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Animal Heroes, Band 4: Gepardenpranke von Thilo (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.08.2018
  • Verlag: Ravensburger Verlag
eBook (ePUB)
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Animal Heroes, Band 4: Gepardenpranke

Mojo ist schnell wie der Wind, wenn er mit seinem Geparden Dante zusammen ist. So gelingt es ihm, den fiesen Beast Boys aufzulauern, die die Stadt Kairo seit Wochen in Angst und Schrecken versetzen Dabei macht Mojo eine schockierende Entdeckung: Die Beast Boys vergrößern ihr Team! Doch noch mehr böse Superhelden bedeuten große Gefahr - nicht nur für die Animal Heroes, sondern für die ganze Welt! Thilo P. Lassak verbrachte den Großteil seiner Kindheit in der elterlichen Buchhandlung zwischen Pippi Langstrumpf und Räuber Hotzenplotz - die optimale Vorbereitung auf seine spätere Laufbahn als Kinderbuchautor. Nach dem Studium der Publizistik machte er zunächst mit seiner Kabarettgruppe 'Die Motzbrocken' von sich reden. Daneben arbeitete er für Funk und Fernsehen und schrieb unter anderem Drehbücher für 'Sesamstraße' und 'Bibi Blocksberg'. Seine Bücher schreibt er fast alle unter seinem Vornamen Thilo. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen vier Kindern in Mainz.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 22.08.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783473479191
    Verlag: Ravensburger Verlag
    Serie: Animal Heroes 4
    Größe: 7199 kBytes
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Animal Heroes, Band 4: Gepardenpranke

2.
Juwelenraub mit
Pistolenbeißer

Mit einem Ruck hielt der Bus an und weckte Mojo aus seinem kurzen Nickerchen. Durch seine noch halb geschlossenen Augen warf er einen Blick nach draußen. Der Bus stand auf einem großen Platz mitten in Kairo. Auf der kreisrunden Grasfläche in der Mitte hockten einige Menschen, rundherum standen Hochhäuser, flirrten großflächige Werbeanzeigen, quetschten sich hupende Busse und Taxis durch die Straßen. Es waren unglaublich viele Leute unterwegs.

Mojo richtete sich in seinem Sitz auf und sah auf sein HeroPhone. Es war kurz nach 17 Uhr Ortszeit, Rushhour am Feierabend. Er streckte noch einmal seine erschöpften Glieder und stieg aus. Draußen schlug ihm wieder die beinahe unerträgliche Hitze entgegen. Aber anders als in der Wüste war die Luft hier nicht trocken, sondern schwül-feucht. Außerdem hing jede Menge Smog über den Straßen. Einige Verkehrspolizisten trugen Schutzmasken vor ihren Mündern und Nasen.

Unzählige Düfte stürzten auf Mojo ein und ... der besondere Geruch von anderen Krafttieren! Geparden haben exzellente Nasen. Mojo hatte es sich antrainiert, diesen Geruchssinn auch als normaler Junge nicht ganz zu verlieren.

Sofort war Mojo wieder hellwach. Er war wegen den Beast Boys hier. Nun hatte er endgültig die Gewissheit, dass die Fieslinge etwas mit den Überfällen in der Stadt zu tun hatten.

Mojo schloss kurz die Augen und fühlte in sich hinein. Die Schwingungen der Krafttiere kamen alle aus einer Richtung. Er beschloss, sich ihnen zu nähern.

Zunächst war allerdings Geduld gefragt: Fast zehn Minuten benötigte Mojo, um die Straße rund um den Platz zu überqueren. Vier, fünf Autos drängten sich nebeneinander auf den drei Spuren. An die Trennlinien dazwischen hielt sich kein einziger Fahrer. Anstatt zu blinken, winkten sie mit den Armen aus den Fenstern und hupten. Ein Konzert des Grauens.

Mojo dachte an die Ruhe in seinem kleinen Dorf in Ghana. An die Nähe zur Natur.

An seinen Großvater Ato, den Schamanen, der ihm so viel über Pflanzen und ihre Heilkräfte beigebracht hatte. Ato wäre in diesem Moloch sicherlich innerhalb weniger Stunden wahnsinnig geworden.

Mojo griff nach seinem Talisman und drückte ihn. Der Lederbeutel war ein Geschenk seines Großvaters, die Kräuter darin hatten sie gemeinsam auf langen Wanderungen in der Savanne gesammelt. Dabei waren sie Elefanten begegnet, Löwen und riesigen Herden von Spießböcken. Verglichen mit Kairo wirkte Mojos Zuhause wie ein anderer Planet.

Mojo ging zügig entlang der breitesten Straße immer weiter in die Innenstadt von Kairo hinein. Dabei ließ er sich von den Gerüchen leiten. Er folgte ihnen wie ein Gepard auf der Jagd. Tatsächlich spürte Mojo die anderen Krafttiere auch immer stärker. An einer Kreuzung bog er links ab, dann rechts. Schließlich fand er sich in einer Straße wieder, in der sich ein Juwelier- und Schmuckgeschäft an das andere reihte. Mojo prüfte die Auslage eines Schaufensters. Hier gab es keinen Modeschmuck oder Ringe für ein paar Ägyptische Pfund. Die Uhren, Colliers und Ohrringe, die hier präsentiert wurden, kosteten alle mindestens fünfstellige Summen.

Nachdem Mojo sich die Schmuckstücke etwa zehn Sekunden lang angesehen hatte, öffnete sich die Tür des Ladens und ein fast zwei Meter großer Mann erschien. Er war ganz in Schwarz gekleidet und an seinem Gürtel baumelte ein Schlagstock. Unter dem linken Arm trug er ein Pistolenhalfter mit einer blank polierten Waffe.

"Genug gestarrt", knurrte der Wachmann. "Verschwinde!" Breitbeinig baute er sich vor Mojo auf.

Mojo nickte. Er hatte zwar ein Bündel Dollarnoten von Cliff Hanger in der Tasche, aber selbst das Geld reichte hier nicht einmal für eine Krawattennadel. "Okay, großer Mann", antwortete er mit einem Lächeln auf den Lippen. Angst hatte er sich abgewöhnt, seit er ein Mitglied der Animal Heroes war. Zur Not würde er den Riesen mit ein paar Handgriffen unschädlich

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