den Everest hinter sich. "Was ist mit dem Fläschchen?", fragte Dan besorgt. Amy schüttelte den Kopf. Ihr wurde in diesem Moment erst bewusst, was geschehen war. "Abgestürzt." Sie sah ihren Bruder reumütig an. "Ich konnte ihn nicht sterben lassen."

Sobald die Worte heraus waren, wurde ihr klar, was sie gerade gesagt hatte. "Dan – ich hatte die Wahl! Und ich habe Isabel Kabras Sohn gerettet." "Erinnere mich nicht dran", presste Dan zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. "Wenn mich Ian und Nathalie das nächste Mal an eine Lutscher-Maschine verfüttern, weiß ich, wem ich es zu verdanken habe." "Verstehst du nicht?", fragte Amy. "Wenn die Madrigals so böse sind, wie alle behaupten, hätte ich das Fläschchen gerettet und nicht Ian. Ich habe menschlich gehandelt." Sie sah ihn ernst an. "Wir müssen nicht böse sein, nur weil wir Madrigals sind.

Die Madrigals mögen furchtbar sein – aber das muss nicht unser Schicksal sein." "Was ist mit Mama und Papa?", fragte Dan. "Ich weiß nicht..." Wenn Amy bei den zahlreichen Täuschungsmanövern, die sie auf der Zeichenjagd erlebt hatte, etwas gelernt hatte, dann, dass die Wahrheit mehr wert ist als alles andere. Sie hätte alles für die Überzeugung gegeben, dass ihre Eltern gut gewesen waren. Doch als sich die Blicke der Geschwister trafen, mussten sie an den gleichen Namen denken: Nudelman. "Ich hätte Ian auch nicht sterben lassen", gab Dan nach einer nachdenklichen Pause zu. "Ich finde es nur schrecklich, dass wir die Substanz verloren haben. Wir haben ja nicht einmal ein Zeichen gefunden." Amy lächelte ihn breit an.

"Oh doch, haben wir. Wir haben es schon seit der Verbotenen Stadt", erklärte sie. "Ich habe es nur gerade erst verstanden. Alistair hat Pu Yis Gedicht so übersetzt: Was du suchst, hast du in der Hand, Festgelegt auf alle Zeit bei der Geburt, Wo die Erde dem Himmel begegnet." "Den Teil, "wo die Erde dem Himmel begegnet", verstehe ich ja noch", sagte Dan. "Aber was hat man in der Hand? Das Einzige, was man vielleicht in der Hand hat, ist das Tuch mit dem Gedicht drauf."

"Und das ist aus Seide", fügte Amy mit leuchtenden Augen hinzu. "Seide kommt vom Seidenspinner, der in Wirklichkeit ..." "... die Raupe des Bombyx mori ist", ergänzte ihr Bruder, der an die Zwischenmahlzeit im Shaolin-Tempel denken musste. "Schmeckt wie Hühnchen." Sie warf ihm einen verständnislosen Blick zu und fuhr fort: "Das Zeug kommt flüssig heraus und verfestigt sich zu einem Seidenfaden, sobald Luft daran kommt. Aber die Zutat ist "festgelegt auf alle Zeit bei der Geburt" – in anderen Worten: Seide in flüssiger Form, das rohe Seidenspinner-Sekret. " Dan schüttelte verwundert den Kopf. "Und weil Pu Yi keine

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