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Alicia (3). Liebe gut, alles gut!!! von Einwohlt, Ilona (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.01.2015
  • Verlag: Arena Verlag
eBook (ePUB)
7,99 €
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Alicia (3). Liebe gut, alles gut!!!

Verliebt sein macht keinen Spaß, findet Alicia. Vor allem, weil ihr Freund Tim nur Fußball im Kopf und gar keine Zeit für sie hat. Zu allem Überfluss dreht ein neugieriges Fernsehteam auf dem alten Bahnhof eine Dokumentation. Dabei forscht die Reporterin heimlich nach den Spuren von Alicias verschwundener Mutter. Alicias Leben steht mal wieder völlig Kopf! Gut, dass es Philipp gibt und mit ihm den schönsten Song der Welt ... Das turbulente Finale der Alicia-Reihe Ilona Einwohlt ist ihren Lehrern schon als Schülerin mit etwas anderen Aufsätzen aufgefallen. Sie schreibt mit viel Liebe, Witz und Leidenschaft - und fällt mittlerweile mit erfolgreichen Büchern auf, nicht zuletzt deshalb, weil sie mit ihrem locker-einfühlsamen Ton über Themen schreibt, die Mädchen wirklich interessieren. Dass sie sich gerade in 'Mädchensachen' bestens auskennt, hat sie unter anderem in ihren Ratgeberromanen bewiesen. Der Bestseller 'Mein Pickel und ich' sowie die Folgebände sind inzwischen zur Pflichtlektüre in Sachen Pubertät geworden. Ilona Einwohlt, 1968 geboren, hat Germanistik und Romanistik studiert, bevor sie das Schreiben für sich entdeckt hat. Sie lebt mit ihrer Familie in Darmstadt. Foto © privat

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 07.01.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783401804477
    Verlag: Arena Verlag
    Serie: Alicia Bd.3
    Größe: 3145 kBytes
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Alicia (3). Liebe gut, alles gut!!!

Das Glück ist wie ein Omnibus ...

E s war ein gemütlicher Montagmorgen, der nicht hätte besser anfangen können - wäre er nicht der erste Schultag nach den Sommerferien gewesen. Während sich Philipp, Lynn und Yaris längst auf dem Weg zur Schule befanden, Oma Lisa noch schlief und Papa und Roselotte mit ihren Gästen beschäftigt waren, saß ich glücklich und alleine in unserer Küche, biss genüsslich in mein Nutellabrot und freute mich über - RUHE. Leise lächelte ich in mich hinein und blickte nach draußen in den Hof, der sonst brummte wie ein Bienenstock. Heute war es wirklich gespenstisch still. Kein Baulärm, kein Türklappern, kein Geschrei, keine Musik, nur ein Hauch von Lynns Lieblingsparfüm, der noch in der Luft lag, verriet, dass ich seit Neuestem eine "Schwester" hatte, mit der ich nicht nur das Badezimmer teilen musste. Da sie nicht wie verabredet zu ihrem Vater Fritz nach Mallorca geflogen war, hatte ich sie die ganzen Ferien über hier ertragen müssen. Ich streckte meine Beine aus, verschränkte die Arme hinter dem Kopf und fühlte mich froh wie seit Langem nicht mehr. Das mochte auch an Tim liegen, mit dem ich gestern Abend noch bis Mitternacht geskypt hatte. Genauer gesagt, hatten wir sämtliche Smileys unserer Smart-phones der Reihe nach ausprobiert und jede Menge Spaß gehabt. Sein letzter Smiley war der Knutschi gewesen ... Ich wollte Tim gerade einen Gutenmorgenkuss-Smiley schicken, da klingelte es an unserer Haustür Sturm.

"Los, beeil dich, der Bus wartet nicht! Bist du krank oder was?" Es war Daniel, der hektisch auf seine Uhr deutete. Wie immer war mein bester Nachbarskumpel gekommen, um mich abzuholen, das war seit dem Kindergarten so, hatte sich in der Grundschule nicht geändert und würde auch in Zukunft so bleiben. Er immer drei Minuten überpünktlich und ich stets eine hinterher.

"Keine Panik, komme schon!" Schnell stopfte ich mein Handy zurück in die Tasche, zog meine Jacke über und sprang die Stufen hinab. Dann musste Tim eben auf seinen Smiley warten. Er wohnte am anderen Ende der Stadt und ging auf eine andere Schule, ich würde ihn frühestens heute Nachmittag sprechen.

"Ist Lynn schon weg?"

"Längst!" Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen, während wir uns auf den Weg machten. Lynn hatte sich heute Morgen wie immer in aller Herrgottsfrühe startklar gemacht, hatte stundenlang das Badezimmer belegt, bevor sie parfümiert und gepudert Richtung Schulbus verschwunden war. Was sie nicht wusste: Seit es vor unserem neu eröffneten Jugendhostel endlich eine richtige Bushaltestelle gab, kam der Schulbus nicht mehr zu uns, weil sich die Stadt das Geld dafür sparen wollte und wir, wie die meisten Schulkinder, die öffentlichen Verkehrsmittel nehmen sollten. Und das bedeutete: Nicht mehr mit den Hühnern aufstehen, sondern vierzig Minuten später zur Halte gehen.

Deshalb lachte ich mich jetzt insgeheim halb tot vor Schadenfreude, weil sich Lynn heute Morgen umsonst beeilt hatte und mit Philipp beim Frühstücken aneinandergerasselt war. Der besuchte nach seinem Austauschjahr in den USA heute zum ersten Mal wieder seine alte Schule und wollte entsprechend pünktlich sein, er war als Erster aus dem Haus gegangen. Ganz bestimmt freuten sich seine Lehrer, ihn zu sehen. Er war ein guter Schüler und bei allen beliebt, wie mir seine Kumpels Mirko und Ralle erzählten, als sie ihn letzte Woche bei uns besucht hatten. Lynn wurde ganz hibbelig, als sie die beiden gut aussehenden Jungs erblickte. Längst hatte sie ihren Exfreund Shaun tränenreich überwunden und schien nichts dagegen zu haben, sich wieder neu zu verlieben.

Ob ich Tim heute endlich wiedersehen würde? Er sah seinem Zwillingsbruder Tom zum Verwechseln ähnlich, aber wenn Tim vor mir stand, wusste ich, dass ER es war, weil seine grün gesprenkelten Augen machten, dass sich in meinem Bauch alles prickelig-brausig anfühlte und ... "Aufpassen, Alicia!"

Jemand hielt mich mit einem heftigen Ruck am Ärm

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