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Tulpen und Traumprinzen von Kaiblinger, Sonja (eBook)

  • Erschienen: 08.03.2016
  • Verlag: Loewe Verlag
eBook (ePUB)

12,99 €

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Tulpen und Traumprinzen

Nach dem letzten Cliffhanger in Ashworth Park scheint Abbys Lage aussichtslos: Nicht genug damit, dass sie sich hoffnungslos in Jasper verknallt hat - eine Figur aus einer Serie! - nein, jetzt scheint er auch noch gemeinsame Sache mit Bösewicht DeWitt zu machen. Und der läuft gerade zur Höchstform auf. Nur Abby kann DeWitts hinterhältigen Plan jetzt noch vereiteln. Doch wer zieht wirklich die Fäden in Ashworth Park? Und wird es für Abby und Jasper ein Happy End geben? Das furiose Finale der Mädchenbuch-Trilogie von Sonja Kaiblinger bietet alles, was Serienjunkies lieben: Spannung, Witz und jede Menge Romantik.

Sonja Kaiblinger wurde 1985 in Krems geboren. Sie hat als Eisverkäuferin, Museumsführerin, Werbetexterin, Nachtwächterin, Flughafen-Mitarbeiterin und Werbespot-Darstellerin gearbeitet, bevor sie als Lehrerin ihre Brötchen verdiente. In jeder freien Minute bringt sie die Geschichten zu Papier, die ihr im Kopf herumspuken. Sie lebt zusammen mit ihrem Freund in Wien.

Produktinformationen

    Größe: 1982kBytes
    Reihe (Teil): Verliebt in Serie Bd.3
    Herausgeber: Loewe Verlag
    Untertitel: Verliebt in Serie, Folge 3
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 32
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783732003518
    Erschienen: 08.03.2016
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Tulpen und Traumprinzen

1

W enn ich eins wusste, dann das: Tage, an denen mir die Donuts bei Benny's nicht schmeckten, waren wahrlich keine guten Tage. In meinem Leben hatte es bisher nur zwei davon gegeben: Der erste war der, als Mum mir verkündete, dass sie sich von Dad scheiden lassen würde, weil der mit seiner Geliebten Gertrud am Stadtrand ein neues Leben beginnen wollte. Ein Schock für uns alle. Und am zweiten Tag hatte ich mir zuvor eine Lebensmittelvergiftung eingefangen.

Und dann war da der heutige Tag. Heute hatte ich nicht nur keine Lust auf Donuts, sondern ebenso wenig Lust auf Menschen. An diesem Abend wünschte ich mir nichts anderes, als mich in vollkommener Dunkelheit irgendwo einzusperren und so lange zu warten, bis mein jämmerlicher Zustand von alleine vorüberging.

Nur leider war man in einer Millionenmetropole wie New York selten allein. Weder in unserer Wohnung, wo meine Mum jederzeit von einem ihrer mysteriösen Dates zurückkommen konnte, noch irgendwo in der Öffentlichkeit. Man konnte noch nicht einmal heimlich in einen Gullideckel kriechen, denn selbst im Untergrund gab es eine Vielzahl von Kanalarbeitern und eine Vielzahl von Kanalratten. New York war ein wahrer Albtraum für Menschen mit gebrochenen Herzen.

"Hallo, ist jemand zu Hause?", stöhnte Deborah, drückte sich an mich und klopfte mit ihren Fingerknöcheln unsanft auf meine Stirn. "Abby, hör auf, Löcher in die Luft zu starren, und sprich mit uns. Wir müssen uns bis morgen etwas einfallen lassen und dafür sorgen, dass Jasper in der nächsten Folge nicht auf die Bühne klettert und das schlüpfrige Familiengeheimnis der Ashworths ausplaudert." Ich stieß sie unsanft von mir weg, aber das hinderte meine Schwester nicht daran, lauthals weiterzunerven. "Heilige Scheiße, ich fasse es immer noch nicht, dass unser Superbösewicht DeWitt Jaspers leiblicher Vater ist. Das ist eine Wendung von starwarsschem Ausmaß!" Sie versuchte sich an einer Darth-Vader-Grimasse, was ihr kräftig misslang (in Wirklichkeit machte sie bloß ein ulkiges Doppelkinn), und murmelte mit mechanischer Stimme: "Jasper, ich bin dein Vater."

"Hast du gerade wirklich starwarsschem Ausmaß gesagt, Deborah?", unterbrach sie meine Freundin Morgan, die uns gegenübersaß und einen Oreo-Keks-Shake schlürfte. "Was ist denn das bitte für ein Wort? Steht das überhaupt im Wörterbuch?"

Deborah beugte sich streitlustig über den Tisch. "Willst du mir etwa erklären, welche Wörter im Wörterbuch stehen, Miss Abgefahren, Ultracool und Megahypergigasuper -"

"Genug jetzt. Das bringt uns nicht weiter, meine Damen", unterbrach Tante Gladys die beiden mit ihrer unumstößlichen Autorität, der man einfach gehorchen musste. Gleich nach meinem Rücksprung aus Ashworth Park hatte Tante Gladys mir eine SMS geschickt und um ein Treffen bei Benny's Donuts gebeten, um gemeinsam darüber nachzudenken, was wir als Nächstes tun könnten, um die Serie zu stoppen.

Um ehrlich zu sein: Ich hatte keine Lust mehr nachzudenken. Ich hatte in den letzten Tagen schon viel zu viel nachgedacht. Über die absurde Lage, in der ich mich befand. Dass ich durch irgendeine Art von kosmischer Magie und einen unbekannten Fernsehtechniker namens Horatio Eversmith Tag für Tag um neunzehn Uhr in eine schräge Parallelwelt geschleudert wurde. In eine Welt, die nach Seriengesetzen funktionierte und aus der ich mich nur befreien konnte, wenn ich es schaffte, ein Happy End herbeizuzaubern.

Was, nebenbei bemerkt, unmöglich war. Denn in Ashworth Park tauchte immer wieder ein neues Drama "starwarsschen Ausmaßes" auf, wie Deborah sagen würde. Wie etwa der neueste Clou, eine brisante Enthüllung: Jasper Ashworth, der jüngste Sohn der Familie, war nämlich in Wahrheit nicht der Sohn von Lord Ashworth, sondern der von Darth Vader. Ähm, DeWitt. Zugegeben, das war ja so gut wie das Gleiche, nur ohne Lichtschwert, dafür mit einer Extr

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