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Ariana Coppens - Band 2 Die Macht des heiligen Schwertes von Kouto, Danielle F. (eBook)

  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Ariana Coppens - Band 2

Durch den Zorn des Zauberspiegels geraten Ariana und Manon in das Königreich des Nordflusses, eine infizierte, schlammbedeckte Insel. Dort lernen sie Tomina kennen, die Königin dieses Reiches, die von ihrem Gatten, dem unheilbringenden König Bijoval, in ein Wildschwein verwandelt wurde. Wie können sie Königin Tomina ihre menschliche Gestalt zurückgeben? Wie gegen König Bijoval kämpfen, der sich anschickt, das Königreich Elfina anzugreifen? Und wie das heilige Schwert vom Grund des geheimnisvollen Flusses zurückholen, um den Herrschern von Elfina zu helfen? Doch in dem sonderbaren Reich der Feen ist alles möglich ... Und der Zauber wirkt! Danielle Francine Kouto wurde in einer Großfamilie in der Elfenbeinküste geboren, wo sie bis zu ihrem 18. Geburtstag lebte. Tourismus-Studium in Brüssel in Belgien und IATA-Diplom (Internationale Luftverkehrsvereinigung). Nach kurzen Aufenthalten in den USA und Frankreich wird sie in Deutschland sesshaft. Fasziniert durch die Märchen, welche ihr Vater bei Mondschein erzählte, stellte sie sich vor, eine Fee mit Zauberstab zu sein. Als Kind sah sie viel Schreckliches und Trauriges im Fernsehen und träumt davon diese Welt in einen Friedenshafen zu verwandeln und Freude in die Kinderherzen einzupflanzen. Einige Jahre später bitten sie ihre Kinder, eine Gute-Nacht-Geschichte vorzulesen, wodurch sie auf die Idee kam, die Geschichte des kleinen Mädchens zu schreiben, die in zwei verschiedenen Welten wohnt, der menschlichen und der übernatürlichen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 300
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783746003870
    Verlag: Books on Demand
    Serie: Ariana Coppens 2
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Ariana Coppens - Band 2

I

Neugierige Nachbarn

Anne Katherines Haus war heute vollkommen friedlich, doch zum ersten Mal erschien den Van Buillers diese Ruhe sonderbar. Immerhin konnte das Viertel endlich wieder einmal ruhig schlafen, seit Bernard Coppens aus Bern gekommen war. Jedenfalls dachten das die Van Buillers.

"Verstehst du, Therese, Herr Coppens hätte da sein müssen, als sie hier eingezogen sind", erklärte Herr Van Buillers seiner Frau.

"Oh, diese Leute! Reden wir besser nicht von denen", antwortete sie, während sie Ariana von ihrer Terrasse aus verstohlen beobachtete.

Frau Van Buillers böser Blick machte Ariana so wütend, dass sie hastig aufstand und sich zu ihr umdrehte.

"Wenn wir Sie stören, können Sie ja umziehen!", rief sie sarkastisch.

Frau Van Buillers antwortete nicht. Sie begnügte sich damit, in ihrem Haus zu verschwinden. Anne Katherine würde sie ohnehin nicht mehr darum bitten, auf Ariana aufzupassen, da sie eine neue Kinderfrau hatte. Besser so!

Frau Barbara Pimenta Da Silva hatte bei ihrem früheren Chef unter dem Vorwand gekündigt, dass sie nicht gut genug bezahlt wurde, um bei Anne Katherine als Kinderfrau zu arbeiten.

Auch wenn Herr und Frau Van Buillers die im Viertel herrschende Ruhe zu schätzen wussten, wollten sie doch wissen, was in Anne Katherines Haus vor sich ging, und so erkundigten sie sich bei der neuen Kinderfrau. Selbstverständlich erzählte diese ihnen alles über das Tun und Treiben ihrer Nachbarin.

Eines Morgens im Juni, als Bernard und Anne Katherine an der belgischen Küste im Urlaub waren, erzählte Frau Barbara Pimenta den Van Buillers also, dass Herr Bernard möglicherweise erneut fortgehen würde.

Seit Bernard da war, schien Herr Van Buillers unzufrieden, als wolle er, dass Anne Katherine allein bliebe. Vielleicht war er heimlich in sie verliebt ...

"Berichten Sie mir auch das kleinste Fehlverhalten ihrer Arbeitgeber, Frau Pimenta, damit wir uns bei der entsprechenden Behörde über sie beschweren können", verlangte Van Buillers und lugte mit dem Kopf über die Gartenmauer. "Man muss seine Rechte kennen! Die Leute von heute neigen dazu, Menschen wie Sie auszunutzen."

"Aber Herr Van Buillers, das ist doch lächerlich, was Sie da sagen. Meine Chefin hat mich nie besonders hart gefordert", gab Frau Pimenta ruhig zurück. Sie war überzeugt, dass Anne Katherine nie etwas tun würde, das ihr schaden könnte.

Obwohl diese Frau Pimenta alles über ihre neuen Arbeitgeber wusste, abgesehen von dem geheimen Leben ihrer Tochter Ariana, sprachen die Van Buillers sie mit keiner Silbe darauf an. Zweifellos hatten sie Angst, die Alpträume der Vergangenheit wieder aufleben zu lassen. Ihre Gespräche drehten sich stets um Bernard bei der Arbeit oder zu Hause. Wenn die Neugier sie dazu trieb, sprachen sie auch darüber, wie Anne Katherine angezogen war. Was die Meerts anging, so zogen sie es vor, nicht einmal Arianas Namen auszusprechen. Zumindest ersparten sie sich so die Probleme, die sie ihnen bereiten könnte.

Eines Tages jedoch konnte Herr Van Buillers das Geheimnis nicht länger für sich behalten und rief die Kinderfrau zu sich. Diese unterbrach ihre Arbeit und kam zur Mauer hinüber.

"Ist Ihnen eigentlich aufgefallen, dass die Tochter von denen ein bisschen seltsam ist?", fragte Herr Van Buillers. "Sie behauptet, eine Fee zu sein und unsichtbare Freunde zu haben."

"Nein, Herr Van Buillers", antwortete Frau Pimenta. "Zu Hause ist Ariana ein braves Kind und verhält sich mir gegenüber tadellos.

Worauf wollen Sie hinaus? Man könnte meinen, sie suchten nach einer Laus in Anne Katherines Pelz."

"Ich wollte Ihnen bloß raten, ein Auge auf dieses Kind zu haben. Es benimmt sich manchmal ziemlich sonderbar."

Frau Pimenta gab einen unterdrückten Ton von sich, als hätte sie einen großen Bissen Fleisch verschluckt. Sie starrte den Nachbarn verblüfft an. Der je

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