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Troubletwisters - Der Sturm beginnt von Nix, Garth R. (eBook)

  • Verlag: cbj
eBook (ePUB)
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Troubletwisters - Der Sturm beginnt

Seid ihr bereit für den süchtig machenden Mix aus Grusel und Humor?
Jades und Jacks Leben steht auf einmal völlig Kopf. Erst ist aus unerfindlichen Gründen ihr Haus explodiert, sodass sie nun bei ihrer wildfremden Großmutter leben müssen. Seltsam genug, dass diese sich Oma X nennt. Noch viel seltsamer ist aber das, was in ihrem Gruselkasten von Haus passiert: Wetterfahnen wehen entgegen der Windrichtung, Türen erscheinen aus dem Nichts und verschwinden wieder, Katzen fangen an zu sprechen. Die Zwillinge verstehen absolut nicht, was all das zu bedeuten hat. Doch schneller, als ihnen lieb ist, erfahren sie, dass sie zu den Troubletwisters gehören: Und es wird ihre Aufgabe sein, gegen eine finstere, abgrundtief böse Macht anzutreten. Nun müssen Jade und Jack sich der Wahrheit stellen und ihre eigenen Kräfte entdecken. Aber sind sie dafür auch bereit?
Garth Nix, geboren in Melbourne, arbeitete unter anderem als Verleger, Buchhandelsvertreter und Zeitungsredakteur. Seit seine Romane internationale Bestseller geworden sind, widmet er sich ganz dem Schreiben. Der Autor lebt mit seiner Familie in der Nähe von Sydney.

Produktinformationen

    Größe: 983kBytes
    Reihe (Teil): Trouble Twisters Bd.1
    Herausgeber: cbj
    Untertitel: Band 1
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 384
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783641106027
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Troubletwisters - Der Sturm beginnt

1. Kapitel
Das Haus auf der
Watchward Lane
Alle beteuerten, wie viel Glück Jack, Jaide und Susan gehabt hätten, weil sie die Explosion und die Zerstörung des Hauses überlebt hatten.
"An Ihrer Stelle würde ich Lotto spielen", hatte der Versicherungssachverständige gesagt.
Der Gutachter der Feuerwehr hatte ihm zugestimmt. "Eine Gasleitung geht normalerweise nicht nach und nach, sondern ganz plötzlich hoch. Sie sind die glücklichste Familie aller Zeiten."
Doch die Zwillinge hatten ganz und gar nicht das Gefühl, Glück zu haben. Erst flog ihr Haus in die Luft, und jetzt waren sie mit dem Auto auf dem Weg zu ihrer unbekannten Großmutter, die ewig weit weg wohnte und bei der sie in Zukunft leben sollten.
"Ständig sagen alle, wir hätten Glück gehabt", sagte Jaide, als sie nach einer kurzen Rast wieder ins Auto stiegen. "Wie kommt es dann, dass wir seit drei Tagen unterwegs zu einem abgelegenen Ort sind, von dem wir noch nie gehört haben? Und das, um eine Frau zu besuchen, die wir mit Sicherheit nicht leiden können? Dad ist wer weiß wo ..."
"Es reicht!", fauchte ihre Mutter. "Die Fahrt ist lang und anstrengend. Macht es mit eurem Gejammer nicht noch schlimmer. Wir habe keine Wahl, außerdem sind wir ja bald da..."
Sie fuhren eine Weile schweigend weiter, während Susan innerlich kochte und die Zwillinge schmollten. "Euer Vater kommt, sobald er kann", sagte Susan dann mit leiser Stimme. "Er hat etwas Dringendes zu erledigen. Und wir haben wirklich Glück, dass wir noch leben und eure Großmutter euch so gerne bei sich haben möchte."
Oma X wohnte in einer Stadt am Meer namens Portland. Doch ihr Portland war keins der bereits bekannten Portlands. Wie Jaide rasch im Internet recherchiert hatte, befand sich dieses Portland nicht einmal unter den ersten zehn Treffern. Die alte Kleinstadt hörte sich todlangweilig an. Es gab nur eine kleine Schule, zwei Parks, ein stundenweise geöffnetes Kino (ohne 3-D-Leinwand) und eine Hauptstraße mit weniger als zehn Läden. Zum nächsten Einkaufszentrum musste man vierzig Minuten mit dem Auto fahren. Für die Zwillinge hätte Portland genauso gut auf dem Mond liegen können, doch leider ohne die spannende Anreise mit dem Raumschiff.
"Sitzen wir hier jetzt auf Dauer fest?", fragte Jack, als ihre Mutter langsam die Hauptstraße von Portland entlangfuhr und die Straßenschilder studierte. Einige waren so verblasst, dass man sie nicht mehr lesen konnte. "Ich meine, bis in alle Ewigkeit?"
"Nein", sagte ihre Mutter. "Nur bis die Versicherung zahlt und unser altes Haus wieder aufgebaut ist."
"Und warum können wir bis dahin nicht im Hotel wohnen? Oder bei Tante Marie?"
"Das hatten wir doch schon. Tante Marie hat mit Oma Jane alle Hände voll zu tun. Die Renovierung wird Monate in Anspruch nehmen, außerdem finde ich, dass uns ein Tapetenwechsel gut tut."
Jaide wusste, dass es keinen Zweck hatte, ihre Mutter weiter aushorchen zu wollen. Während der Zerstörung ihres Hauses war etwas Sonderbares geschehen, und es gab eine Verbindung zwischen den durchgeknallten Visionen der Zwillinge, dem schnellen Verschwinden ihres Vaters und dem Umzug zu ihrer Großmutter. Doch ihre Mutter wollte absolut nicht mit ihnen darüber reden. Kaum war ihr Vater abgereist, tat sie so, als sei nichts Ungewöhnliches geschehen.
Eine Frage fiel Jaide noch ein, auf die sie vielleicht eine Antwort bekommen konnte. "Müssen wir Oma X zu ihr sagen?"
"Sagt einfach Oma."
&ra

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