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AGENT IMPOSSIBLE - Einsatz in Tokio von Lane, Andrew (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.04.2020
  • Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
eBook (ePUB)
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AGENT IMPOSSIBLE - Einsatz in Tokio

Agent Without Licence - in tödlicher Gefahr Das AR-Equipment, mit dem Kieron und Bex ihre Missionen durchführen, funktioniert plötzlich nicht mehr. Der VR-Link ist unterbrochen. Auf der Suche nach den Saboteuren fliegt Bex nach Japan, wo sich das geheime Satellitenkontrollzentrum befindet. Mit Kierons Hilfe gelingt es ihr, in das von Wachrobotern geschützte Gebäude einzudringen. Gleichzeitig entdeckt Kieron zu Hause in Newcastle, dass eine rechtsextreme Vereinigung Zugang zu einer giftigen Chemikalie hat, die per Funk aktiviert werden kann. Hunderttausende Menschen könnten auf einen Schlag sterben. Können Kieron und Bex die Welt retten - und werden sie die Mission lebend überstehen? Andrew Lane hat zahlreiche Bücher geschrieben, darunter die achtbändige "Young Sherlock Holmes"-Reihe, die in über 44 Länder verkauft wurde. Bevor er sich 2013 ganz dem Schreiben widmete, arbeitete Andrew Lane fürs britische Verteidigungsministerium und hatte mit dem Geheimdienst und mit Terrorismusbekämpfung zu tun. Er war selbst schon im Gebäude des MI6, des MI5 und in der Zentrale des britischen Geheimdiensts - und zwar nicht als Tourist - sowie in den Büros der CIA und der NSA in den USA.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 27.04.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641224370
    Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
    Originaltitel: A.W.O.L. 04
    Größe: 1582 kBytes
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AGENT IMPOSSIBLE - Einsatz in Tokio

Kapitel 1

"Und? Hast du darüber nachgedacht, was du nach der Schule machen willst?", fragte Ms Gestner.

Sie neigte sich vor, stützte die Ellbogen auf den Tisch und legte mit aufmunterndem Lächeln das Kinn auf die verschränkten Hände. Wahrscheinlich sollte das lässig wirken, doch für Kieron fühlte es sich an, als würde sie in seine Intimsphäre eindringen. Daher schob er seinen Stuhl ein wenig zurück und hoffte, dass sie es nicht merken würde oder dass es ihr nichts ausmachte.

" Nicht wirklich", erwiderte er zurückhaltend. Im Prinzip versuchte er, so wenig wie möglich über seine Zukunft nachzudenken. Seine Mutter hatte ihm dieselbe Frage auch schon gestellt. Ihr oder Ms Gestner zu erzählen, dass seine bevorzugte Laufbahn im Moment so aussah, dass er dem MI 6 beitreten und Betreuer und technischer Support für Undercoveragenten im Einsatz werden wollte, würde allzu fantastisch klingen. Nur schien das genau das zu sein, worin er am besten war, wenn man einbezog, was im letzten Jahr alles passiert war. Aber das konnte er schlecht in seinen Lebenslauf schreiben.

"Schließlich ..." Ihr Blick fiel auf das Blatt zwischen ihnen auf dem Schreibtisch. "... ich meine, deine Noten sind nicht gerade hervorragend. Ich weiß, dass du eine Zeit lang nicht in der Schule warst, und auch, dass du im Augenblick von zu Hause aus arbeitest, weil ... wegen ..."

Wegen so etwas wie Mobbing, dachte er bitter. Weil ich beschimpft werde, weil man mir tote Ratten ins Schließfach legt, denn: "Emos lieben totes Zeugs" .

"... Aber ich muss schon sagen, dass sich deine Leistungen stark verbessert haben, seit du nicht mehr hierherkommst."

Liegt wohl daran, dass ich ein Hightech-Gerät habe, mit dem ich blitzschnell die Antwort auf jede Frage finde , dachte er. Die AR -Ausrüstung, die er benutzte, um Bex und Bradley zu unterstützen, die britischen Ge heimagenten, die er vor einem Jahr kennengelernt hatte, erwies sich besonders beim Schreiben von Aufsätzen und Mathematiktests als hilfreich. Vielleicht war das ja streng genommen Betrug, aber eigentlich war es nicht schlimmer, als Google oder Wikipedia zu Hilfe zu nehmen, und das machte schließlich jeder. Auch wenn er mit den AR -Geräten auf verschiedene geheime Datenbanken und Informationsquellen zugreifen konnte, die dem normalen Internet vorenthalten wurden.

"Wir müssen versuchen, deine Noten weiter zu verbessern, wenn du mit deinem Leben etwas - du weißt schon - Sinnvolles anfangen willst." Ms Gestner schüttelte den Kopf, ohne ihn aus der stützenden Halterung zu heben. Das sah komisch aus, denn ihr Kopf wackelte hin und her wie bei einem dieser Wackeldackel, die manche Leute hinten im Auto hatten. Kieron musste sich auf die Lippe beißen, um nicht laut herauszulachen.

"Und mit 'sinnvoll' meinen Sie nicht, im Fast-Food-Service zu arbeiten oder die Nachtschichten an der Tankstelle zu übernehmen?", hakte er nach.

"Du hast mehr drauf als das, Kieron. Ehrlich gesagt sehe ich hier einige Kids, bei denen ich befürchte, dass das alles ist, was sie tun werden, aber du bist anders. Du könntest viel erreichen, wenn du dich nur konzentrieren und dich zusammenreißen würdest. Und dich ordentlicher anziehen würdest. Dieser Gothic-Look ist nicht gerade hilfreich."

"Emo, nicht Gothic", murmelte Kieron.

Ms Gestner fuhr fort, als hätte sie ihn nicht gehört. Was wahrscheinlich auch zutraf. "Hast du den Link bekommen, den ich dir geschickt habe? Den mit dem Persönlichkeitstest, der die Jobs herausfindet, die am besten zu dir passen?"

"Ja."

"Toll. Und was ist herausgekommen?"

"Dass ich Landschaftsgärtner werden sollte."

Sie runzelte die Stirn. "Hm. Das sagt er häufig. Ich sollte mal eine Beschwerde einreichen." Wieder sah sie auf ihre Papiere. "Normalerwe

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