text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Alle Bände in einer E-Box! (Die Spiegel-Saga ) Alle Bände in einer E-Box! von Reed, Ava (eBook)

  • Verlag: Impress
eBook (ePUB)
6,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Alle Bände in einer E-Box! (Die Spiegel-Saga )

Entdecke die Welt hinter den Spiegeln
Noch nie hat Caitlin ihr eigenes Spiegelbild erblickt, denn wo andere ihr Ebenbild sehen, sieht sie nur kaltes Silberglas. Und dennoch wird sie wie magisch von ihm angezogen. Nur Finn, der Junge mit den schattenschwarzen Augen, der immer wieder in ihrer Nähe auftaucht, löst eine ebensolche Sehnsucht in ihr aus. Mit ihm an ihrer Seite erkennt sie, dass mehr auf der Welt existiert, als sie ahnt. Und zwar nicht nur auf dieser Seite der Spiegel...
//Textauszug:
Seine Stimme ließ mich alles vergessen. Seine Stimme in meinen Gedanken. Es gab nichts außer ihm. Seinen Blick, der meinen festhielt. Ich vergaß, wer ich war - ich verlor mich selbst, nur um mich in ihm wiederzufinden. Diese Momente ließen mich vergessen, was wir gewonnen und was wir verloren hatten. Dann gab es nur uns.//
//Die E-Box zur Spiegel-Saga enthält folgende Romane:
-- Spiegelsplitter (Die Spiegel-Saga 1)
-- Spiegelstaub (Die Spiegel-Saga 2)//

Ava Reed lebt gemeinsam mit ihrem Freund im schönen Frankfurt am Main, wo sie gerade ihr Lehramtsexamen macht. Zur Entspannung liest sie ein gutes Buch oder geht mit ihrer Kamera durch die Stadt. Das Schreiben hat sie schon früh für sich entdeckt und während des Studiums endlich ihrer Fantasie freien Lauf gelassen. Mit "Spiegelsplitter" verfasste sie ihren ersten eigenen Roman. Mittlerweile arbeitet sie an zahlreichen romantisch-fantastischen Geschichten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 739
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646602487
    Verlag: Impress
    Größe: 6801 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Alle Bände in einer E-Box! (Die Spiegel-Saga )

1

Caitlin - Die erste Begegnung

Ich starrte noch immer in den riesigen Spiegel vor mir, weil ich hoffte, etwas zu sehen - irgendetwas. Aber da war nichts, niemals.

Mein Vater hatte mir diesen Spiegel zu meinem achten Geburtstag geschenkt und ich erinnerte mich noch genau an das, was er damals zu mir sagte. Als ich ihn fragte, wozu so ein Spiegel eigentlich gut sei, hatte er leicht verwirrt gewirkt, die Stirn gerunzelt und mich unsicher angesehen. Für ihn schien die Antwort offensichtlich zu sein: "Du kannst dich selbst darin sehen und alle anderen Dinge, die der Spiegel gerade sieht."

Doch ich sah nichts darin und fragte mich, ob ich die Einzige war, der es so erging. Auch heute blickte mir wieder nur das Silberglas des Spiegels entgegen, aber kein Spiegelbild. Weder von mir noch von etwas anderem. Enttäuschung machte sich in mir breit, so wie jedes Mal. Ich konnte es nicht verhindern, nie.

"Cat, du kommst noch zu spät zur Arbeit. Das würde Aidan bestimmt nicht gefallen. Heute kommt doch die neue Bücherlieferung und danach ist die Vorlesestunde. Also los!", rief mir Erin von unten zu. Sie war mein Kindermädchen und irgendwie auch meine beste Freundin. Ein Jahr bevor mein Vater bei einem Autounfall gestorben war, war sie zu uns gekommen und ich konnte mir ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen.

Meine Mutter hatte ich nie kennenlernen dürfen, denn sie war bereits kurz nach meiner Geburt gegangen, hatte uns einfach alleingelassen. Mein Vater hatte nie ein Wort über sie verloren, sondern geschwiegen, auch wenn ich versucht hatte ihn dazu zu drängen.

Kurz nach seinem Unfall musste ich mein ganzes Leben hinter mir lassen, New York, das Stadtleben, Altbekanntes, um mit Erin nach Irland zu ziehen. Sie hatte es irgendwie geschafft, dass ich mit ihr in ihrem kleinen Haus im Südwesten Irlands wohnen konnte. Seit ich hier war, musste ich mich nicht nur an eine etwas andere Lebensweise und eine andere Sprache gewöhnen, sondern auch an all das Mystische, an das die Menschen hier glaubten, wie Kobolde, Feen und den Zauber des Lebens. Es war verrückt. Dieses Land war voller Magie und Fantasie.

Mittlerweile besuchte ich wieder die Schule, hatte jedoch noch keine Freunde, keine echten Freunde, gefunden. Aber ich kam zurecht und begann das Leben hier zu genießen. Die Menschen waren freundlich und alles war irgendwie entspannter, ruhiger als es in New York gewesen war.

Erin wurde heute fünfzig, doch sie sah keinen Tag älter aus als fünfunddreißig. Vielleicht machte das die gute irische Luft. Sie hatte sich um mich gekümmert, mich aufgebaut und mir hier in Irland den Job in Aidans Buchladen besorgt. Ich entdeckte neuerdings meine Leidenschaft für Bücher. Ich war gerne dort, denn es war ruhig, ich konnte einfach ich selbst sein, den Unfall und New York vergessen. Außerdem war Aidan sehr nett. Das Beste war jedoch, dass es dort keine Spiegel gab. Es gab nichts, was mich hätte anziehen oder ablenken können.

Nichts außer dem Spiegel hier in meinem Zimmer ...

"Ich komme! Bin in zwei Minuten fertig."

Ich musste noch daran denken den Kuchen von Brady abzuholen, den ich für Erin bestellt hatte, einen Schokoladen-Marzipan-Kuchen mit einer großen Fünfzig oben drauf. Brady betrieb eine Konditorei in der Nähe von Aidans Laden und war ein Bär von einem Mann. Er hatte sich wahrscheinlich seinem Namen angepasst, der im Gälischen so viel wie mit großer Brust bedeutete.

Ich schmunzelte noch heute, wenn ich Erin sagen hörte: "Jeder Name hat eine Bedeutung, Cat. Jeder Name hat Macht. Und vor allem bekommt jeder den Namen, den er verdient." Durch Erin beschäftigte ich mich viel mit Namen und ihren Bedeutungen. Es war interessant zu lesen, woher manche Namen kamen, wie oder woraus sie sich entwickelt hatten, und dass sie sogar je nach Sprache eine andere Bedeutung haben konnten. Das Faszinierendste war jedoch zu schauen, ob der Mensch

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen