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10 Blind Dates für die große Liebe von Elston, Ashley (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.10.2019
  • Verlag: Parkstone-International
eBook (ePUB)
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10 Blind Dates für die große Liebe

Gefühlschaos und großes Herzklopfen! Sophie wünscht sich nur eins: Zeit zu zweit mit ihrem Freund. Doch dann serviert Griffin sie aus heiterem Himmel ab - und Sophies Herz ist gebrochen. Zum Glück weiß ihre Nonna, was man gegen Liebeskummer tun kann: Zusammen mit der ganzen Familie arrangiert sie für Sophie zehn Blind Dates an zehn Tagen. Wenn das mal nicht im Chaos endet! Vor allem, weil nicht jedes Date Sophies Geschmack trifft. Zwischen all den süßen, aber auch verrückten Typen weiß sie gar nicht, wo ihr der Kopf steht. Und als wäre das nicht schon genug, steht plötzlich auch noch Griffin vor ihrer Tür, der sie zurückgewinnen will. Aber möchte Sophie das überhaupt? Denn vielleicht schlägt ihr Herz schon längst für jemand anderen ... Ashley Elston lebt mit ihrem Mann und drei Söhnen in North Louisiana. Sie hat zehn Jahre als Hochzeitsfotografin gearbeitet - daher bestanden ihre Samstagabende vor allem daraus, Kuchen zu essen, schmerzende Füße zu haben und seltsam tanzenden Trauzeugen zuzusehen. Heute unterstützt sie ihren Mann in seinem kleinen Unternehmen und schreibt, so oft sie kann.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 31.10.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732578559
    Verlag: Parkstone-International
    Originaltitel: 10 Blind Dates
    Größe: 1367 kBytes
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10 Blind Dates für die große Liebe

Freitag, 18. Dezember

"Bist du sicher, dass du nicht mitkommen willst?"

Mom lehnt sich aus dem Fenster der Beifahrerseite und drückt mich zum ungefähr zehnten Mal an sich. Ihr flehender Ton verfehlt nicht seine Wirkung. Ich bin so kurz davor, endlich frei zu sein ... und kurz davor, nachzugeben und auf den Rücksitz zu springen. Ich erwidere ihre Umarmung, sogar ein wenig fester als gewöhnlich.

Dad lehnt sich nach vorn. Das bläuliche Licht des Armaturenbretts erhellt sein Gesicht. "Sophie, es gefällt uns überhaupt nicht, dass wir dich über Weihnachten allein lassen. Wer stellt jetzt sicher, dass ich das Muster auf den Erdnussbutterplätzchen richtig hinbekomme? Ich weiß nicht, ob ich das allein hinkriege."

Lachend senke ich den Kopf. "Doch, ganz bestimmt." Und ich meine es auch so. Der Abschied fällt mir schwer, aber ich kann die nächsten anderthalb Wochen unmöglich bei Margot verbringen und auf ihre aufgedunsenen Gliedmaßen starren.

Meine Eltern fahren nach Breaux Bridge, eine kleine Stadt im Süden Louisianas, die ungefähr vier Stunden von hier entfernt liegt, um meine Schwester und deren Mann zu besuchen. Margot bekommt in sechs Wochen ihr erstes Kind und hat eine überlagerte Präeklampsie entwickelt - was auch immer das heißen mag. Ich weiß nur, dass sie seitdem ans Bett gefesselt ist und unglaublich dicke Füße bekommen hat. Und das weiß ich auch nur, weil sie mir vor lauter Langweile ständig Bilder von ihnen schickt.

"Ich bin ja nicht allein", füge ich hinzu. "Nonna, Nonno und die restlichen fünfundzwanzig Verwandten werden mir Gesellschaft leisten."

Dad verdreht die Augen. "Keine Ahnung, warum sie immer so aufeinanderhängen müssen", murmelt er.

Mom pikst ihm in die Rippen. Kein Witz, unsere Familie ist wirklich riesig. Mom hat sieben Geschwister, die fast alle mehrere Kinder haben. Das Haus meiner Großeltern ist immer voller Leute, aber in der Weihnachtszeit verwandelt es sich regelrecht in die Grand Central Station. Betten und Plätze am Tisch werden nach Alter vergeben. Als meine Cousins und ich noch kleiner waren, quetschten wir uns im Hobbyraum wie die Ölsardinen auf eine große Matratze, und bei jeder Mahlzeit musste man Teller und Plastikbecher irgendwie auf dem Schoß balancieren. Keine leichte Aufgabe.

"Bist du sicher, dass du nicht lieber bei Lisa bleiben willst? Bei ihr zu Hause ist es ruhiger", fragt Mom.

"Ist schon okay. Ich bleibe bei Nonna und Nonno."

Bei Tante Lisa wäre es tatsächlich wesentlich ruhiger. Sie ist Moms Zwillingsschwester und ganze drei Minuten älter als sie, was bedeutet, dass sie mich genauso streng beobachten wird wie Mom. Und darauf habe ich keine Lust. Ich brauche ein wenig Freiheit. Und ein bisschen Zeit mit Griffin allein. Beides ist eher Mangelware, wenn man in einer kleinen Stadt lebt, in der der eigene Vater Polizeichef ist.

"Okay. Zu Nonnas Geburtstagsfeier sollten wir wieder zurück sein. Dann gibt es die Weihnachtsgeschenke eben erst an diesem Tag." Mom rutscht auf ihrem Sitz herum. Es ist offensichtlich, dass sie noch nicht bereit ist zu fahren. "Würden Brads Eltern nicht kommen, müssten wir gar nicht hinfahren. Aber du weißt ja, dass seine Mutter jedes Mal Margots Küche umräumen und die Möbel umstellen will. Ich will nicht, dass Margot sich aufregt und sich die ganze Zeit fragt, was diese Frau wohl treibt, während sie im Bett liegen muss."

" Seine Eltern kümmern sich um eure Tochter? Gott behüte!", necke ich sie. Mom ist viel zu überfürsorglich. Schon als Margot auch nur erwähnt hat, dass Brads Eltern vorbeikommen, war Mom schon dabei, ihren Koffer zu packen.

"Wir könnten auch erst morgen früh fahren", schlägt Mom vor.

Doch Dad schüttelt schon den Kopf, ehe sie den Satz überhaupt zu Ende gesprochen hat. "Wenn wir heute Abend fahren, kommen wir besser durch. Morgen ist der Samstag vor Weihnachten. Da wird auf den Straßen

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