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Backstage - Mia auf Tournee von Burstein, Lisa (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.06.2019
  • Verlag: cbt Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Backstage - Mia auf Tournee

Verlieb dich nie in einen Rockstar ... Sie sind die heißeste Boyband seit One Direction: Die fünf Jungs von Seconds to Juliet sind der Traum eines jeden Fangirls. Und unerreichbar. Doch dann treffen Miles, Ryder, Trevin, Will und Nathan auf fünf Mädchen, die ihre Welt für immer verändern ... Ryder Brooks lebt den Traum: Ruhm und Mädchen. Doch eigentlich will er seine eigene Musik schreiben, nicht die eingängigen Songs für Seconds to Juliet. Dafür muss er sein Leben ändern, und bekommt eine Tutorin, die absolut heiß ist. Mia steht zwar total auf Ryder, doch das würde sie nie zugeben. Mit einem Trick zwingt Ryder sie, sich als seine Freundin auszugeben, und Mia ist stinksauer. Doch manchmal braucht auch ein echter Badboy ein paar Streicheleinheiten - und eigentlich ist er ja ziemlich süß ... Lisa Burstein verkauft tagsüber Tee und schreibt bei Nacht. Sie hat Creative Writing an der Eastern Washington University studiert und lebt in Portland, Oregon mit ihrem sehr geduldigen Ehemann, einem neurotischen Hund und zwei Katzen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 10.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641212582
    Verlag: cbt Jugendbücher
    Serie: Backstage Pass 2
    Originaltitel: Backstage Pass #2
    Größe: 1138 kBytes
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Backstage - Mia auf Tournee

Kapitel 1

E s gab so einiges, das Ryder Brooks an Seconds to Juliet hasste.

1. Er durfte nicht seine eigene Musik spielen.

2. Die Musik, die er machen durfte, war übersteuerter, widerlich süßer Teenie-Pop.

3. Den anderen Jungs in der Band schien das alles vollkommen egal zu sein.

Aber das absolut Allerschlimmste waren die Pressekonferenzen.

Im Tourbus - den sie stolz The One nannten, nach ihrer ersten Hit-Single, die er geschrieben hatte - war es einfach, sich die Kopfhörer aufzusetzen und Coldplay oder Nirvana aufzudrehen, um die Jungs zu übertönen. Sich vor Shows in seiner Garderobe zu verstecken, war ebenfalls einfach. Auch mit heißen Groupies abzuhängen und sich nach den Shows mit ihnen zu vergnügen, war leicht. Aber bei Pressekonferenzen musste er präsent sein, musste mitmachen, mit hechelnder Zunge, wie ein Schoßhund.

Er musste sich benehmen, als wäre Seconds to Juliet das Blut, das durch seine Adern strömte. Als würde er die Band atmen und sogar pissen. Scheiße durfte er ja nicht sagen.

Sie waren zwei Wochen zuvor zu ihrer ersten großen Hallen-Tournee aufgebrochen, und Ryder begriff allmählich: Größere Konzerte bedeuteten auch mehr Publicity-Scheiß - Publicity- Mist .

"Ryder", rief eine junge Journalistin mit blondem Pferdeschwanz, die von einem dieser Online-Teenie-Gossip- Kanäle kam. "Erzähl uns, warum du Kiss This geschrieben hast."

Sie hatte ein süßes Lächeln und einen netten Körper, aber das lenkte ihn nicht davon ab, dass bei jeder Pressekonferenz mindestens ein Journalist genau diese Frage stellte.

Hatten die denn noch nie was von Google gehört?

Natürlich durfte er auch keine ehrliche Antwort geben: Weil jeder, der hinter dieser Sucht-den-Superstar-generierten-Band-von-einer-Geldmaschine steckt, hinter diesem Affront gegen jeden guten Musikgeschmack, hinter diesem Promi-Fake, mir buchstäblich meinen schneeweißen Arsch küsst. Er durfte wahrscheinlich auch nicht Arsch sagen. Und heute schon gar nicht.

Er blickte von der Bühne hinunter auf Lester "LJ" Pearl - Manager, Zuchtmeister, Aufseher. Seinen Bierbauch hinter einer Aktenmappe versteckt, den kahlen Kopf mit einer S2J -Baseballkappe getarnt, verfolgte er das Interview wie immer wachsam, damit Ryder auch ja den Jungen spielte, den seine Fans haben wollten.

Ryder wusste, was sein Blick bedeutete: Sei der Ryder, mit dem ich Geld machen kann.

Bedauerlicherweise hatte LJ an diesem Tag etwas, das Ryder wirklich haben wollte, sodass der Anreiz diesmal größer war, die Rolle gut zu spielen.

Ryder räusperte sich und schluckte. Sein dunkelblondes Haar fiel ihm über die Augen, als er sich über das Mikro beugte. Seine Oberarme spannten sich unter den Ärmeln des weißen T-Shirts und ließen sein Tattoo hervorblitzen, ein Tribal, das seinen Bizeps umschloss. "Es soll jemandem sagen: 'Geh weg, das hier ist mein Leben'. Jemandem, der einen ..." Er hielt inne. Selbst in seiner Rolle als "Bad Boy" konnte er nicht beschissen sagen . Die Moms der Fangirls unter dreizehn kauften keine Alben und Poster und verdammten Action-Figuren von Typen, die beschissen sagten oder Kacke oder Arsch oder irgendeins der anderen Wörter, die er den ganzen Tag lang sagen wollte. "Jemandem, der einen gelinkt hat", beendete er seinen Satz schließlich und bedachte den blonden Pferdeschwanz mit dem Lächeln, das alle Mädchen verrückt machte.

Er war sicher, LJ vor Erleichterung seufzen zu hören.

Die anderen Jungs in der Band nickten. Ryder glaubte, dass er ihnen Angst machte, oder zumindest wollte er das gern glauben. Das wäre besser als die mögliche Alternative. Dass sie ihn duldeten wie einen Bruder, den man eigentlich nicht besonder

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