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AGENT IMPOSSIBLE - Mission Tod in Venedig von Lane, Andrew (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.10.2019
  • Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
eBook (ePUB)
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AGENT IMPOSSIBLE - Mission Tod in Venedig

Agent Without Licence - in tödlicher Gefahr Special Agent Bex ist auf dem Weg zu Kieron, um ihm zu sagen, dass er nicht mehr als Agent arbeiten kann. Doch Sekunden, nachdem sie aus ihrem Auto gestiegen ist, explodiert es in einem flammenden Inferno. Um Kieron in Sicherheit zu bringen, fährt sie mit ihm zu dem geheimen Apartment, das sie angemietet hat - nur um dort den nächsten Sprengsatz zünden zu sehen. Jemand will ihr Team ausschalten. Aber wer? Der geheimnisvolle Killer scheint nichts von Kieron zu wissen und das ist ihre Chance. Schon steckt Kieron mitten in einer neuen Jagd auf Leben und Tod. Andrew Lane hat zahlreiche Bücher geschrieben, darunter die achtbändige "Young Sherlock Holmes"-Reihe, die in über 44 Länder verkauft wurde. Bevor er sich 2013 ganz dem Schreiben widmete, arbeitete Andrew Lane fürs britische Verteidigungsministerium und hatte mit dem Geheimdienst und mit Terrorismusbekämpfung zu tun. Er war selbst schon im Gebäude des MI6, des MI5 und in der Zentrale des britischen Geheimdiensts - und zwar nicht als Tourist - sowie in den Büros der CIA und der NSA in den USA.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 21.10.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641224363
    Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
    Originaltitel: AWOL #3
    Größe: 1495 kBytes
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AGENT IMPOSSIBLE - Mission Tod in Venedig

Kapitel 1

"Wie heißt du?", fragte das rothaarige Mädchen Kieron lächelnd.

"K-Kieron", stotterte er. "Und du?"

Seufzend tippte sie auf das Namensschild an ihrer Bluse. "Beth. Und ich brauche deinen Namen nur, damit wir dich aufrufen können, wenn dein Kaffee fertig ist." Demonstrativ schrieb sie Keiron mit einem Edding auf ein Post-it und klebte es an eine Tasse. "Also, wenn er fertig ist, klar?"

"O ja, klar." Er fragte sich, ob er anmerken sollte, dass sie seinen Namen falsch geschrieben hatte, hielt aber doch lieber den Mund. Jeder schrieb seinen Namen falsch. Entweder schrieben sie ihn wie das Mädchen oder am Ende mit "a" anstatt "o". Er hatte sich daran gewöhnt. Einmal hatte er seine Mutter gefragt, warum sie und sein Dad ihm seinen Namen mit der unüblichsten Schreibweise verpasst hatten, die es gab.

"Ach", hatte sie vage geantwortet, "haben wir? Ich glaube, so hieß einer der Freunde deines Vaters. Der war wohl auch auf unserer Hochzeit." Stirnrunzelnd hatte sie ergänzt: "Oder war es Keely? Nein, das war ja die, mit der er durchgebrannt ist." Dann hatte sie sich die Flasche Rosé vom Küchentresen gegriffen.

"Sonst noch etwas?", fragte die rothaarige Barista fröhlich. "Vielleicht etwas zu essen?"

Kieron sah zu den Kühlregalen zu seiner Rechten. "Äh ... Was kannst du denn empfehlen?"

"Der glutenfreie Zitronenkuchen ist sehr gut."

Was wohl hieß, dass sie nicht genug davon verkauften und gern ein paar Stücke loswerden wollten, dachte er zynisch.

"Danke, nur den Kaffee", antwortete er.

Er reichte ihr einen Fünf-Pfund-Schein und war etwas erstaunt darüber, wie wenig Rückgeld er bekam. Dann ging er zum Ende des Tresens, wo auf magische Weise sein Kaffee auftauchen würde - mit falsch geschriebenem Namen. Na ja, solange sie ihn richtig aussprachen, war es ihm eigentlich egal.

Er sah sich um. Das Café war neu und lag in einer Nebenstraße in der Nähe des Einkaufszentrums, in das er normalerweise ging. Bex hatte ihn vor ein paar Wochen hierher mitgenommen, als sie aus Amerika zurückgekommen waren. Hier lagen die etwas ungewöhnlicheren Läden - wo schwarze und lila Damenkleidung mit jeder Menge Spitze oder Stickerei verkauft wurde und Männerkleidung, die viel zu eng schien und für die man wohl einen Hipster-Bart tragen musste, bevor man sie auch nur anprobieren durfte. Und außerdem gab es einen Comic- und Spieleladen. Da arbeitete jemand, den er von der Schule kannte. Wenn der Geschäftsführer nicht da war, bekam er manchmal Angestelltenrabatt.

"Kieron?"

"Ja?" Er sah sich um. Es war Beth.

"Dein Kaffee ist fertig."

"Danke."

Er hatte seine Sachen auf einen Tisch für zwei gelegt, um ihn zu reservieren. Dort wartete seine Tasche mit dem Laptop und seinen Schulbüchern.

Er starrte auf die Schulbücher und spürte, wie ihn eine Welle der Verzweiflung erfasste. Gleich nach seiner Rückkehr aus Amerika hatte das neue Schuljahr begonnen, aber es war nicht gut gelaufen für ihn. Nach drei Tagen hatten die "Emo!"-, "Greeb!"- und "Loser!"-Rufe an gefangen, gefolgt von: "Lass dir mal die Haare sch neiden!" Jemand hatte sogar seinen Spind mattschwarz gestrichen, ohne dabei erwischt zu werden. Das hätte ihm ja noch gefallen, wenn die Farbe nicht auf die Schränke darunter und auf den Fußboden getropft wäre und wenn er nicht eine ganze Stunde gebraucht hätte, um den Direktor davon zu überzeugen, dass er das nicht gewesen war.

"Suchen Sie nach jemandem mit schwarzer Farbe auf den Klamotten!", hatte er protestiert, woraufhin der Direktor nur einen vorwurfsvollen Blick auf Kierons schwarze Hosen, seine schwarze Jacke, schwarzen Schuhe und sein schwarzes T-Shirt geworfen hatte.

Eine Woche lang hatte er es ausgehalten, doch am folgenden Montag war er nicht mehr aus dem Bett gekommen. Er lag einfach da, zu einem Ball zusammengerollt, und versuchte sich dazu zu z

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